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TravelingWorld » Reisenews » Reiseberichte » Victoria Falls in Simbabwe wartet auf Touristen

Sambia » Reiseberichte

Victoria Falls in Simbabwe wartet auf Touristen

Von Anne Spies, dpa

Victoria Falls (dpa/tmn) - Simbabwe schöpft wieder Hoffnung. Nach Jahren des Niedergangs in dem afrikanischen Krisenstaat ist sie am Grenzort Victoria Falls greifbar. Langsam kehren die Touristen nach Vic Falls zurück, wie der Ort an den gleichnamigen Wasserfällen genannt wird.


Das ganze Land hat unter dem blutigen Machtkampf gelitten. Den größten Wasserfall der Welt, der sich zwischen Sambia und Simbabwe auf einer Breite von 1,6 Kilometern knapp 130 Meter in die Tiefe ergießt, betrachten die meisten Touristen daher inzwischen lieber von der sambischen Seite. Dort wurde kräftig in den Tourismus investiert: Zwischen dem Grenzort Livingstone und den Fällen eröffneten zahlreiche Hotels; der sambische Staat investierte zudem elf Millionen Dollar, um den Flughafen zu modernisieren.


Im Stadtzentrum des simbabwischen Grenzortes Victoria Falls dagegen warten Souvenirshop-Besitzer und Ausflug-Veranstalter noch vergeblich auf Kunden. Die Scheiben eines Fastfood-Restaurants sind mit vergilbten Zeitungen verklebt, das Einkaufszentrum steht bis auf einen Internetshop im ersten Stock leer. Für einen Dollar kann man hier eine halbe Stunde surfen - wenn nicht gerade der Strom ausgefallen ist. Gelangweilt lungern Straßenverkäufer herum.


Zeigt sich ein weißes Gesicht, sind sie sofort auf den Beinen und versuchen Ketten, Schnitzereien und wertlose Simbabwe-Dollar gegen US-Dollar einzutauschen. Die jugendlichen Verkäufer wissen genau, wie sie den Touristen ein schlechtes Gewissen machen: «Sie kommen hierher, machen Urlaub, aber wollen uns nicht unterstützen? Das ist nicht fair!» Tatsächlich kann man hier als Tourist wieder Urlaub machen, wenn man in der Lage ist, die Armut und das Elend auszublenden. In den Luxushotels gibt es fast jeden Service, den Urlauber wünschen: Touranbieter organisieren Safaris, Rafting, Kanufahrten, Helikopterflüge und Bootsfahrten.


Die Simbabwer bemühen sich sichtlich um einen Neubeginn. Im Frühjahr trafen sich in Victoria Falls Regierungsvertreter aus Simbabwe und Südafrika, um über den Wiederaufbau des Krisenstaats zu diskutieren. Südafrika versprach unter anderem finanzielle Unterstützung und Handelserleichterungen, Zusammenarbeit bei der Stromerzeugung sowie mit Blick auf die nahende Fußball-Weltmeisterschaft auch im Tourismus.


Nach zehnjährigem Machtkampf und wirtschaftlichem Niedergang regiert Präsident Robert Mugabe das Land nun gemeinsam mit dem bisherigen Oppositionsführer Morgan Tsvangirai. US-Dollar und südafrikanische Rand haben den durch die Hyperinflation wertlos gewordenen Simbabwe-Dollar abgelöst. Seitdem gibt es im örtlichen Supermarkt wieder Konserven, Reis und andere langlebige Waren.


Obst und Gemüse sucht man jedoch vergeblich, in der einzigen funktionierenden Kühltruhe liegt etwas Fleisch. Ein großes Problem für Touristen ist noch immer die Geldversorgung. Nur wenige Hotels akzeptieren Kreditkarten. Wer nicht genug US-Dollar mitgebracht hat, muss über die Grenze nach Sambia. Kurz hinter der Brücke, die beide Staaten verbindet, gibt es eine Wechselstube. Dorthin begleiten simbabwische Hotelangestellte bereitwillig zahlungsunfähige Gäste. Bargeld gibt es jedoch nur für Visa-Card-Besitzer und US-Dollar.


Dabei kassiert Sambia kräftig ab. 50 Dollar für die einmalige Einreise, 20 für einen Tagesausflug. Ein richtiges Visum wird dafür nicht ausgestellt, bei jedem Grenzübergang muss von neuem bezahlt werden; und die Grenzposten fordern ihr Geld unerbittlich ein.


Informationen: Botschaft der Republik Simbabwe, Kommandantenstraße 80, 10117 Berlin, Telefon: 030/206 22 63; Botschaft der Republik Sambia, Axel-Springer-Straße 54a, 10117 Berlin, Telefon: 030/206 29 40


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