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U-Boot bringt Touristen Unterwasserwelt nahe

«Nemo 100» in Arbeit
In einer Werkstatt in Frankfurt (Oder) arbeiten der Taucher Lutz Cordts (r. ) und Jürgen Herrmann am U-Boot «Nemo 100» (Bild: dpa)

Von Steffi Prutean, dpa

Frankfurt (Oder) (dpa) - Lautlos ziehen Fische vorbei. Bizarr winden sich Pflanzen vom Seegrund nach oben. Dazwischen fährt «Nemo 100», ein mit zwei Elektromotoren angetriebenes kleines U-Boot. Es erkundet einen See.


Die beiden Insassen, der Fahrer und ein mutiger Tourist, können sich bei guter Sichtweise von der Unterwasserwelt faszinieren lassen. Drei bauchige Fenster nach vorn und oben ermöglichen dem Duo quasi einen Rundumblick. Das orange-weiße U-Boot wurde von der Firma Nemo Tauchtouristik GmbH & Co. KG Frankfurt (Oder) gebaut. Am Freitag (5. September) geht es erstmals im Frankfurter Helenesee öffentlich auf Tauchfahrt.


Den Vorläufer des Bootes hatte der Potsdamer Tüftler Reinhard Küster entwickelt. Nun verlässt das erste in Frankfurt (Oder) entwickelte U-Boot die Werft der eigens dafür gegründeten Firma. Mit dem knapp vier Meter langen und 1,80 Meter breiten U-Boot gehe es nun auf Probefahrt, sagt Jürgen Herrmann, einer der drei Geschäftsführer des Start-Up-Unternehmens. Ein zweites U-Boot sei im Bau. Eigentlich hätten schon seit einigen Wochen Touristen mit «Nemo 100» Gewässer erkunden sollen, doch es gab Verzögerungen im Zeitplan.


Testfahrt mit «Nemo 100»
Das U-Boot «Nemo 100» unternimmt eine Testfahrt im Helenesee. (Bild: dpa)

Die Firma hat sich kurzfristig entschlossen, das Boot vom Germanischen Lloyd - eine Art TÜV für Seefahrzeuge - zertifizieren zu lassen. «Da mussten wir noch bestimmte Anforderungen erfüllen. » Mit einem Zertifikat werde bis Jahresende gerechnet. Die Frankfurter wollen das erste in Serie gefertigte deutsche Touristen-U-Boot auf der Messe «Boot und Fun» (19. bis 23. November) in Berlin präsentieren. «Ein wichtiger Wettbewerbsvorteil ist, dass das Boot mit einem Pkw auf einem Trailer transportierbar ist», sagt Herrmann.


Künftig sollen solche U-Boote an touristischen Standorten verliehen sowie auch an private Interessenten verkauft werden. Erste Anfragen aus Berlin, Abu Dhabi und Australien lägen vor, berichtet Herrmann. Ein Boot koste rund 180 000 Euro. Neben dem Bootsbau haben sich die fünf Mitarbeiter auf die Herstellung der speziellen und stark gewölbten Plexiglasfenster spezialisiert.


Für die Bootsproduktion kooperieren die Frankfurter mit Partnern. So stammt beispielsweise die Druckkammer des U-Bootes von der Reuther GmbH Fürstenwalde. «Wir haben den Druckkörper gebaut und Böden eingesetzt», erläutert Mitarbeiter Karl-Egon Hudler. Auch Nähte sowie die Ringe für die Luken seien geschweißt worden. «Dass so eine neue Idee aus unserer Region kommt, ist eine gute Sache. »


Testfahrt 2
Der Taucher und Konstrukteur Thomas Breinig (r. ) steuert das U-Boot «Nemo 100» bei der ersten Testfahrt. (Bild: dpa)

«Nemo 100» soll bis zum Herbst getestet werden, so in Seen um Leipzig und der Ostsee bei Boltenhagen. An der Frankfurter «Helene» - dort hatte der Vorgänger Anfang 2006 seine Jungfernfahrt absolviert - wird voraussichtlich ein U-Boot in der Sommersaison 2009 «stationiert» sein. Weitere U-Boot-Stationen soll es auch an anderen Seen geben. Maximal 50 Meter tief kann das Boot tauchen.


Beim Tauchgang ist die Besatzung Firmenangaben zufolge über Ultraschall-Sprechfunk mit der Außenwelt verbunden. Sollte es Probleme an Bord geben, wie etwa Energie-Ausfall und Sauerstoff- Abfall, tauche das Boot automatisch auf. Zudem gebe es mehrere Möglichkeiten zum Notausstieg. Für den Gast liege dafür eine komplette Tauchausrüstung an Bord bereit.


Der Betreiber der Ferienanlage am Helenesee sieht in dem U-Boot ein «zusätzliches touristisches Highlight». Am See solle auch eine internationale Tauchschule entstehen, in der «Kapitäne» für das U- Boot ausgebildet werden, sagt Oliver Greifenhagen, Vorstand der Helene-See AG. Auch dies sei der guten Wasserqualität zu danken. «Die Sichtweite ist ähnlich der in Meeren oder Ozeanen. »



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