Museum in USA erinnert an schwarze Weltkriegspiloten Die rund 1000 von 1941 bis 1945 in Tuskegee ausgebildeten schwarzen Piloten wurden als «Tuskegee Airmen» bekannt. (Bild: «nps. gov/tuai») Tuskegee/Washington (dpa/tmn) - Ein neues Museum im US-Bundesstaat Alabama erzählt die Geschichte der ersten schwarzen Kampfpiloten in den US-Streitkräften. Touristen finden die Einrichtung in der Kleinstadt Tuskegee.
Dort absolvierten in den 1940er Jahren die ersten Afroamerikaner ihr Flugtraining. Zu sehen gibt es unter anderen alte Flugzeugmodelle und Fallschirme sowie ein interaktives Cockpit. Betrieben wird das Museum von der US-Nationalparkverwaltung.
Vor dem Zweiten Weltkrieg durften Schwarze in den USA keine Kampfpiloten werden, erläuterte das US-Innenministerium in Washington zur Eröffnung der neuen «Tuskegee Airmen National Historic Site». Auch während des Krieges herrschte noch die Rassentrennung in der Armee. Diese wurde erst 1948 aufgehoben. Deshalb seien die rund 1000 von 1941 bis 1945 in Tuskegee ausgebildeten schwarzen Piloten als Gruppe der «Tuskegee Airmen» bekanntgeworden. Die Soldaten seien an mehr als 15 000 Einsätzen vor allem in Europa beteiligt gewesen.
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