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Tunesien: Geschichte

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Tunesien Geschichte TravelingWorld.de 5 5

Das heutige Territorium Tunesiens gehörte in historischer Zeit zum Reich von Karthago. 814 v. Chr. wurde die nordöstlich von Tunis liegende Stadt Karthago von phönizischen Händlern gegründet. Bis etwa 300 v. Chr. stieg Karthago zur beherrschenden Macht im westlichen Mittelmeer auf und beherrschte zu dieser Zeit einen großen Teil Nordafrikas, den Süden der Iberischen Halbinsel, Sardinien sowie Teile Siziliens. Nach dem letzten der drei purinischen Kriege (149 – 146 v Chr.) wurde Karthago durch die Römer zerstört. Von dieser Zeit ab bis hinein ins 5. Jahrhundert n. Chr. gehörten große Teile des heutigen Tunesiens zur römischen Privinz „Africa“, die bis etwa 200 n. Chr. eine der reichsten Provinzen Roms war. Germanische Vandalen drangen im 5. Jahrhundert ins Land und behielten rund ein Jahrhundert lang die Vorherrschaft. Im frühen 6. Jahrhundert wurde die Region ins byzantinische Reich eingegliedert. Ab 670 begann die arabische Zeit. Die Araber herrschten bis ins frühe 16. Jahrhundert hinein über das Land und ersetzten durch eine islamisch orientierte Lebensweise die bis dahin römisch-christlich geprägte Kultur. Bis ins 15. Jahrhundert wurden Kunst und Wissenschaft gefördert durch die Zuwanderung von hoch gebildeten jüdischen und muslimischen Flüchtlingen aus Spanien. Ab 1535 regierten die Spanier das Land bis sie 1574 von den Osmanen besiegt wurden. Anschließend war Tunesien drei Jahrhunderte lang eine weitgehende autonome Provinz des Osmanischen Reiches. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts war Tunesien abhängig von europäischen Kolonialmächten. 1881 begann die französische Kolonialzeit. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts entstandenen einzelnen tunesischen Unabhängigkeitsbewegungen, die jedoch zunächst durch die französische Regierung unterdrückt wurden. In den dreißiger Jahren stellte sich die Destur-Partei größer auf. In den fünfziger Jahren fanden zum Teil heftige Auseinandersetzungen zwischen der Unabhängigkeitsbewegung und der französischen Regierung statt. Am 20. März 1956 erkennt Frankreich, durch die in Paris unterzeichnete Vereinbarung, die tunesische Unabhängigkeit an. In der fünf Tage später stattfindenden Parlamentswahl wird Habib Bourguiba zum ersten Staatspräsident der Tunesischen Republik gewählt. Noch im gleichen Jahr tritt Tunesien der UN bei. Im November 1987 wird Zine el-Abidine Ben Ali Staatspräsident. Im Juli 1995 schloß Tunesien als Mittelmeerdrittstaat mit der EU ein Kooperationsabkommen ab, welches seit März 1998 in Kraft ist. Im Mai 2002 fand ein Verfassungsreferendum statt, bei dem es auch um die Wiederwahl des Präsidenten für weitere Amtszeiten ging.

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