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Irland: Sehenswürdigkeiten Tory Island

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Irland Sehenswürdigkeiten Tory Island TravelingWorld.de 5 5

Vom Hafen des kleinen Fischerorts Bunbeg oder auch von Magheroarty aus kann man mit der Fähre nach Tory Island übersetzen. Die Überfahrt zur etwa 14 km vor der Küste Donegals gelegenen Insel dauert eine kappe Stunde und ist in den Monaten von April bis Oktober täglich möglich, in den Wintermonaten nur fünfmal wöchentlich. Wetterbedingt können sich allerdings das ganze Jahr über Änderungen der Fahrzeiten ergeben. Tory Island ist etwa genauso klein wie sehenswert: Die Insel ist rund 5 km lang und knapp 1000 m breit und zugleich der nordwestlichste, bewohnte Punkt Europas. Die Fähren vom irischen Festland legen in der südlichen Hafenbucht von Baile Thiar (West Town) an, wo sogleich das Wahrzeichen der Insel zu sehen ist: Ein großes Tau-Kreuz, ein Hochkreuz in Form eines T’s. Nur ein weiteres Tau-Kreuz ist in Irland zu finden, im Ort Kilnaboy im County Clare. Baile Thiar wartet mit einigen kleinen, bunten Häuschen und einem ziemlich heruntergekommenen Rundturm auf.

Neben einem kleinen Supermarkt und einem Postamt mit einem Telefon gibt es auch ein Hotel sowie ein Hostel, das Bed & Breakfast anbietet. Besucher werden zumeist auch von Patsaí Dan Mac Ruaidhrí, dem König von Tory, willkommen geheißen. Der letzte Monarch Irlands führt Besucher über die Insel und erzählt neben Geschichte und Mythologie des kleinen Eilands auch die ein oder andere Anekdote. Tory Island hat nicht mal 200 Einwohner, die ihren Lebensunterhalt mit Fischerei, Schafhaltung und etwas Landwirtschaft bestreiten. Aufgrund des rauen Klimas gibt es hier keine Bäume und Insekten. Die Küste im Nordosten ist stark zerklüftet, und das Meer hat zahlreiche Buchten in die hohen Felsen geschwemmt. Hier befindet sich Balor’s Fort, die mit knapp 90 m höchste Erhebung der Insel, auf einer von Steilfelsen umgebenden Halbinsel gelegen. Etwas nördlich hiervon ist der Wishing Stone zu finden. Es heißt, dass derjenige, der es schafft, auf den hohen, an der Oberseite leicht abgeflachten Felsen zu klettern, einen Wunsch freihabe. Wer sich allerdings zu diesem Vorhaben hinreißt lässt, kann nur einen einzigen Wunsch verspüren, nämlich zeitnahe Todessehnsucht! Ein Wunsch würde auch demjenigen gewährt werden, der es schafft, drei Steine auf den Wishing Stone zu werfen. Dies dauert vielleicht etwas länger, aber man ist im wahrsten Sinne des Wortes auf der sicheren Seite und kann die Erfüllung seines Wunsches im Anschluss noch genießen. Für Ornithologen und Naturfreunde ist Tory Island ein einziges Paradies: viele Seevögel wie Austernfischer, Kiebitz und Papageientaucher nisten hier, außerdem gibt es zahlreiche Bodenbrüter, darunter die Schnepfe und der Wachtelkönig, und mehrere Möwenarten und Tölpel sind hier ebenfalls beheimatet. Von hier aus kann man wunderbare Wanderungen, umgeben von bester Seeluft, unternehmen bis zum an der Westküste gelegenen Leuchtturm, der gerade bei Sonnenuntergang eine malerische Kulisse vor dem in allen Rottönen leuchtenden Himmel bietet.


Im Herzen Donegals liegt der Glenveagh Nationalpark. Er ist der größte der sechs irischen Nationalparks und liegt eingebettet in den Derryveagh Mountains, zu denen die beiden höchsten Berge Donegals, den Mount Errigal und den Slieve Snacht, gehören. Von den 16.000 ha Grundfläche sind 100 ha bewaldet. Hier wachsen Eichen und Birken, vereinzelt Stechpalme, Eibe und Hasel in der von Mooren eingefassten Landschaft. Neben Hasen und zahlreichen Vogelarten, darunter der in Irland seltene Kiebitz, Goldregenpfeifer, Ringeltauben und der Wanderfalke, ist der Nationalpark Lebensraum der größten Rotwildherde Irlands. Zwei Seen bilden das Zentrum des Parks, der Lough Veagh und der Lough Glen. Am Lough Veagh liegt das Glenveagh Castle. Das Castle wurde von John George Adair gebaut, nach einem Entwurf seines Cousins John Townsend Trench. Die Bauzeit dauerte von 1867 bis 1873. John Adair verwirklichte sich mit dem Bau des Castles seinen Traum von einem Jagdgebiet im irischen Hochland, den er jedoch nur zwölf Jahre genießen konnte. Im Jahre 1885 verstarb er nach Rückkehr von einer amerikanischen Geschäftsreise und hinterließ das Castle inmitten der viktorianischen Gartenanlage seiner Frau Cornelia. Diese übernahm das Castle, brachte die umliegenden Gärten in Ordnung und war in den folgenden dreißig Jahren eine geschätzte Gastgeberin, die ihre Gesellschaften mit Herzlichkeit und Aufmerksamkeit umsorgte. Als sie im Jahre 1921 starb, wurde das Castle vernachlässigt und während des Krieges besetzt. Es verfiel zusehens und befand sich in erbärmlichem Zustand, bis Professor Arthur Kingsley Porter das Castle im Jahre 1929 kaufte. Vier Jahre später verschwand er auf ungeklärte Weise bei einem Besuch der Insel Inishbofin. Weitere vier Jahre später erwarb Henry McIlhenny als letzter privater Eigentümer das Anwesen. Der Amerikaner mit irischen Wurzeln investierte viel Zeit und Liebe in den Wiederaufbau des Castles. Im Laufe der Zeit und mit fortschreitendem Alter wurde ihm das ständige Reisen nach Irland und zurück in die Vereinigten Staaten zu beschwerlich, so dass er schließlich 1975 dem Verkauf des Anwesens an das Office of Public Works zustimmte, das den Nationalpark schaffen wollte. Der Nationalpark ist seit 1984 für die Öffentlichkeit zugänglich, das Castle wurde zwei Jahre später geöffnet und befindet sich heute wieder in Privatbesitz. Vom Besucherzentrum am Eingang des Parks fahren Busse bis zum Castle, wer jedoch Zeit hat und ein bisschen was sehen und erleben möchte, sollte 40 min Fußweg in Kauf nehmen und am Ufer des Lough Glen entlang spazieren. Sehenswert sind außerdem die das Castle umgebenden Gärten. Wie verwunschen umgeben sie das alte, aus Granit gebaute Herrenhaus und beherbergen zahlreiche Pflanzen von nahezu allen Kontinenten. Auch ein großes Gewächshaus schließt am Castle an. Heute sind sieben Gärtner das ganze Jahr damit beschäftigt, die Gärten instandzuhalten.

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Reiseführer Irland

  Kontinent: Europa  
Hauptstadt: Dublin
Einwohner: 4.234.924
Fläche: 70.280 km²

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