Reisepartner  Reisepartner finden: Sie sind noch nicht für unsere neue kostenlose Community angemeldet! Hier klicken, um sich kostenlos anzumelden »

Reisepartner finden bei TravelingWorldTravelingWorld:   Home | Impressum |
Login | Reisepartner | Tour | Registrieren |
 
 

Anzeige 
 
Startseite                   
Reise-Community
 
 
TravelingWorld » Reisenews » Reiseberichte » Erhöhtes Risiko beim Baden in der Nachsaison

Deutschland » Reiseberichte

Erhöhtes Risiko beim Baden in der Nachsaison

Bremen (dpa/tmn) - Touristen sollten jetzt in der Nachsaison beim Schwimmen im Meer besonders vorsichtig sein. Die Strände sind auch an beliebten Urlauberzielen wie auf Mallorca nicht mehr so gut bewacht wie in der Hauptsaison.


Es gebe dann zu wenig Rettungsschwimmer, warnt Rolf Lüke von Blausand, einer Organisation für Badesicherheit in Bremen. Zugleich hielten sich in der Nachsaison deutlich mehr Ältere an den Urlaubszielen in der Sonne auf. Bei diesen Reisenden sei das Risiko höher, im Meer zu ertrinken, sagt Lüke. Das liege zum einen daran, dass Ältere unter Umständen körperlich nicht mehr so fit sind. Zum anderen seien sie oft aber auch schlechter informiert - zum Beispiel über die Gefahren durch Meeresströmungen.


Die Zahl der Badetoten allein in Spanien liegt nach offiziellen Angaben bei 2000 pro Jahr. «Wir gehen davon aus, dass das sogar noch zu niedrig gegriffen ist.» An den Stränden Mallorcas sind in diesem Jahr bereits 25 Menschen ertrunken - deutlich mehr als im Vorjahr. «Da waren es auf allen vier Balearen-Inseln zusammen nur 15», sagte Lüke. Unter den Ertrunkenen waren auch mehrere Deutsche, darunter auffällig viele Ältere. So waren Ende August ein 55-jähriger und ein 70-jähriger Deutscher am Strand von Cala Mesquida im Osten Mallorcas beim Baden ums Leben gekommen. Am Strand habe zwar eine rote Fahne vor Gefahren gewarnt, er sei aber nicht gesperrt gewesen, obwohl das wegen der Wind- und Wellenbedingungen nahegelegen habe, sagte Lüke.


Die meisten Todesfälle beim Baden im Meer würden durch sogenannte Rip-Strömungen verursacht, wie es sie am gesamten Mittelmeer gibt. Auf Gefahren durch solche Strömungen werde in Europa allerdings nur selten und dann häufig auch nur in der Landessprache hingewiesen. Rip-Strömungen sind schnelle, kräftige Bewegungen des Wassers, das vom Strand weg in Richtung offenes Meer fließt. Sie entstehen im vorderen Strandbereich und reichen bis hinter die Brandungszone.


Menschen, die von der Strömung erfasst werden und in Panik geraten, versuchten meist intuitiv, sich dagegen zu wehren und gegen die Strömungsbewegung anzuschwimmen. «Aber das ist völlig falsch. Es verzehrt Kräfte und bringt gar nichts, die Strömung ist sowieso stärker», sagte Lüke. Der Rip-Strömungsbereich sei in der Regel aber relativ klein - und die Chance deshalb realistisch, sich zunächst von der Strömung treiben zu lassen und dann an die Küste zurück- oder seitlich und parallel zum Strand aus der Strömung herauszuschwimmen.


Die Aussicht, im Meer aus bedrohlichen Situationen gerettet zu werden, steigt nach Lükes Einschätzung erheblich, wenn Urlauber zwei Regeln beherzigen: «Erstens nie an unbewachten Stränden baden, zweitens ähnlich wie beim Tauchen nie alleine schwimmen gehen.»


Infos

Vernünftiges Verhalten beim Baden - Zum Baden sollten nur bewachte Strände genutzt werden. - Badeurlauber sollten nie alleine schwimmen. - Sie sollten die Rettungsschwimmer oder den Reiseleiter sowie gegebenenfalls das Hotelpersonal nach Gefahren beim Baden fragen. - Warnsignale müssen beachtet werden. - Sogenannte Rip-Strömungen gibt es oft rund um Felsen, Buhnen oder Sandbänke. Abstand halten ist deshalb wichtig. Empfohlen sind mindestens 30 Meter. - Auf Kinder und Ältere sollte besonders geachtet werden. Schon im flachen Wasser können «Rip-Strömungen» Badenden die Beine wegreißen. - Niemals sollte versucht werden, Schwimmer in Gefahr allein zu retten. - Zuerst sollten immer die Rettungsschwimmer informiert werden. - Ist der Strand unbewacht, sollte per Handy die 112 angerufen werden. Sie ist fast überall in Europa ohne Vorwahl die Notrufnummer. - Wichtig ist, sich Helfer zu suchen und auch dann nicht ohne Rettungsring oder Rettungsweste ins Wasser zu gehen. - Viele Schwimmer ertrinken, weil sie andere aus einer «Rip-Strömung» retten wollten. - Wer sich über mögliche Gefahren vor einem bestimmten Strandabschnitt nicht sicher ist, sollte aufs Baden verzichten.

Links


Weitere Reisenachrichten für Südsudan

Familienurlaub mit den Landal GreenParks
Urlaub mit Kindern: An diese Dinge solltest du unbedingt denken
Touristische Ratespiele: Eine Auswahl
Ski-Urlaub im Winter – Beliebte Skigebiete
Nürnberg, Dresden und Co: Die schönsten Weihnachtsmärkte

Mehr Nachrichten für Südsudan »

Weitere Reisenachrichten in "Reiseberichte"

Warum es immer noch Reisebüros gibt
Venedigs Gondelbauer kämpfen um ihren Platz
Ägypten und Tunesien: Kampfpreise sollen locken
Spannung vor der Reisemesse ITB in Berlin
Urlaub bei den Ureinwohnern in Honduras

Mehr Nachrichten in "Reiseberichte" »



Kommentare

Noch kein Kommentar vorhanden ...

Um Kommentare verfassen zu können, musst du dich einloggen.


BildBildBildBildBild
BildBildBildBildBild
BildBildBildBildBild
 

 

 
   
 

Anzeige Reisepartner