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Deutschland: Sehenswürdigkeiten Rügen - Reiseinfos

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Deutschland Sehenswürdigkeiten Rügen - Reiseinfos TravelingWorld.de 5 5 1

Wer Rügen bereist, sollte sich im Vorhinein mit einigen Besonderheiten der Insel vertraut machen. Grundsätzlich verfügt das Eiland über eine gut ausgebaute Infrastruktur, die nahezu für jeden Urlaubstyp passende Bedingungen bietet. Strandurlauber haben hier die Auswahl unter einer Vielzahl von Traumstränden, die zwar nicht karibisches Flair, aber dafür bodenständigen Ostseesand bieten. Leider macht das Wetter vielen Sonnenhungrigen einen Strich durch die Rechnung. Generell gilt auf Rügen: So schön der Tag auch anmuten mag, das Wetter ändert sich hier schneller als gedacht. Wind- und regenfeste Kleidung sind also selbst im Hochsommer ein absolutes Muss für den Rügenurlaub, gerade, wenn man die Insel per Fahrrad erkunden möchte. Viele Strecken entlang der Landstraßen Rügens verfügen heute über gut ausgebaute Fahrradwege, auf denen es sich bequem von Ort zu Ort radeln lässt. Leider gibt es aber immer noch Abschnitte, in denen man auf die Benutzung der Straße angewiesen ist. Und dieser Umstand bedeutet zunächst einmal: Gefahr. Das Autofahren auf Rügen ist angesichts der kurvenreichen Straßen, der vielfach hügeligen Landschaft und engen Alleen ohnehin nicht einfach. Dazu kommt oft noch die Selbstüberschätzung der Einwohner, die in den unmöglichsten Situationen zum Überholen ansetzen. Laut Statistik weist Mecklenburg-Vorpommern jährlich immer noch gravierende Unfallzahlen im Straßenverkehr auf. Für Fahrradfahrer bedeutet dies: Lieber auf alternative Möglichkeiten umsteigen, als sein Glück auf der Landstraße zu versuchen. Fast überall auf der Insel verlaufen Eisenbahntrassen, die teils stündlich befahren werden. Ansonsten ist es möglich, die Busse des Regionalverkehrs zur Fahrradmitnahme zu nutzen.
Was man in jedem Fall beachten sollte: Bei Unkenntnis der Straßenführung auf Überholmanöver verzichten! Auf Rügen sind nicht nur viele landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge unterwegs, sondern auch Kleinwagen zumeist älterer Leute, die dann mit 40 Stundenkilometern von Ortschaft zu Ortschaft tuckeln. Hier heißt es: Ruhe bewahren. Auch, wenn einem die einheimischen Autofahrer schon in langen Schlangen folgen, sollte man sich nicht einer unnötigen Gefahr aussetzen. Ein Wort noch zum Zustand der Straßen: Vielerorts wurden die Landstraßen und Zufahrtsstraßen der Gemeinden grundlegend ausgebessert oder komplett erneuert. Dennoch gibt es immer wieder Abschnitte, in denen Schlaglöcher, kaputtes Kopfsteinpflaster oder Spurrillen den Ton angeben. Wer hier zu spät bremst, hat in jedem Fall den Schaden. Zur Infrastruktur Rügens gehört natürlich auch der Busverkehr, der als ein wenig speziell bezeichnet werden kann. Auf der gesamten Insel gibt es Strecken, wo der Bus tatsächlich nur zweimal am Tag verkehrt. Möchte man also das tolle Restaurant vier Ortschaften weiter besuchen, kann man entweder eine lange Wanderung, oder aber eine Übernachtung mit einplanen – gesetzt den Fall, man verpasst den Bus. Oder man verfährt sich. Viele Strecken auf der Insel setzen das Umsteigen an den richtigen Haltestellen voraus. Besser ist, sich beim Busfahrer im Vorhinein über den genauen Streckenverlauf zu erkundigen, sonst wartet vielleicht eine böse Überraschung! Apropos Infrastruktur: Mit der Dichte an Geldautomaten ist es streckenweise nicht ganz so gut bestellt. Wem etwa im Erholungsort Glowe im Norden der Insel mal eben einfällt, dass er den Bankbesuch im zehn Kilometer entfernten Sagard vergessen hat, muss wohl oder über die erneute Reise antreten. Vielfach sind die jeweiligen Schalter auch in den örtlichen Einzelhandelsketten integriert.


Was Vorurteile angeht, so wird dem Norddeutschen im Allgemeinen eine große Verschlossenheit attestiert. Bezogen auf den typischen Einwohner Rügens ist dies aber nur auf den ersten Blick zu bestätigen. Vielleicht rührt das Vorurteil daher, dass viele Urlauber den plattdeutschen Dialekt, der vorwiegend von älteren Menschen gesprochen wird, schlichtweg nicht beherrschen. Wird erstmal losgeplappert, kann man sich als bayrischer Tourist schon ein wenig überflüssig vorkommen. Aber dennoch: Der Rüganer ist ein hilfsbereiter und durchaus aufgeschlossener Zeitgenosse, aber eben nicht sofort. Und auch nicht zu jedem. Ansonsten werden aber Gastfreundschaft und Herzlichkeit sehr groß geschrieben. Aufgrund der beschränkten Arbeitsmöglichkeiten auf der Insel leben allerdings viele Rüganer im selbstgewählten Exil. Jeder gefühlt fünfte Student der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald kommt mit Sicherheit von dort oder hat auf Rügen zumindest familiäre Wurzeln. Die Familie spielt nicht nur in Italien, sondern eben auch hier auf Rügen eine große Rolle. In vielen Ortschaften leben ganze Generationen unter einem Dach und bewirtschaften den Hof.
Was Rügen aber zu einem ganz besonderen Reiseziel macht, sind natürlich die Bedingungen, die sich aus der Lage zur Ostsee ergeben. Die Insel ist ein Eldorado für Segler, die an nahezu jedem malerischen Küstenort einen Hafen zum Anlegen finden. Aber es gibt noch weitaus mehr Möglichkeiten. Direkt vor der Küste können Abenteuerlustige die Tiefsee erkunden: Spezielle Tauchreviere sind entlang der Schaabe, vor Lohme oder vor Sassnitz zu finden. Egal ob Schiffswrack, Flugzeugreste oder alte Frachter – die Ostsee ist seit Jahrzehnten zur Heimat manch sinkenden Gegenstandes geworden. Wer sich mehr auf die Natur konzentrieren möchte, kann sich auf seinen Tauchgängen natürlich auch der vielfältigen Flora und Fauna widmen. Was das Schwimmen in der Ostsee angeht, so gehören die Strände entlang der Prora und Tromper Wiek zu den schönsten Abschnitten der Küste. Allerdings sollte man sich in den Sommermonaten recht früh ein Plätzchen reservieren – auf die Strandidee werden nämlich garantiert noch mehr Touristen aufmerksam. In einigen Jahren kommt es in der Ostsee zu einem Phänomen, das insbesondere den Badespaß ein wenig einschränkt: Quallen. Die possierlichen Tierchen sind in manchen Jahren in einer solchen Fülle vorhanden, das man bei normalen Schwimmbewegungen zugleich etliche Exemplare in der Hand hält. Allerdings ist die Population der Quallen gerade in den letzten Jahren eher gleich geblieben.
Drei Geheimtipps gibt es noch zu enthüllen. Der eine rankt sich um einen besonderen Fisch, nämlich die Flunder. Auf Rügen gibt es die garantiert besten Flundergerichte der Welt – und das in nahezu allen Kombinationen. Die weitverbreitete Art wird auch heute noch in der Ostsee gefangen. In vielen alten Küstendörfern erhält man auf Nachfrage frischen Fang, z.B. an den ehemaligen Verkaufsständen der Fischer. Der zweite Geheimtipp hat weniger mit dem Meer zu tun, dafür umso mehr mit der Luft! Denn wer Rügen einmal von einer völlig neuen und andersartigen Seite kennenlernen möchte, sollte sich einmal auf die Reise zum Flugplatz Rügen begeben. Dieser ist der einzige seiner Art auf der gesamten Insel und vermutlich international weniger bekannt. Er liegt in Güttin, einem zu Dreschvitz gehörenden Ortsteil etwas südlich der Kreisstadt Bergen. Erst in den 1990er Jahren wurde Güttin allmählich für den Tourismus relevant, als nämlich erstmals Rundflüge über die gesamte Insel angeboten wurden. Heute kann man hier etliche Routen buchen, die etwa über die Kreideküste der Stubbenkammer, über die Insel Hiddensee oder über die Hansestadt Stralsund führen. Insgesamt reichen die Flugzeiten von etwa 20 min. (wobei der Pilot zumeist ein wenig länger fliegt) bis hin zu einem rund anderthalbstündigem Flug, der garantiert einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Die Flugzeugflotte Gütins umfasst kleinere Maschinen, in denen bis zu sechs Personen transportiert werden können. Für alle Flüge können zudem Gutscheine erworben werden, sodass dies zugleich eine passende Geschenk-Idee für den nächsten Rügen-Trip darstellt.
Der dritte und letzte Geheimtipp hat mit einem ausgiebigen Naturerlebnis zu tun: Camping. Bereits zu DDR-Zeiten entdeckten viele junge Menschen das zeitweise Wohnen entlang der Strände, Dünen und Waldabschnitte für sich. Und auch heute bietet die Insel tolle Bedingungen für diese Art Urlaub. Im Norden etwa liegt der Zeltplatz Drewoldke, der zahlreiche Stellplätze für Wohwagen und sonstige Unterkünfte bietet. Wer mit eigenem PKW und in Begleitung seines Haustieres anreisen möchte: Kein Problem. Gegen eine entsprechende Gebühr sind dem Camping-Vergnügen in den Monaten April bis Oktober kaum Grenzen gesetzt. Wie in Drewoldke, so bieten auch andere vergleichbare Plätze Ferienhäuser zum Mieten an. Insbesondere für Familien und kleinere Reisegruppen stellt dies eine günstige Alternative zu herkömmlichen Hotelanlagen oder teueren Pensionen dar. Noch ein Vorteil: Die touristische Infrastruktur auf den Plätzen ist meist derart gut gesichert, dass man sich über Freizeitangebote oder die Lebensmittelversorgung keine Sorgen machen muss.

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