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Albanien: Geschichte

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Albanien Geschichte TravelingWorld.de 5 5

Vielfältige archäologische Zeugnisse weisen auf eine frühe Besiedlung Albaniens innerhalb des Altertums hin. So geriet der Küstenstaat bereits im 12. Jahrhundert v.Chr. unter anderem in den Einflussbereich illyrischer Stämme, die vorwiegend den Balkan und die Adriaküste besiedelten. Zudem entwickelte sich innerhalb neu gegründeter griechischer Kolonien eine städtische Kultur. Zeitweilig zum römischen Reich gehörend, scheinen die sogenannten „Albanoi“ den Griechen bereits um 200 n.Chr bekannt gewesen zu sein. Mit der Teilung des Römischen Reiches im Jahre 395 geriet Albanien zunächst in byzantinische Gewalt, später erfolgten Eroberungen durch unterschiedliche Mächte, insbesondere durch die Slawen, Venezianer und Normannen. Zwar hatten sich ausgangs des Mittelalters bereits albanische Stammesfürstentümer gebildet, die der Nationalheld Gjergji Kastriota (genannt Skanderbeg) in der „Liga von Lezha“ vereinte, doch konnte sich dieses staatliche Gebilde nicht gegen das Vordringen des Osmanischen Reiches wehren, sodass bis 1501 sämtliche Gebiete erobert und islamisiert wurden. Es folgten zum einen die Gründung Tiranas im Jahre 1614, zum anderen die Etablierung einer Unabhängigkeitsbewegung „Rilindja" gegen die türkischen Machthaber. Zahlreiche Bestrebungen nach Autonomie mündeten dann 1912 in der Ausrufung der Unabhängigkeit Albaniens durch Ismail Qemali, einen Führer der Nationalbewegung. Nachdem das Osmanische Reich auf seine Ansprüche bezüglich des Staatsgebiets verzichtet hatte, anerkannten die Großmächte auf der Londoner Botschaftskonferenz die Souveränität Albaniens, wobei das Kosovo abgetrennt wurde. Nach wechselnder Besetzung des Landes innerhalb des 1. Weltkriegs erfolgte im Jahre 1920 zunächst die Aufnahme in den Völkerbund. Politisch allerdings entwickelte Albanien eine enge Beziehung zu Italien, insbesondere unter Ahmet Zogu, der seit 1928 als Zogu I. das Land als Königreich führte. Nachdem 1939 italienische Truppen Albanien besetzt und Viktor Emanuel III. von Italien die Herrschaft übernommen hatte, folgte 1943 der Einmarsch der Wehrmacht. Das Machtvakuum nach Abzug der deutschen Truppen füllten kommunistische Partisanenverbände unter Enver Hoxha. 1946 wurde die Abschaffung der Monarchie beschlossen und die Volksrepublik Albanien ausgerufen, zudem etablierte sich ein streng sozialistischer Kurs, der unter anderem zur politischen und wirtschaftlichen Isolation des Landes führte, trotz des Beitritts zu den Vereinten Nationen im Jahre 1955. Eine vorsichtige pro-westliche Annäherung konnte erst mit dem Tode Hoxhas unter seinem Nachfolger Ramiz Alia vorgenommen werden. Neben der Ausnahme diplomatischer Beziehungen zu europäischen Staaten erfolgten seit 1990 politisch tiefgreifende Umbrüche, unter anderem durch die Etablierung der Religionsfreiheit, der Strafrechtsreform, des Mehrparteiensystems und der Rede- und Versammlungsfreiheit. Aus den ersten freien und demokratischen Wahlen im Jahre 1991 ging zwar die kommunistische Einheitspartei als Sieger hervor, die allerdings auf Druck von Streiks und Demonstrationen noch im gleichen Jahr zurücktreten musste. Eine daraufhin gebildete Übergangsregierung führte das Land schließlich auf den Weg der Umwandlung in ein rechtsstaatliches System, eine Aufgabe, die der im Jahre 1992 gewählte Präsident der Demokratischen Partei, Sali Berisha, übernahm. Trotz Aufnahme Albaniens in den Europarat konnte allerdings keine politische Stabilität erreicht werden, denn hohe wirtschaftliche Verluste der Bevölkerung entluden sich 1997 in bürgerkriegsähnlichen Zuständen und im erzwungenen Rücktritt Berishas. Nach Stationierung einer internationalen Schutztruppe beruhigten sich zwar die Verhältnisse, doch geriet das Land innerhalb des Kosovo-Konfliktes im Jahre 1999 erneut in Schwierigkeiten, waren doch hunderttausende Flüchtlinge und die Stationierung von NATO-Streitkräften auf albanischem Gebiet zu bewältigen. Seit 2005 von einer Koalition auf Basis der Demokratischen Partei regiert, erfolgte zudem ein Jahr später die Unterzeichnung des Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommens mit der Europäischen Union.

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