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Deutschland » Reiseberichte

DB-Museum Nürnberg: Erinnerungen an Elvis

Elvis-Ausstellung
Elvis Presley-Double werden mit Sicherheit häufiger in der neuen Sonderausstellung im DB-Museum auftauchen. (Bild: dpa)

Von Anna Schneider, dpa

Nürnberg (dpa) - «Wir trugen Bluejeans und Lederjacken und hörten natürlich Elvis», erinnert sich Claus-Kurt Ilge an das Jahr 1958, als er den «King of Rock`n Roll» persönlich kennenlernen durfte. 17 Monate lang leistete Elvis Presley seinen Wehrdienst in Deutschland.


Einen großen Teil dieser Zeit verbrachte er in der Kaserne in Friedberg bei Frankfurt. Ilge jobbte damals neben der Schule als Zeitungsjunge und versorgte den Star mit Elvis-News aus deutschen Zeitungen. Dafür durfte er mit seinem Idol sogar BMW fahren. Neben den Erinnerungen an die aufregende Teenager-Zeit sind dem inzwischen 66-Jährigen aber auch einige denkwürdige Sammlerstücke geblieben.


Ein Autogramm von Elvis etwa auf dem Kragen der eigenen Lederjacke und vor allem ein ganz besonderes Geschenk: Beim Abschied von Deutschland im März 1960 vermachte der King dem damals 17-Jährigen seinen Plattenspieler samt Aufnahmegerät. Diese ungewöhnlichen persönlichen Erinnerungstücke sind von diesem Samstag (31. Mai) an in der Wander-Ausstellung «Love me tender ­ Elvis auf der Eisenbahn» im DB Museum in Nürnberg zu sehen. Zwischen der Lederjacke von Ilge und der Original-Uniform von Elvis hängt ein Schnapsschuss der beiden ungleichen Freunde.


Die Ausstellung dokumentiert mehrere Abschnitte von Elvis' Armeeaufenthalt in Deutschland. Von der Ankunft mit dem Schiff über Reisen mit den sogenannten «Duty Trains» und dem Kasernenaufenthalt bis hin zum Rückflug in die amerikanische Heimat zeichnet sie den Weg von Sergeant Presley nach.


«Elvis Geschichte in Deutschland ist eigentlich die klassische Geschichte eines G. I. in Deutschland», erklärt Kurator John Provan. Ziel der Ausstellung sei es auch, die verschiedenen Welten zu zeigen, die hier aufeinandertrafen. Die Fotodokumente zieren deshalb die Wände eines deutschen Wohnzimmers im typischen Einrichtungsstil der fünfziger Jahre. Wer Zeit mitbringt, lässt sich hier auf einem der Sessel nieder und blättert in einer der ersten «Bravo»-Ausgaben von 1958.


Die Elvis-Schau ist insgesamt multimedial angelegt. Bildschirme zeigen Ausschnitte aus den verschiedenen Elvis-Filmen und über Kopfhörer ertönen Musikaufnahmen des amerikanischen Militär-Radiosenders AFN, Nachrichtensendungen und Interviewmitschnitte. Eine Original-Jukebox, kleine Anekdoten, Reisegeschichten, Original-Artikel aus der Alliierten-Zeitung «The Stars and Stripes», dem «Spiegel» oder der «Bravo» und ausgewählte Sammlerstücke von Fans runden das Gesamtbild zu Elvis' Deutschlandreise ab. Zweimal war die Ausstellung bisher zu sehen. Zuerst in der Kaserne von Friedberg, später im Alliierten Museum in Berlin.


«Die Grundidee für die Ausstellung stammt von Elvis-Liebhabern und Sammlern, die mit der Ausstellungsidee an mich herangetreten sind», erzählt Provan. Der Historiker ist selbst begeisterter Fan. In einem von den Amerikanern gemieteten Bunker bei Mannheim sammelt er Fundstücke aus aufgelösten US-Kasernen. Außerdem finden sich in seinem Archiv rund 8000 Schallplatten. Die Ausstellung sei jedes Mal ein bisschen anders angelegt, erklärt Provan. Im DB-Museum liege ein zusätzlicher Schwerpunkt auf den Transportmitteln der Zeit. Getreu dem gängigen Scherz aus den Sechzigern: «Was singt eine Lokomotive am liebsten? ­ Love me Tender!» Die Ausstellung «Love me tender ­ Elvis auf der Eisenbahn» ist bis einschließlich 31. August im DB Museum Nürnberg zu sehen.



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