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Marshallinseln: Geschichte

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Marshallinseln Geschichte TravelingWorld.de 5 5

Bei den im Pazifischen Ozean nordöstlich von Australien gelegenen Marshallinseln handelt es sich um einen insgesamt 1225 Inseln umfassenden Staat, der vermutlich erstmals um 2000 v. Chr. von Südostasien aus besiedelt wurde. Mit Kapitän Garcia de Loyasa erreichte 1526 schließlich ein spanischer Seefahrer die Inselgruppe im östlichen Teil Mikronesiens, doch fand eine erneute europäische Erforschung erst unter dem englischen Kapitän John Marshall, des späteren Namensgebers, im Jahre 1788 statt. Zudem wurden auch deutsche Handelsgesellschaften auf den Inseln tätig, was 1885 zur Annektierung des Staatsgebietes seitens der deutschen Regierung führte. Während des 1. Weltkrieges eroberten die Japaner die Marshallinseln und errichteten Militärbasen. Nach dem Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen übernahmen sie im Rahmen eines Mandates des Völkerbundes von 1920 die Verwaltung des Inselstaates. Aufgrund der strategisch günstigen Lage erfolgte im Verlaufe des 2. Weltkrieges schließlich eine Besetzung durch US-Truppen. 1947 erhielten die Amerikaner darüber hinaus ein Mandat der Vereinten Nationen zur Verwaltung weiträumiger Gebiete im Pazifischen Ozean, darunter auch die Marshallinseln. Neben der Errichtung von Militärbasen nutzen die USA einige der Atolle, so zum Beispiel Eniwetok und Bikini, bis 1958 für zahlreiche umstrittene Kernwaffenversuche. Zahlreiche Bewohner der Atolle wurden der atomaren Strahlung ausgesetzt, einigen Einheimische konnten zwar ab 1980 nach Eniwetok zurückkehren, Bikini blieb allerdings verwüstet und unbewohnbar. Weiterhin wurden Maßnahmen zur Selbstverwaltung der Treuhandgebiete getroffen, die am 1. Mai 1979 in einer eigenen Verfassung mündeten. Zudem bildete der Staat mit den Karolinen, einer weiter westlich gelegenen Inselgruppe, eine Assoziierung der „Föderierten Staaten von Mikronesien“ im Verbund mit den USA. Dieser Zusammenschluss blieb auch nach der offiziellen Unabhängigkeit im Jahre 1986 erhalten. 1990 wurde zudem die Verwaltung in Treuhandschaft der Vereinten Nationen aufgehoben. Ein Jahr später erfolgte die Aufnahme in die UNO, sowie 2003 die Verlängerung des Vertrages zur Assoziierung mit den USA um weitere 20 Jahre, allerdings unter geänderten Konditionen. Mit Amata Kabua übernahm 1979 der erste Präsident der Marshallinseln die Macht. Nach fünfmaliger Amtszeit folgte nach seinem Tode die kommissarische Amtsübernahme durch Kunio Lemari. Von 1997 bis 2000 hatte Imata Kabua das wichtigste Staatsamt inne, bevor nach der Neuwahl des Parlaments im Jahre 1999 der noch amtierende Kessai Hesa Note gewählt wurde.

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