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Marokko: Lage und Natur

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Marokko Lage und Natur TravelingWorld.de 5 5

Der nordwestafrikanische Maghreb-Staat Marokko, getrennt vom europäischen Kontinent durch die Straße von Gibraltar, grenzt im Osten Südosten an das Nachbarland Algerien, im Südwesten zudem an West-Sahara. Die Küstenlinie ist zweigeteilt, einerseits in den Abschnitt zum Atlantischen Ozean, andererseits in eine stark gegliederte und zerklüftete Steilküste zum Mittelmeer. Parallel zu dieser Küste verlaufen die Gebirgszüge des Er Rif, in welchem bereits Höhen von über 2450 m über dem Meeresspiegel erreicht werden. Hinter dem Küstentiefland des Atlantischen Ozeans steigt das Terrain zum Mittleren, Hohen Altas und Antiatlas an, ein Gebirgssystem, das im Djebel Toubkal eine Höhe von 4165 m über dem Meeresspiegel aufweist (zugleich ist dies der höchste Berg ganz Nordafrikas). Marokko wird durch zahlreiche Hochebenen geprägt, die im Norden von etlichen Flussläufen durchzogen werden. Im Südosten (in Richtung des Territoriums West-Sahara) schließt sich allmählich die Wüste Sahara an. Die Hauptstadt Rabat befindet sich im Norden des Landes, direkt an der Atlantikküste.

Klimatisch verfügt Marokko im Nordwesten über mediterrane Bedingungen, hohe Temperaturen und häufigeren Niederschlägen. In zentraler Lage und im Gebirge dominiert hingegen das Kontinentalklima mit teils extremen Temperaturschwankungen. Gen Südosten herrscht Wüstenklima mit entsprechenden Bedingungen vor. Je nach Lage und Höhe schwanken die Niederschlagsmengen landesweit zwischen 250 mm und 2000 mm.

Die Flora und Fauna Marokkos ist aufgrund der besonderen klimatischen Bedingungen äußerst artenreich. Während die Wüstenregionen nur wenigen angepassten Pflanzen einen idealen Lebensraum bieten, finden sich im Nordwesten und Nordosten viele Waldgebiete mit Kork- und Steineichen, Tannen, Kiefern, Zypressengewächsen und Wacholder. Dank häufiger Niederschläge wachsen im Mittelmeerraum auch Zwergpalmen, Pistazien und viele Nutzpflanzen. Viele Hochebenen Marokkos sind allerdings in der Vergangenheit von illegalem Holzeinschlag und Raubbau betroffen gewesen, daher ist die ursprüngliche Vegetation hier nur noch vereinzelt vorhanden. In den Gebirgszügen des Mittleren und Hohen Atlas ist der Pflanzenbewuchs aufgrund der Höhenlage eher spärlich: Hier wachsen überwiegend Kräuter, Ginster, Thymian, Lavendel, Gräser und kleinere Büsche. Marokko kann auf einen vielseitigen Tierbestand verweisen, zu dem die seltenen Luchse und Leoparden ebenso gehören wie Hyänen, Schakale, Wildziegen, Wildschweine, Gazellen, Otter, Kaninchen, Paviane und Berberaffen. In Oasen und Wadis sind oftmals (teils giftige) Schlangen anzutreffen, darüber hinaus bewohnen viele Echsen, Chamäleon, Geckos und Kleintiere die Wüstenregionen. Störche, Geier, Adler, Habichte, Falken, Bussarde, Kormorane, Sperber und Uhus sind als Vertreter der Vogelwelt zu benennen. Häufig treten auch Nutztiere wie Esel, Maultiere, Pferde oder Kamele in Erscheinung. Einen besonderen Artenreichtum offenbart der Atlantische Ozean. Hier tummeln sich Thunfische, Sardinen, Barsche, Krebse, Forellen und dutzende andere Fischarten.

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