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Antigua und Barbuda: Geschichte

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Antigua und Barbuda Geschichte TravelingWorld.de 5 5

Die Besiedlung von Antigua und Barbuda, einem Inselstaat in der Karibik, erfolgte bereits in vorchristlicher Zeit. So weisen archäologische Funde auf den indianischen Volksstamm der Siboney hin, der um 10.000 v.Chr. einige der Inseln bewohnte. Ab dem 1. Jahrhundert n.Chr. verdrängten arawakische und karibische Stämme, welche zumeist aus dem Orinoco-Gebiet Südamerikas stammten, die eigentlichen Ureinwohner. 1493 entdeckte mit Kolumbus schließlich der erste Europäer die Insel Antigua; zudem benannte er sie nach der Heiligen Jungfrau Santa de la Antigua aus Sevilla. Anfang des 16. Jahrhunderts gelang es den Spaniern zunächst, die Herrschaft über die beiden Inseln Antigua und Barbuda zu gewinnen, was für etliche Einwohner mit der Verschleppung in die Sklaverei verbunden war. Auch andere Kolonialmächte richteten in den folgenden Jahrzehnten ihr Augenmerk auf die kleine Inselwelt, vor allem die Franzosen und Engländer. Letzteren gelang es schließlich Anfang des 17. Jahrhunderts, dauerhaft auf den Karibikinseln zu siedeln, was unter anderem die Gründung der Stadt St. Johns sowie einen intensiven Zuckerrohranbau nach sich zog (neben Einheimischen wurden vor allem afrikanische Sklaven zur Plantagenarbeit herangezogen). Nach Abschaffung der Sklaverei im Jahre 1834 erfolgte der allmähliche Niedergang der Zuckerrohrproduktion, die Ende des 20. Jahrhunderts vollständig eingestellt wurde. Als Leeward Island Federation bildeten Antigua und Barbuda seit 1871 Teil einer britischen Kolonie, ein Status, der bis 1956 erhalten blieb. Im Zuge des wirtschaftlichen Niedergangs formierte sich zudem ab 1940 eine Gewerkschaftsbewegung unter Vere Cornwall Bird, welche die Unabhängigkeit des Inselstaates zum Ziel hatte. Seit 1958 zur Westindischen Föderation gehörend, richtete die britische Kolonialverwaltung zunächst eine beschränkte Selbstverwaltung des Staates ein, die 1960 durch eine eigene Verfassung eine Bestätigung erfuhr. 1967 erhielten Antigua und Barbuda als mit Großbritannien assoziiertes Land eine eigene innere Autonomie, der 1981 die vollständige Unabhängigkeit im Rahmen des Commonwealth folgte. Im gleichen Jahr konnte der Inselstaat den Vereinten Nationen beitreten.

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