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Irland: Sehenswürdigkeiten Cork

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Irland Sehenswürdigkeiten Cork TravelingWorld.de 5 5

Weiter geht es nach Cork, der zweitgrößten Stadt der Republik Irland. Im Jahre 2005 wurde das im gleichnamigen County gelegene Cork zur Kulturhauptstadt Europas gewählt. Wenig verwunderlich, betrachtet man die gregorianische Architektur und die Vielzahl kultureller Angebote, in denen Cork Dublin und Belfast in nichts nachstehen. Der Church Tower of Shandon gehört zur Church of St. Anne Shandon und beeindruckt schon aufgrund seiner baulichen Gegebenheiten: die Wände des 120 m hohen Turmes sind 7 m dick, und er beherbergt acht Glocken, die für ihr Spiel weit über die Grenzen Corks bekannt sind. Die Kirche selbst wurde aus rotem Sandstein und weißem Kalkstein im 18. Jahrhundert erbaut. Früher stand hier die bei der Belagerung von Cork zerstörte Marienkirche. Die Uhren an der Außenfassade sorgen immer wieder für Heiterkeit, da sie oft nicht einheitlich gehen. Dies ist auf die aus Holz gefertigten, vergoldeten Ziffernblätter zurückzuführen, die unterschiedlich dick sind und an denen hin und wieder ein Zeiger hängen bleibt, der einfach ein paar Minuten braucht, um im wahrsten Sinne des Wortes darüber hinwegzukommen. Die volle Stunde sollen aber alle Uhren gleichzeitig anzeigen. Die aus weißem Kalkstein gebaute City Hall ist ebenfalls ein Nachfolgegebäude der am 11. September 1920 ausgebrannten City Hall. Sechs toskanische Säulen gruppieren sich um das imposante Eingangsportal der neuen, im Jahre 1936 eröffneten City Hall. Besonders nachts ist das Gebäude wunderschön anzusehen, wenn die blanke Kupfer-Kuppel im Mondschein glänzt. Die Flaniermeile Corks ist unumstritten die St. Patrick’s Street. Sie wurde seit ihrer Sanierung im Jahre 2004 bereits zweimal als beste Einkaufsstraße Irlands ausgezeichnet. Unzählige Boutiquen und Geschäfte reihen sich aneinander, aber schon allein der Architektur halber lohnt sich ein Spaziergang in der belebten Fußgängerzone. Der einem geschwungenen Bogen ähnliche Straßenverlauf der St. Patrick’s Street geht auf den Umstand zurück, dass sie über einem Seitenarm des River Lee gebaut wurde. So hat man damals versucht, das sumpfige Gebiet zu befestigen und begeh- sowie bewohnbar zu machen. Von der St. Patrick’s Street ist es nicht weit bis zum
English Market. Der Markt in den viktorianischen Hallen steht nicht nur für eine umfangreiche Auswahl feinster Lebensmittel und Delikatessen aus aller Welt, sondern ist auch zum Sinnbild für die Iren geworden: Der seit 1788 bestehende Markt trotzte der Revolution und Hungersnot, überstand Brände und Wirtschaftskrisen. Der English Market wurde in der Vergangenheit mit dem Europa-Nostra-Preis für Denkmalpflege ausgezeichnet und unter die TOP 10 der besten Food-Märkte Europas gewählt. Im Laufe der Jahre hat sich sein Warenangebot der Nachfrage angepasst, viele Einwanderer brachten neue Produkte wie Weine und Gewürze hinzu. Auch viele Restaurants sind hier angesiedelt, ebenso Imbiss-Stände für einen kleinen Snack zwischendurch. Neben all dem Zuwachs an internationalen Produkten erfreuen sich auch die lokalen Waren wie frischer Fisch, Käse, Fleisch, Butter und Eier fortdauernder Beliebtheit und konstanter Nachfrage. Im Cork Butter Museum kann die Geschichte der irischen Butter verfolgt werden, wie das traditionelle Handwerk Irland zu einem der weltweit größten Butter-Exportländer werden ließ. Die Buttermarke Kerrygold dürfte wohl jedem ein Begriff sein. Im Erdgeschoss des Museums werden die traditionellen Methoden der Butterherstellung gezeigt, einschließlich aller dafür benötigten Utensilien. Ein Film soll dem Besucher weitere Einblicke vermitteln und ihm das Buttern näher bringen. Zu sehen ist außerdem ein Fass mit 1000 Jahre alter Butter. In einem weiteren Bereich des Museums wird die Entwicklung der irischen Butterindustrie gezeigt, denn vom internationalen Buttermarkt ist das irische Produkt einfach nicht mehr wegzudenken.


Westlich des Countys Cork liegt das Herz der Butterindustrie: das County Kerry. Nirgendwo auf der Insel scheinen das Gras grüner und die Schafe weißer zu sein. Der Ring of Kerry, die 179 km lange Panoramastraße über der Iveragh-Halbinsel, zählt zu den schönsten Panoramastraßen der Welt. Die Straße ist teilweise so schmal, dass es Bussen nur erlaubt ist, den Ring of Kerry gegen den Uhrzeigersinn zu fahren. Für Ausweichmanöver zweier sich gegenüberstehender Busse ist einfach kein Platz. Schon das aneinander Vorbeifahren zweier PKWs sieht mitunter beängstigend aus, aber irgendwie klappt es doch immer. Der Ring of Kerry führt durch den Killarney Nationalpark und bietet spektakuläre Ausblicke von zahlreichen Aussichtspunkten. Der Killarney Nationalpark dehnt sich über eine Fläche von rund 100 qkm aus und beherbergt drei Seen, den Lake Leane, Muckross Lake und Upper Lake, die fast ein Viertel der Gesamtfläche des Parks einnehmen. Im Nationalpark sind nicht nur einheimische Gewächse zu finden wie Moose und Farne und einer der ältesten Eichenwälder Irlands, auch Pflanzen aus südlicheren Gefilden wissen das milde, feuchte Klima der grünen Insel mittlerweile zu schätzen; so droht das rasante Wachstum von Pflanzen wie Rhododendron und Erdbeerbaum zu einer Überwucherung zu führen und die einheimische Vegetation zu verdrängen.
Im Herzen des Nationalparks liegt, direkt am Muckross Lake, das Muckross House, ein altes Herrenhaus, das von bezaubernden Gärten umgeben ist. Das Muckross House wurde Mitte des 19. Jahrhunderts nach Entwürfen des aus Schottland stammenden Architekten William Burn für das Ehepaar Henry Arthur Herbert und Mary Balfour Herbert als viertes Haus auf ihrem Anwesen gebaut. Im Jahre 1861 kündigte die britische Königin Victoria ihren Besuch an, so dass umfangreiche und vor allem kostspielige Vorbereitungen getroffen sowie Aus- und Umbauarbeiten vorgenommen wurden. Aufgrund der hohen Verschuldung des Ehepaars Herbert konnten sie Muckross House langfristig nicht mehr unterhalten und mussten verkaufen. So wechselte das Haus mehrfach seinen Besitzer, bis es schließlich im Zuge einer Schenkung an Irland überging. So wurde Muckross House mit den umliegenden Gärten und Ländereien zum 1. Nationalpark Irlands. Das Innere des Hauses ist heute ein Museum und bietet dem Besucher einen guten Einblick in das adelige Leben vor rund 100 Jahren. Es dominieren Wandteppiche, Kronleuchter und Gemälde. Besonders eindrucksvoll ist das bei den Räumlichkeiten der Dienstboten angebrachte Klingelbrett. Mehrere Duzend Glöckchen sind hier an Klingelschnüren befestigt, und je nachdem, welches Glöckchen schellte, wusste die Dienerschaft, in welches Zimmer es zu eilen hatte. Rund um das Herrenhaus sind verschiedene Gärten angelegt, darunter der Steingarten und der versunkene Garten. Immer wieder liegen weitläufige, saftig grüne Rasenflächen zwischen den liebevoll arrangierten Gärten. Durch den gesamten Muckross Park schlängelt sich ein kleiner Bach, dem man immer wieder auf dem Gelände begegnet. Auch ein großes Gewächshaus mit exotischen Pflanzen ist zu besuchen. Vor dem Muckross House können auch Pferdekutschen für Spazierfahrten gemietet werden. Der wohl bekannteste Aussichtspunkt im Killarney Nationalpark ist der Ladies’ View: Er bietet einen imposanten Ausblick auf den umliegenden Park mit beeindruckender Landschaft. Seinen Namen verdankt er dem Besuch von Königin Victoria, die sich dieses Plätzchen mit der herrlichen Sicht für ihr Picknick aussuchte.

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Reiseführer Irland

  Kontinent: Europa  
Hauptstadt: Dublin
Einwohner: 4.234.924
Fläche: 70.280 km²

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