USA: Parteitags-Städte Denver und St. Paul meidenLas Vegas (dpa/tmn) - USA-Urlauber sollten im Spätsommer einen Bogen um die Großräume Minneapolis/St. Paul und Denver machen. Dort finden Ende August und Anfang September die Nominierungsparteitage der Republikaner und Demokraten für die US-Präsidentenwahl statt.
Wegen des großen Ansturms von Delegierten und Journalisten sind beide Ziele für die betreffenden Tage bereits ausgebucht. Durchreisende, die spontan ein Zimmer suchen, würden keine Chance haben, sagten Vertreter der zuständigen Tourismusämter in den Staaten Minnesota und Colorado auf der Reisemesse Pow Wow in Las Vegas (noch bis 4. Juni).
In Denver werden zum Parteitag der Demokraten vom 25. bis 28. August insgesamt 50 000 Menschen erwartet, sagte Stephanie Smith von Colorado Tourism. Der Andrang werde schon sehr frühzeitig im August einsetzen. Ausverkauft seien die Hotelzimmer derzeit von Fort Collins im Norden bis Colorado Springs im Süden - beide Städte sind etwa 110 Kilometer von Denver entfernt. Der Bedarf an Zimmern sei so groß, «dass Privatleute bereits ihre Wohnungen für ein paar Tage vermieten und dafür 1000 Dollar bekommen», umgerechnet also etwa 645 Euro.
In St. Paul in Minnesota ist der Republikaner-Parteitag für den 1. bis 4. September angesetzt. «Erwartet werden rund 45 000 Menschen», so Adam Johnson von der Tourismusbehörde der Stadt. Keine Chance auf ein freies Zimmer gebe es derzeit in einem Umkreis von 30 Autominuten. Neben den Hoteliers profitierten aber auch Nachtschwärmer von dem Parteikongress: Die Sperrstunde in Minneapolis und St. Paul sei an den vier Tagen von 2. 00 auf 4. 00 Uhr nachts verlängert worden.
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