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Russland: Lage und Natur

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Russland Lage und Natur TravelingWorld.de 5 5

Als flächenmäßig größter Staat der Erde grenzt Russland unmittelbar an insgesamt 14 Nachbarstaaten. Dazu zählen im Nordwesten Norwegen und Finnland, im Westen Estland, Lettland, Litauen, Polen (beide durch das zu Russland gehörende Kaliningrad), Weißrussland und die Ukraine, im Südwesten Georgien und Aserbaidschan, im Süden Kasachstan, China und die Mongolei, sowie im äußersten Südosten Nordkorea. Dabei erreicht das russische Territorium eine West-Ost-Ausdehnung von über 9000 km und umfasst von Nord nach Süd immerhin rund 4000 km. Der europäische Teil des Landes, der von der sogenannten Osteuropäischen Tiefebene eingenommen wird, gestaltet sich überwiegend flach. Im Norden finden sich in Karelien bzw. auf der Halbinsel Kola einige Gebirgszüge, im Osten hingegen bildet der Ural eine natürliche Grenze zum asiatischen Kontinent. Im Süden wird mit dem Elbrus (Kaukasus) und seiner Höhe von rund 5640 m über dem Meeresspiegel die höchste Erhebung des europäischen Teils der Russischen Föderation erreicht. Im Zentrum der Tiefebene, den sogenannten Waldaihöhen, entspringen mit der Wolga, dem Dnjepr, der Westlichen Dwina oder dem Don bedeutende Flüsse. Die wichtigsten Binnengewässer im europäischen Teil Russlands sind die im Norden gelegenen Seen Ladoga und Onega. Östlich des Urals, auf dem asiatischen Kontinent gelegen, sind drei Großlandschaften prägend: Zum einen das Westsibirische Tiefland, zwischen Ural und dem Fluss Jenissej gelegen, zum anderen das Mittelsibirische Bergland, ein Hochplateau zwischen Jenissej und Lena, sowie das Ostsibirische Bergland im äußersten Osten des Landes, in welchem Höhen von über 3000 m über dem Meeresspiegel erreicht werden (auf der Halbinsel Kamtschatka sogar 4750 m). Jenissej, Irtysch, Ob und Lena sind die bedeutendsten Flüsse im asiatischen Teil Russlands. Hier findet sich zudem mit dem Baikalsee der älteste und tiefste Süßwassersee der Erde. Die klimatischen Verhältnisse reichen aufgrund der geographischen Ausdehnung des Landes von polar bis subpolar im Norden, gemäßigt bis kontinental in der Osteuropäischen Tiefebene bzw. Sibirien, bis hin zu subtropischen Gebieten im Bereich des Schwarzen Meeres. Das Kontinentalklima Russlands weist charakteristische Temperaturschwankungen auf, die zu überwiegend kalten und langen Wintern, sowie heißen und trockenen Sommern führen. Generell werden Niederschlagswerte von unter 1000 mm jährlich erreicht.



Da Russland aufgrund seiner Ausdehnung etliche Vegetationszonen umfasst, gestaltet sich auch die Pflanzen- und Tierwelt entsprechend vielfältig. Im Norden finden sich polare Kaltwüsten, die über keinerlei Vegetation verfügen und zumeist ganzjährig von Eis bedeckt sind. Gen Süden schließt sich die Tundra an, eine Vegetationsform der subpolaren Gebiete. Hier wachsen vor allem Moose, Flechten, Sträucher, Farne und Korbblütler, darüber hinaus auch Heidekräuter und andere vergleichbare Gewächse. Im kalt gemäßigten Klima der Taiga, auch als boreale Nadelwaldzone bekannt, gedeihen auf dem Dauerfrostboden Fichten, Tannen, Kiefern und Lärchen, ferner etliche Gräser, Moose, Flechten und Sträucher. Der Taiga schließt sich im gemäßigt-kontinentalen Klima eine Misch- und Laubwaldzone an, der gen Süden Steppen- und Waldsteppengebiete folgen. Diese werden durch baumlose Graslandschaften und eine ganzjährige Trockenheit geprägt. Im äußersten Süden Russlands geht die Steppe ferner in Halbwüsten über, an der Schwarzmeerküste sogar in subtropische Vegetationsformen. Die Tierwelt der Tundra bringt unter anderem Rentiere, Bären, Walrosse, Robben und Polarfüchse hervor. Während Wale und etliche Fischarten die Meere der Polarzone bevölkern, sind unzählige Vogelarten hier beheimatet: Dazu zählen Sturmvögel, Enten, Möwen, Bussarde, Adler und Kraniche. Innerhalb der Laub- und Mischwälder der Taiga finden sich zumeist Arten, die auch in Europa beheimatet sind, darunter Eichhörnchen, Wölfe, Hirsche, Luchse, Hasen und Marder. Neben der vielfältigen Vogelwelt treten in einigen Regionen vereinzelt Tiger oder Schneeleoparden auf. In den Steppen- und Waldsteppengebieten sind vor allem Nutztiere beheimatet, so unter anderem Pferde, Rinder, Schafe oder Ziegen. Hingegen offenbart die Schwarzmeerküste mit ihrem subtropischen Klima eine weitaus größere Vielfalt: So bieten die Meereswelt Quallen, Schildkröten, Krabben, Delphinen und unzähligen Fischarten einen idealen Lebensraum.

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