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Marshallinseln: Politik und Wirtschaft

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Marshallinseln Politik und Wirtschaft TravelingWorld.de 5 5

Die Marshallinseln werden als Republik in freier Assoziierung mit den USA seit dem 3. Januar 2000 von Staatsoberhaupt und Regierungschef Kessai Hesa Note geführt. Nach seiner Wiederwahl am 17. November 2003 und dem Amtsantritt vom 12. Januar 2004 endet seine Regierungszeit offiziell 2008. Der Inselstaat verfügt über keine organisierte Parteienlandschaft, es existieren lediglich parteiähnliche Strukturen, so die UDP (United Democratic Party) und die RRDP (Ralik Ratak Democratic Party). Neben dem Staatspräsidenten existiert ein 33 Mitglieder, ebenfalls auf vier Jahre gewählt, umfassendes Einkammerparlament, „Nitijela“, als Legislative des Staates. Ferner hat ein Rat der Stammesfürsten, Council of Iroij“, mit insgesamt 12 Mitgliedern eine beratende Funktion. Die Verantwortung für die äußere Sicherheit sind im Rahmen des Assoziizierungs-Pakts immer noch die USA zuständig, wobei diese im Gegenzug Wirtschaftshilfe leisten, sowie gegen Pachtzahlungen ein Raketentestgelände auf dem Kwajalein-Atoll betreiben. Verwaltet wird das Staatsgebiet durch die Einteilung in 34 Bezirke. Die Marshallinseln sind ferner Mitglied in den Vereinten Nationen, AKP, IWF, Interpol, diversen UNO-Organisationen, Weltbank und WHO. Die Bevölkerung des Landes gliedert sich fast ausschließlich in Mikronesier. Daneben leben Amerikaner im Staatsgebiet, zumeist Angehörige des Militärs.

Das Bruttoinlandsprodukt des Jahres 2004 umfasste 144 Mio. USD. Da die eigene Wirtschaftskraft des Landes überaus gering ist, hängen wesentliche Entwicklungen in diesem Bereich von den Finanzhilfen der USA ab. Hierbei sind insbesondere die Entschädigungszahlungen zu nennen, die die Amerikaner im Gegenzug zur Nutzung des Kwajalein-Atolls leisten. Zwar liegt Mikronesien strategisch günstig, doch bietet die kleine Landfläche zwischen den zersplitterten Atollen kaum Möglichkeiten zur wirtschaftlichen Entwicklung. Darüber hinaus schrecken hohe Transportkosten und große Entfernungen innerhalb der einzelnen Inseln Investoren zusätzlich ab. Die Landwirtschaft gilt als wichtigster Wirtschaftszweig der Marshallinseln. Weitgehend für den Eigenbedarf werden Kokospalmen und Bananen angebaut, aber auch Tomaten, Melonen, Maniok, Gemüse und die Brotfrucht. Daneben existiert in bescheidenem Maße Viehhaltung, zumeist Schweine und Hühner, und eine Fischereiwirtschaft, die insbesondere Thunfisch verarbeitet. Große Hoffnungen bereitet derzeit die Tourismusbranche: Korallenriffe und Relikte aus dem 2. Weltkrieg machen das Revier für Taucher überaus interessant. Der Export einiger Produkte wie Kokosnüsse, Fisch und künstlerische Erzeugnisse erfolgt vor allem in die USA, Japan, Australien, China und Taiwan.

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