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Cuxhaven im Winter: Gut für Immunsystem und Seele

Von Nicole Jankowski, dpa

Cuxhaven (dpa/tmn) - Die Strandkörbe sind eingemottet, die Hafenrundfahrten eingestellt. Ausflüge zu den Seehundsbänken gibt es auch keine mehr. Und in den Fischrestaurants ist nichts los. Cuxhaven im Winter klingt abtörnend. Ist es aber nicht: Gerade jetzt lohnt ein Besuch.


«Nicht gestreut» warnt ein Schild an den hölzernen Stufen zur Alten Liebe, der bekannten Aussichtsplattform in Cuxhaven. Doch niemand beobachtet den Schiffsverkehr auf der Elbe. Jedes Jahr verzeichnet das Cuxhavener Fremdenverkehrsamt zwar rund drei Millionen Übernachtungen. Doch während es in den Sommermonaten über 400 000 Urlauber in das Nordseeheilbad zieht, sind es zwischen November und Februar nur ein knappes Zehntel davon. «Im Winter erleben sie ein ganz anderes Cuxhaven», sagt Anett Bentert von der Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH. Die Gäste lassen sich den Wind um die Nase wehen und nutzen die Herbst- und Winterzeit, um Ruhe zu finden.


Zaghaft kämpft sich die Nachmittagssonne durch den Wolkenschleier und taucht die Landschaft in ein diffuses Licht. Dick eingemummelt sind ein paar Spaziergänger in der Grimmershörnbucht unterwegs. Von der Kugelbake, dem Wahrzeichen der Stadt, schweift der Blick über das Watt. An vielen Stellen haben Wind und Gezeiten die Eisschollen übereinandergetürmt. «Wenn es wochenlang friert, dann sieht es hier aus wie am Nordpol», erzählt Wattführer Horst Grimm, der von Döse aus Urlauber ins Wattenmeer führt - auch im Winter. Statt fünf bis acht Führungen im Monat sind dann allerdings nur ein bis drei Termine angesetzt. Warme Kleidung ist dabei ein Muss.


«Das ist eine Wanderung, um die Weite des Wattes in sich aufzunehmen», betont Grimm. Würmer, Muscheln und Krebse sind in tiefere Gewässer abgewandert, auch die meisten Vögel haben sich in ihre Winterquartiere begeben. «Aber Sie haben Ruhe und Muße, diese einmalige Landschaft ganz ungestört zu genießen», schwärmt Martin Adamski, als Referatsleiter der Unteren Naturschutzbehörde mit zuständig für das Nationalparkzentrum Wattenmeer. «Nur zwei, drei Kilometer von der Küste entfernt, vergisst man, wo man ist.»


Die frische Seeluft bringt auch das Immunsystem wieder auf Vordermann und stärkt die Bronchien. Watt, Deich, Wald - ein buntes Landschaftsmosaik bestimmt die Gegend um Cuxhaven. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Ausritt durch die winterliche Natur? Wenn der Wind ordentlich bläst, sind auch die Freunde des Drachensteigens nicht weit. Von November bis Februar dürfen sie an allen Stränden ihre Lenkdrachen durch die Luft wirbeln lassen. Zum Aufwärmen empfiehlt sich ein Besuch des Erlebnisbades «Ahoi» in Duhnen.


Die kalte Jahreszeit ist auch ideal für einen Museumsbesuch: Das Joachim-Ringelnatz-Museum bringt den Besuchern den beliebten deutschen Dichter und Kabarettisten näher, der im Ersten Weltkrieg bei der Marine in Cuxhaven stationiert war. Alte Seebären erzählen im Fischereimuseum im Cuxhavener Fischereihafen die maritime Geschichte der Stadt. 2012 soll auch das Wrackmuseum, zur Zeit noch im Ortsteil Stickenbüttel beheimatet, an diesem Standort angesiedelt werden.


Nicht weit ist es von hier zum Ensemble der Hapag-Hallen am Steubenhöft. Von der 1912 gebauten Anlegestelle für Überseeschiffe starteten früher die Luxus-Liner und viele Auswandererschiffe in die Neue Welt. Die Ausstellung «Abschied nach Amerika» im Empfangsgebäude Steubenhöft erzählt die Geschichte der Auswanderer. Auf ihre Spuren begibt sich außerdem eine Führung, die auch im Winter alle zwei bis drei Tage angeboten wird. Ganz eingestellt sind in den Wintermonaten die Hafenrundfahrten und die Ausflüge zu den Seehundsbänken.


- Nationalparkzentrum Wattenmeer, Hans-Claußen-Straße 19, 27476 Cuxhaven; Telefon: 04721/286 81

- Ringelnatz-Museum, Südersteinstraße 44, 27472 Cuxhaven; Telefon: 04721/39 44 11;

- Fischerei-Museum, Ohlroggestraße 7, 27472 Cuxhaven; Telefon: 04721/66 52 62;

- Hapag-Hallen, Albert-Ballin-Platz 1, 27472 Cuxhaven; Telefon: 04721/50 01 81;


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