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Algerien: Geschichte

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Algerien Geschichte TravelingWorld.de 5 5

Algerien, an der Mittelmeerküste im Norden des afrikanischen Kontinents gelegen, wurde ab 1500 v.Chr. zunächst von Berbern besiedelt, später kamen Phönizier und Karthager, sowie um Christi Geburt die Römer hinzu. Im Zuge der Völkerwanderung etablierten später die Wandalen, Byzantiner und Araber nachfolgend ihre Herrschaft. Unter den letztgenannten Dynastien islamisiert, unterstellte sich Algerien ab 1519 der Oberhoheit des Osmanischen Reiches, um spanische Eroberungsversuche abzuwehren. Ab 1830 begannen schließlich die Franzosen mit der Eroberung des Landes, das sie ab 1870 trotz erheblichen Widerstandes vollständig unter militärischer Kontrolle hatten.
Trotzdem die Kolonialherren allen algerischen Einwohnern 1947 die französische Staatsbürgerschaft zuerkannten, entlud sich der Unmut über die offenensichtliche Diskriminierung seitens der französischen Armee im Erstarken einer Unabhängigkeitsbewegung, die ab 1954 unter Führung der FLN (Front de Liberation Nationale) im sogenannten Algerienkrieg gegen die Vorherrschaft der Franzosen rebellierte. Frankreich gewährte schließlich 1962 im Abkommen von Evian die vollständige Unabhängigkeit, eine Verfassung wurde dann ein Jahr später durch Volksabstimmung gebildet. Unter den beiden Staatspräsidenten Ahmed Ben Bella und Houari Boumediene erfolgte zunächst eine zentralistisch-sozialistische Ausrichtung des Staates, welche nach den Unruhen von 1988, blutige Protestdemonstrationen gegen den einseitigen Kurs der FLN, in einem Demokratisierungsprozess mündete. Die 1989 verabschiedete Verfassung hielt unter anderem die Trennung von Partei und Staat, die Einrichtung eines Mehrparteiensystems und Parlamentes, sowie nicht zuletzt politische Freiheiten und die Garantie der Menschenrechte in ihren Grundsätzen fest. Als allerdings die islamische Heilspartei FIS (Front islamique du salut) bei den freien Parlamentswahlen des Jahres 1991 im ersten Wahlgang 188 von 430 Sitzen erhielt, wurde sowohl der Wahlvorgang abgebrochen, als auch der Notstand ausgerufen und die FIS verboten. Daraufhin übernahm ein Staatsrat unter Führung von Mohamed Boudiaf, nach dessen Ermordung Ali Kafi und ab 1994 General Liamine Zéroual, die Regierung, um eine weitergehende Islamisierung zu verhindern. Zahlreiche Mitglieder der FIS führten daraufhin einen fortwährenden Kampf gegen die Regierung, es kam zu zahlreichen Anschlägen auf Intellektuelle und Politiker, aber auch gezielte Attentate auf Ausländer. Trotz vielfacher Bemühungen scheiterte bisher der Versuch des Dialoges zwischen der Regierung, seit den Parlamentswahlen von 2002 und der Bestätigung im Jahre 2007 vertreten durch die in Koalition agierende FLN, und den islamischen Extremisten. 2005 sprach sich die Bevölkerung in einer „Charta für Frieden und nationale Versöhnung“ für eine friedliche Lösung des Konfliktes aus.

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