Insekten, Stars und Musik: Neue Museen in den USALas Vegas (dpa/tmn) - Sie stellen die kleinsten Lebewesen der Erde und die größten Sportstars Amerikas vor, oder sie geben Musik einen neuen Raum: Auch 2008 werden in den USA viele Museen eröffnet, die für internationale Touristen interessant sein könnten.
INSECTARIUM: Am 13. Juni eröffnet in New Orleans im Bundesstaat Louisiana das «Audubon Insectarium». Es ist die erste neue Attraktion in der Stadt seit den Zerstörungen durch Hurrikan «Katrina» im August 2005 und zugleich das größte Insektenmuseum in den USA. Es befindet sich in einem historischen Gebäude an der Canal Street im Zentrum von New Orleans. Ziel ist, die Bedeutung von Insekten für das Leben auf der Erde herauszustellen, teilte das gemeinnützige Audubon Institute als Betreiber mit. Zu sehen gibt es unter anderem lebende Insekten und einen Schmetterlingsgarten. Ein Teil der Ausstellung wurde so gestaltet, dass sich Besucher auf Insektengröße geschrumpft fühlen, indem sie überdimensionalen Fliegen und Käfern gegenüberstehen. Internet: www. auduboninstitute. org, www. welovebugs. org
SPORTSMUSEUM OF AMERICA: Seit Mai geöffnet ist das Sportmuseum in New York. Es liegt im südlichen Manhattan nahe des Fähranlegers zur Freiheitsstatue. Anders als die Ruhmeshallen in allen Teilen der USA, die sich als «Hall of Fame» zum Beispiel nur Tennis-, Eishockey oder Baseballspielern widmen, soll hier die ganze Bandbreite des Sports berücksichtigt werden. Viele Stars haben dem Haus Erinnerungsstücke übergeben, teilte das Museum mit. Zu sehen ist etwa das Tagebuch des vierfachen Olympiasiegers von 1936, Jesse Owens. In interaktiven Zonen können sich Besucher fühlen, als säßen sie am Steuer eines Daytona-Rennwagens, Internet: www. sportsmuseum. com
B. B. KING-MUSEUM: Dem Leben und der Musik von Blueslegende B. B. King ist dieses Museum in Indianola im Staat Mississippi gewidmet. Der 1925 geborene Musiker stammt aus der Kleinstadt im Mississippi-Delta und ist noch immer regelmäßig in der Region zu Besuch, sagte Mary Straton Smith von der Tourismusbehörde des Staates. Die Eröffnung des Hauses ist - in Anwesenheit B. B. Kings - für den 13. September geplant. Ausgestellt werden sollen unter anderem Gitarren und weitere Erinnerungsstücke aus der mittlerweile 60 Jahre währenden Karriere des Künstlers. Internet: www. bbkingmuseum. org
GRAMMY MUSEUM: Im Zentrum von Los Angeles entsteht dieses Museum, das sich um die Grammy-Musikpreise drehen wird. Daneben sollen Besucher allerdings auch erfahren, wie Musik produziert und welche Technik dabei verwendet wird. In interaktiven Bereichen können die Gäste selbst Musik machen, und für Liveauftritte von Künstlern steht ein Saal mit 200 Sitzplätzen zur Verfügung. Nach Angaben des Tourismusamtes von Los Angeles soll das Grammy Museum rund 300 000 Menschen im Jahr anlocken. Für den Bau werden etwa 30 Millionen US- Dollar (19,35 Millionen Euro) ausgegeben. Die Eröffnung ist für den Dezember 2008 vorgesehen. Internet: www. grammymuseum. org
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