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Malta: Geschichte

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Malta Geschichte TravelingWorld.de 5 5

Der innerhalb des Mittelmeeres und südlich von Sizilien gelegene Inselstaat Malta erfuhr seine erste Besiedlung durch die mediterranen Megalithkulturen um 5000 v.Chr. In antiker Zeit gründeten zunächst die Phönizier ihre Niederlassungen auf der vor allem in strategischer Hinsicht günstig gelegenen Inselgruppe, ab 600 v.Chr. geriet Malta schließlich in den Machtbereich der Karthager. Seit 218 v.Chr.

in römischem Besitz und nach der Reichsteilung im Jahre 395 n.Chr. zu Byzanz gehörig, wurde das Eiland einerseits innerhalb der Völkerwanderungszeit durch Wandalen und Ostgoten besetzt, andererseits im 9. Jahrhundert durch die Araber erobert, welche im Zuge ihre Expansion gen Westen weite Teile des Mittelmeerraums einnehmen konnten. Es folgte die Besiedlung durch die Normannen im 11. Jahrhundert, sowie die Herrschaft mehrerer europäischer Fürstenhäuser, unter anderem Hohenstaufen, Anjou, Aragon und Kastilien. Nachdem Karl V. Malta gemeinsam mit Tripolis dem römisch-katholischen Malteserorden als Lehen überantwortet hatte, wurde das Land zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert wesentlich durch den starken Einfluss der Johanniter geprägt. Zum einen konnte die türkische Belagerung im Jahre 1565 und ein damit verbundenes weiteres Vordringen der Osmanen nach Europa erfolgreich abgewehrt werden. Zum anderen gründete der Großmeister Jean Parisot de la Valette ein Jahr später die Hauptstadt Valletta. Die Zerschlagung der Ordensherrschaft erfolgte erst mit der Besetzung Maltas durch Napoleon, doch gelang unter Mithilfe britischer Streitkräfte die Vertreibung der Franzosen von der Inselgruppe. Von nun an unter dem Einfluss Großbritanniens stehend, was insbesondere eine Rückgabe Maltas an den Malteserorden verhinderte, wurde der Mittelmeerstaat im Pariser Frieden von 1814 in den Status einer Kronkolonie versetzt und damit offiziell der britischen Sphäre zugeordnet. Während des 1. Weltkrieges diente Malta vornehmlich der Stationierung von Flottenverbänden und sonstigen militärischen Einheiten. Ein erster Schritt in Richtung Selbständigkeit des Staates erfolgte wenige Jahre später mit der Schaffung einer Verfassung, die eine weitgehende Selbstverwaltung vorsah. Auch innerhalb des 2. Weltkrieges wurde Malta als britischer Truppenstützpunkt genutzt und geriet wiederholt in heftige Kampfhandlungen, wobei deutsche und italienische Bomberverbände enorme Schäden hinterließen. Nachdem bereits 1947 die Verfassung erneut in Kraft gesetzt wurde, erhielt Malta im Jahre 1964 die endgültige Unabhängigkeit im Rahmen des Commonwealth. Der Etablierung einer Republik 1974 und dem Abzug der verbliebenen britischen Truppen folgte nach einigen Auseinandersetzungen mit Großbritannien und anderen Staaten eine Phase der politischen und wirtschaftlichen Stabilisierung Maltas. Das Land führte seit den 1980er Jahren einen pro-westlichen Kurs, der schließlich im Jahre 1990 im Antragsgesuch zur Europäischen Union mündete. Nach längeren Verhandlungen konnte der Mittelmeerstaat am 1. Mai 2004 schließlich beitreten.

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