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Stechmücken-Alarm im Urlaubsparadies Österreich

Von Arved Gintenreiter, dpa

Wien (dpa) - Sie sind klein, aber sie terrorisieren zurzeit erfolgreich weite Teile Österreichs. Freiluftpartys, Campen, gemütliche Abende an der Donau - der abendliche Freizeitspaß ist erheblich eingeschränkt. Denn in der Alpenrepublik herrscht seit Tagen Stechmücken-Alarm.


Es ist die größte Plage seit Jahren. Die ersten Urlaubstage hatten sich so manche Urlauber wohl anders vorgestellt. Nach Stunden im Stau endlich am Ziel angekommen wurden sie von sintflutartigen Regenfällen fast weggespült oder mussten sich am vergangenen Wochenende vor pflaumengroßen Hagelkörnern retten. Und nun diese «Gelsenplage», wie es in Österreich heißt. Gelsen heißen in der Alpenrepublik die Mücken.


Es ist überall das gleiche Bild: Erst ein leises Summen, dann ein wilde Fuchteln und klatschen. Plötzlich wittern auch andere Mücken, zehn, zwanzig, ihre Chance. Und am Ende gewinnt - wenn auch das eine oder andere Tier im Kampf sein Leben lassen musste - fast immer einer aus dem kollektiv angreifenden Schwarm der Blutsauger.


Der Wettkampf um Schnelligkeit, das Stechen und Hauen, ist fast zum Volkssport geworden. Nur wenige Schritte hinein in den privaten Garten, ein kurzer Ausflug an die Donau, oder selbst abends vor den Lokalen in der Betonwüste Wien, überall sind Arme und Beine umgehend von den aggressiven Attacken der nach Blut gierenden Plagegeister gezeichnet. Besonders stark betroffen ist das österreichische Flachland. Schonung gibt es dagegen in den höheren Lagen der Alpen.


Auslöser der Mücken-Schwemme, sagen Experten wie der Wiener Zoologe Bernhard Seidel, waren die heftigen Regenfälle der vorigen Wochen. In überschwemmten Gebieten, in Pfützen und Tümpeln, in Regenrinnen oder Wasserlöchern von Baustellen fanden die Plagegeister beste Brutbedingungen. Das Alpenland erlebt zurzeit schon die zweite Welle dieses Jahres, nach einer ersten im Frühjahr.


Die Medien in Österreich überbieten sich derweil mit Tipps und Tricks, wie man den heimtückischen Angriffen der Blutsauger entgehen kann. Ein Pop-Sender strahlt beispielsweise mit seinem Programm einen hochfrequenten Piepton aus, der Mücken abschrecken und Hörer im Umkreis von fünf Metern ums Radio vor Stichen schützen soll.


Häufiger duschen, weniger Parfüm und Moskitonetze als Schutz für die Wohnung, empfahl ein Wiener Apotheker im Gespräch mit der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Lavendel an einem gekippten Fenster, Vitamin-B-Präparate, Duftstoffe am Kinderwagen. Auch eine mit Gewürznelken gespickte Zitrone im Zimmer soll Abhilfe schaffen. Wenn das alles nichts hilft, verspricht ein Arzt aus Oberösterreich Hilfe durch eine Spritze. Das umstrittene Präparat soll den Körperduft leicht verändern.


Drei Wiener Künstler dagegen inspirierte die Plage zu einer neuen Aktion, bei der Besucher auf die Stechmücken zugehen. Bei dem Projekt können Besucher einen Eisenbahnwagen mit tausenden eigens herangezüchteten Stechmücken durch eine Schleuse betreten und sich im Innern in ein Gästebuch eintragen. Eine Art Mutprobe.


Auch wenn die Zahl der Stechmücken wenigstens in der Hauptstadt allmählich nachlässt, wirklich gute Nachrichten gibt es für Urlauber und Österreicher nicht: In diesen Tagen rollt eine tropische Hitzewelle mit bis zu 38 Grad über das Land und am Samstag (25. Juli) könnte es wieder regnen. Gute Aussichten für die Gelsen-Brut.



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