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Iran: Lage und Natur

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Iran Lage und Natur TravelingWorld.de 5 5

Der asiatische Staat Iran gehört mit seiner Landesfläche zu den größten Staaten am Persischen Golf. Im Nordwesten befinden sich die Landesgrenzen der Türkei, Armenien und Aserbaidschan, im Nordosten schließt sich Turkmenistan an. In östlicher Richtung grenzt der Iran an Afghanistan und im Südosten an Pakistan. Im äußersten Westen des Iran befindet sich die Grenze zum Nachbarland Irak. Darüber hinaus verfügt das asiatische Land im Norden über Anteile am Kaspischen Meer, im Süden über einen breiten Küstenabschnitt zum Persischen Golf bzw. Golf von Oman. In landschaftlicher Hinsicht verfügt der Iran in weiten Teilen über ein ausgesprochen gebirgiges Terrain: Im Südwesten und zentralen Westen durchziehen die Gebirgszüge Zagros und Kuhrud (beide zwischen Nordwest und Südost verlaufend) annährend parallel das Land, wobei hier regelmäßig Höhen von über 4000 m über dem Meeresspiegel erreicht werden. Im Norden befindet sich ferner das Elbursgebirge, dessen höchste Erhebung der Demavand ist (5671 m über dem Meeresspiegel), unweit von der Hauptstadt Teheran gelegen. An der Grenze zu Turkmenistan erreichen die Ausläufer des Kopet-Dag immerhin eine Höhe von über 3100 m über dem Meeresspiegel. Im zentralen Landesinneren und Südosten liegt ein ausgedehntes Hochland mit der Großen Salzwüste (Dascht e Kavir) und der Wüste Lut (Dascht e Lut). Der Iran verfügt entlang des Kaspischen Meeres, am Persischen Golf bzw. Golf von Oman über flache Küstenabschnitte, im äußersten Südwesten zudem über ein breites fruchtbares Tiefland. Von geographischer Besonderheit ist ferner der Urmia-See im Nordwesten, seines Zeichens größtes Binnengewässer des Landes. Klimatisch verzeichnet der Iran überwiegend trockenes Kontinentalklima mit teilweise extremen Temperaturschwankungen und Niederschlagsmengen zwischen 100 und 1300 mm jährlich. Im Norden und Süden sind mediterrane bzw. subtropische Bedingungen vorherrschend.

Aufgrund der unterschiedlichen klimatischen Bedingungen sind Flora und Fauna des Iran verschieden artenreich ausgeprägt. Rund ein Zehntel der Landesfläche ist heute noch bewaldet. Bedrohungen durch Umweltverschmutzung, Rodungen und Siedlungsbau haben vielerorts zu einem Rückgang der Vegetation geführt, was unter anderem gravierende Auswirkungen auf den Lebensraum der Tierwelt hat. In den Halbwüsten- und Wüstenregionen des Landes finden sich kaum Pflanzen, einzig angepasste Arten können hier überleben. Im Norden (Bereich des Elburs-Gebirges) gibt es hingegen ausgedehnte Eichen- und Buchenwälder, in Richtung Westen ferner Bestände an Tamarisken, Maulbeerbäumen und Koniferen. Viele Regionen werden darüber hinaus von fruchtbaren Tälern mit Graslandschaften durchzogen. Die Tierwelt des Iran stellt eine interessante Mischung zwischen typisch europäischen und asiatischen Arten dar: Innerhalb der Vogelwelt sind Flamingos und Pelikane zu finden, darüber hinaus ist das Land Durchzugsgebiet vieler bekannter Zugvögel. In den Wälder und Gebirgen leben Bären, Geparden, Leoparden, Wildschafe und Wildesel, aber auch Stachelschweine und Rothirsche. Gazellen, Hyänen, Luchse, Füchse und Schakale sind vielerorts beheimatet. In den Wüstengebieten leben viele Gecko- und Schlangenarten, Klein- und Nagetiere, sowie auch Dromedare und andere angepasste Tierarten. Inzwischen hat der Iran viele Naturschutzgebiete eingerichtet, um den Bestand der Fauna nachhaltig zu schützen.

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Reiseführer Iran

  Kontinent: Asien  
Hauptstadt: Teheran (Tehran)
Einwohner: 70.473.000
Fläche: 1.648.195 km²

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