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Irland: Sehenswürdigkeiten Dingle Peninsula

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Irland Sehenswürdigkeiten Dingle Peninsula TravelingWorld.de 5 5

Nördlich über der Iveragh-Halbinsel liegt Dingle Peninsula, ebenfalls eine Halbinsel, kleiner, aber nicht weniger spektakulär. Der kleine, malerische Fischerort Dingle ist die westlichste Stadt Europas. Die Hauptstraße wird von kleinen, typisch irischen Häusern mit bunten Fassaden gesäumt. Etliche hervorragende Fischrestaurants sind hier zu finden, neben den üblichen, urigen Pubs. Für einen Spaziergang eignet sich außerdem die Uferpromenade am Hafen. Auch hier sind zahlreiche Lokalitäten vertreten und buhlen um die Gunst des Kunden. Immer wieder stolpert man – vorzugsweise in Souvenirgeschäften – über die Abbildung eines Delfins. Bis man am Hafen schließlich eine Kupferplastik entdeckt, die ebenfalls selbiges Säugetier zeigt: den Delfin Fungi, der sich seit 1984 in der Dingle Bay herumtreiben soll. Fischerboote bieten Touren zum Fungi-Watching an, und insgesamt scheint vor allem die Tourismusindustrie sehr von Fungi zu profitieren. Ob Fungi heute immer noch in der Dingle Bay herumplanscht, kann man getrost dahingestellt lassen, die Iren erinnern sich jedenfalls gern an jenes Phänomen und sind stolz auf ihren Delfin. Auch Dingle Peninsula wartet mit einer Panoramastraße auf, dem Slea Head Drive. Während der Fahrt auf der schmalen Straße passiert man eine atemberaubende Kulisse vor dem Atlantik, der sich in lebhaften Wellen an den Steilküsten bricht. Auch die nahegelegenen Blasket Islands kann man bei klarem Wetter problemlos ausmachen. Dorthin werden Bootsfahrten und Ausflüge angeboten Slea Head ist der westlichste Punkt Europas und bietet ebenfalls einen imposanten Blick auf den Atlantik. Immer wieder sieht man auf den grünen, steinigen Hügeln kleine bienenkorbartige Hütten. Hierbei handelt es sich um Beehive Huts, kleine Steinhütten aus der Eisenzeit und der frühchristlichen Zeit. Einige Exemplare sollen auch aus der Neuzeit stammen. Das besondere an den Beehive Huts ist, dass sie trocken, also nur durch die Aufeinanderschichtung von Steinen ohne Verwendung von Bindemitteln wie Mörtel gebaut wurden. Früher gehörten sie angeblich zu Klosteranlagen, wurden aber bis ins 20. Jahrhundert hinein als Vorratslager oder Stall genutzt. Beim Ort Fahan sind besonders schöne Beehive Huts zu sehen, ist doch auf Dingle Peninsula die größte Ansammlung ihrer Art zu finden.
Etwa 30 km östlich von Dingle liegt Tralee, die Hauptstadt des Countys Kerry und ist daher wunderbar für Erkundungen der Halbinseln und der Umgebung geeignet. Tralee wird von vielen Parkanlagen dominiert. Der großzügig angelegte Stadtpark umgibt die St. John’s Church, einen imposanten Bau im gotischen Stil. Nicht versäumen sollte man einen Besuch des Rosengartens. Gerade in den frühen Sommermonaten blühen hier unzählige Rosenknospen auf und verwandeln diesen Teil von Tralee in ein Blütenmeer. Schon ein altes Volkslied erzählt von der „Rose of Tralee“. Seit 1959 findet alljährlich eine Miss-Wahl zur „Rose of Tralee“ statt. Die einzige Bedingung für die Teilnehmerinnen ist, dass sie nachweisen müssen, dass wenigstens ein Tropfen irischen Blutes in ihren Adern fließt. So gibt es auch zahlreiche Bewerberinnen aus den USA oder Australien, deren irische Vorfahren irgendwann nach dort ausgewandert sind. Die Siegerin der Wahl darf dann für ein Jahr den Titel „Rose of Tralee“ tragen und so Irland weltweit repräsentieren. Das relativ kleine Shopping-Center wirkt ein wenig verstaubt. Dieser Umstand macht es aber ausgesprochen charmant. Die Geschäfte sollte man ebenso wenig unterschätzen wie unscheinbare Seitenstraßen, in denen das ein oder andere Geschäft für das ultimative Souvenir schlummert. Rund um den Town Square besteht eine Fußgängerzone mit zahlreichen Geschäften, kleinen Passagen und Cafés. Bei einem längeren Aufenthalt oder Dauerregen bietet sich ein Besuch des Tralee Aqua Dome an. Eines der größten Erlebnisbäder Irlands verspricht einen spannenden Tag in verschieden gestalteten Becken, Rutschen und einem breit gefächerten Angebot an Unterhaltung für Besucher aller Altersstufen. Direkt neben dem Aqua Dome befindet sich eine Minigolfanlage – falls das Wetter auf einmal schlagartig besser wird.


Die drittgrößte Stadt der irischen Republik ist die im gleichnamigen County gelegene Stadt Limerick. Sie liegt kurz vor der Mündung des Shannon River, Irlands längstem Fluss, in den Atlantik. In den letzten Jahren wurden kaum Kosten noch Mühen gescheut, um Limericks Stadtbild zu verschönern und historische Gebäude zu unterstreichen. Das King John’s Castle ist eine Anfang des 13. Jahrhunderts erbaute Burganlage. Der fünfeckige Hauptgebäudekomplex ist mit drei Wehrtürmen und einer Bastion ausgestattet. Im Inneren beherbergt die Burg verschiedene Ausstellungen, darunter eine historische Bilderstrecke, die die Geschichte des King John’s Castle erzählt und weitere, die sich größtenteils mit der Geschichte Limericks beschäftigen. Von der Burg aus hat man einen wunderbaren Blick über Limerick und die Umgebung. Das Stadtbild ist von zahlreichen Brücken geprägt. An der Stelle, an der die erste Brücke stand, die über den Shannon führte, steht heute die Thomond Bridge. Neben ihr liegt der Treaty Stone, auf dem angeblich der Vertrag von Limerick ausgehandelt wurde. Insofern ist die Thomond Bridge für historisch Interessierte durchaus sehenswert. Das Hunt-Museum beherbergt Werke von Pablo Picasso, Leonardo da Vinci und Pierre-August Renoir und hat es aufgrund dessen geschafft, sich in der internationalen Kunstwelt einen Namen zu verschaffen. Die Sammlung gilt als eine der bedeutendsten privaten Kunstsammlungen. Die 1996 in Buchform erschienenen Kindheitserinnerungen des Iren Frank McCourt verhalfen Limerick zu internationalem Ruhm. Inzwischen gibt es sogar Führungen durch Limerick, die die prägnanten, im Buch genannten Schauplätze und Orte besuchen.

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Reiseführer Irland

  Kontinent: Europa  
Hauptstadt: Dublin
Einwohner: 4.234.924
Fläche: 70.280 km²

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