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Bosnien und Herzegowina: Geschichte

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Bosnien und Herzegowina Geschichte TravelingWorld.de 5 5

Bosnien und Herzegowina, ein im Westen der Balkanhalbinsel gelegener Staat, wurde bereits um 1200 v.Chr durch illyrische Stämme besiedelt, die vorwiegend von der Viehzucht und dem Abbau vorhandener Bodenschätze lebten. Bevor die Römer im 1. Jahrhundert n.Chr. die Region schließlich in die Provinzen Dalmatia und Pannonia (eine Zugehörigkeit zur Provinz Illyricum hatte schon vorher bestanden) eingliederten, scheinen auch einwandernde Kelten und griechische Händler einen wesentlichen Einfluss auf die Landeskultur ausgeübt zu haben. Nach 395 zunächst dem Weströmischen Reich zugeordnet, geriet die Region später in den Herrschaftsbereich der Ostgoten, sowie ab 530 schließlich in die Sphäre des Oströmisches Reiches. Ab dem 7. Jahrhundert erfolgte dann die Einwanderung süd-slawischer Stämme, die sich zu großen Teilen mit der einheimischen Bevölkerung vermischten. Um 1180 konnte unter Ban Kulin ein erstes Fürstentum innerhalb Bosniens etabliert werden, das in den folgenden Jahrhunderten entscheidend an Einfluss gewann: So folgte Anfang des 14. Jahrhunderts die Eingliederung des Gebietes Hum (Herzegowina), sowie in der Blütezeit des Fürstentums unter König Tvrtko I. (1353 – 1391) auch weite Teile Serbiens und Kroatiens. Allerdings endete die Ära des bosnischen Königtums mit der zunehmenden Machtstellung des osmanischen Reiches innerhalb der Region: Zunächst fiel Bosnien, später auch Herzegowina unter die türkische Herrschaft. Nicht nur blieben Widerstände gegen die neuen Machthaber ohne Wirkung, auch konvertierten breite Bevölkerungsschichten zum Islam, sodass die Region kulturell im Wesentlichen muslimisch geprägt wurde. In politischer Hinsicht erfolgte einerseits 1580 die Zusammenlegung von Bosnien und Herzegowina zu einem gemeinsamen Paschalik, andererseits hatte das Land aufgrund seiner Grenzlage zu Österreich-Ungarn eine enorm wichtige strategische Stellung inne. Nach wiederholten Widerständen gegen die türkischen Machthaber wurde Bosnien und Herzegowina 1878 (nach dem Berliner Kongress) von Österreich-Ungarn besetzt, sowie 1908 annektiert, was insbesondere bei der Türkei, Russland und Serbien auf starke Kritik stieß. Am 28. 06.1018 führte die Ermordung des Thronfolgers Franz Ferdinand nebst seiner Gemahlin in Sarajewo (ausgeführt durch serbische Nationalisten, die sich gegen das Engagement Österreich-Ungarns auf dem Balkan richteten) zum Ausbruch des 1. Weltkrieges. Nach 1918 Teil des neu gegründeten Königreiches der Serben, Kroaten und Slowenen, fiel das Land innerhalb des 2. Weltkrieges zunächst unter die Herrschaft deutscher und italienischer Verbände: Die Bewegung Ustascha leitete vor allem Vertreibungen, Deportationen und gezielte Gewaltakte innerhalb der serbischen und jüdischen Bevölkerungsminderheit ein. Nach Etablierung einer Befreiungsbewegung kommunistischer Partisanenverbände unter Josip Broz Tito im Jahre 1943 konnte dessen Armee auch nach Kriegsende die Herrschaft über weite Landesteile erhalten. Als Regierungschef der neu gebildeten Föderativen Volksrepublik Jugoslawien, der auch Bosnien und Herzegowina als Teilstaat angehörte, führte Tito das Land bis zu seinem Tode 1980 im Stile eines Einparteienstaates. Nach dem allmählichen Zerfall der jugoslawischen Staatsmacht erklärten einige Teilstaaten 1990 ihre Unabhängigkeit, Bosnien und Herzegowina nach einem Volksreferendum zwei Jahre später. Es folgten trotz staatlicher Anerkennung seitens der USA und der EU bürgerkriegsähnliche Zustände zwischen Serben, Kroaten und Moslems. Erst mit dem Daytoner Abkommen von 1995 und der Aufteilung des Staates in eine bosnisch-kroatische und einer serbische Föderation, konnte eine Einigung erzielt werden. Neben umfassender Hilfe zum Wiederaufbau des Landes entsandte die internationale Gemeinschaft eine Friedenstruppe, um ein erneutes Ausbrechen der ethnischen Spannungen zu unterbinden. Zudem befasste sich der Internationale Gerichtshof in Den Haag mit den Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien. Faktisch unter dem Protektorat der UNO, konnte Bosnien und Herzegowina eine weitestgehende politische Stabilität erreichen und einen nach Europa gerichteten Kurs aufnehmen, auch wenn viele Probleme des Landes noch immer einer Lösung harren.

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