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Malta: Sehenswürdigkeiten von Valletta

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Malta Sehenswürdigkeiten von Valletta TravelingWorld.de 5 5

Valletta ist Hauptstadt des südeuropäischen Inselstaates Malta. Von der Fläche hat Malta die kleinste Hauptstadt der in der Europäischen Union befindlichen Länder. 1980 wurde Valletta als Gesamtmonument zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Sie wird von ringförmig angeordneten Bastionen umgeben, was sie als eine der bestgesicherten Städte der Welt gelten lässt. Lange Zeit wurde Malta von den Osmanen belagert, deren Vertreibung erst Mitte des 16. Jahrhunderts gelang. Die Ritter des Malteserordens wollten daraufhin hinter dem zerstörten Fort eine neue Stadt errichten, die dem damaligen Stadtideal sowie den neuesten Militärstandards entsprach.

Den Grundstein für die Stadt legte der Großmeister des Malteserordens, Jean de la Valette. Der italienische Architekt und Festungsbaumeister Francesco Laparelli war für die geometrische Anlage der Festungsmauer und die rechtwinklige Gestaltung der Straßenblocks zuständig, während der Entwurf und der Bau der einzelnen Festungselemente seinem maltesischen Assistenten Laparellies Gerolame Cassar überlassen blieb. Durch die Lage auf einer Halbinsel hat Valletta zu beiden Seiten einen Naturhafen. Die Buchten des Grand Habour im Nordosten schneiden tief ins Land und lassen die Landzungen wie Finger aussehen. Das wohl prachtvollste Bauwerk der gesamten Insel ist der Großmeisterpalast (Grand Master's Palace), der seit seiner Fertigstellung in der Mitte der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts den wechselnden Machthabern als Amtssitz diente. Der ursprünglich als Haupthaus für den Großmeister des Malteserordens gebaute Palast nimmt heute mit seiner stattlichen Grundfläche von 97 m Länge und 83 m Breite einen gesamten Straßenblock ein. Charakteristisch sind die kleinen Holzerker an dem sonst recht nüchtern gehaltenen Kalksteingebäude. Der Prunk offenbart sich dem Besucher erst beim Eintreten: Sämtliche Decken im Palast sind aus Holz gefertigt. Da Holz auf Malta als Rohstoff sehr begrenzt ist, musste das ganze Holz vom europäischen Festland importiert werden. Im Erdgeschoss, in dem früher die Stallungen und die Unterkünfte der Bediensteten untergebracht waren, befinden sich heute Büros und Ministerien. Über eine Wendeltreppe gelangt man zum Piano Noble, der 1. Etage: Ritterrüstungen säumen hier die Korridore, der Marmorboden trägt die verschiedensten Wappen, darunter das heutige Wappen der Republik Malta und das des Großmeisters Jean de la Valette; über vielen Türen und Fenstern befinden sich Lünetten, und die Decken und Wände sind mit Malereien geschmückt. Unter all den Räumlichkeiten ist auch der Grand Council Chamber, der vor allem durch seine geschnitzte und reich verzierte Holzdecke besticht und lange Zeit als private Kapelle genutzt wurde. Ebenso ist der Ambassador’s Room sehenswert, der aufgrund seiner mit weinrotem Damast behangenen Wände auch „Red Room“ genannt wird. Der schwere Samt, aus dem die Vorhänge, Teppiche und Bezüge des goldenen Mobiliars gefertigt sind, ist ebenfalls in weinrot gehalten. Der Palast wird vornehmlich für Staatsempfänge genutzt, sonst steht er Besuchern offen. Auch die dort befindliche Waffensammlung kann besichtigt werden. Die St. John's Co-Cathedral zählt zu den schönsten Kathedralen, die die Länder des Mittelmeerraumes zu bieten haben. Sie wurde im 16. Jahrhundert ebenfalls vom Malteserorden errichtet und ist dem Heiligen Johannes, dem Schutzpatron des Ordens, geweiht. Von außen eher einem Fort denn einer Kirche gleichend, überrascht das Innere umso mehr: Die aufwändig geschnitzten Steinwände und die Malereien der Bögen und Altäre wurden vom kalabrischen Künstler und Ritter des Malteserordens Mattia Preti gestaltet. Beinah überladen wirkt heute der Prunk und Schmuck, der zur Zeit des Hochbarocks so geschätzt wurde. Viele Wände im Hauptschiff sind mit Teppichen behangen, und in der Krypta finden sich die Gräber der Ordensgroßmeister, deren Sarkophage mit zu den vollkommensten Werken des Hochbarocks zählen.

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