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San Marino: Geschichte

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San Marino Geschichte TravelingWorld.de 5 5

San Marino, ein Staat südwestlich von Rimini, wurde der Überlieferung nach durch den Heiligen Marinus gegründet, einen christlichen Steinhauer, der seinen Glauben trotz der Christenverfolgung im 3. Jahrhundert n.Chr. nicht aufgab. Angeblich begründete er auf dem Monte Titano mit einem Klosterbau auch die Grundfesten San Marinos. Eine urkundliche und damit verlässliche Erwähnung erfuhr der Staat als „Castellum Sancti Marini“ in der Pippinischen Schenkung aus dem Jahre 754. Doch zeugen Berichte des Mönches Eugippio aus dem 6. Jahrhundert bereits von einer auf dem Monte Titano sesshaften Gemeinschaft aus Bauern, Hirten und Geistlichen. Der Zeitpunkt für den Ausbau einer wehrhaften Befestigungsanlage ist nicht genau bestimmbar, doch scheinen die drei Burgen San Marinos nebst der notwendigen Wasserversorgung im Übergang vom frühen zum späten Mittelalter gebaut worden zu sein. Nach letzten Gebietserweiterungen etablierte sich im 13. Jahrhundert die nachweislich älteste und unabhängige Republik Europas, die bis heute in ihren Prinzipien und Institutionen Bestand hat und an deren Spitze seither zwei Staatsoberhäupter stehen. Bis zur endgültigen Niederlegung einer Verfassung um das Jahr 1600 musste sich San Marino häufigen Eroberungsversuchen durch weltliche und geistliche Mächte erwehren, was bis auf eine kurzzeitige Besetzung des Monte Titano durch Cesare Borgia im Jahre 1503 auch gelang. In den folgenden Jahrzehnten begab sich San Marino in einen Schutzvertrag mit der römisch-katholischen Kirche, der bis ins 18. Jahrhundert die Freiheit des Landes sicherte. Als Napoleon im Jahre 1797 den San-Marinesen für ihre Beständigkeit und Unbeugsamkeit eine Gebietserweiterung in Richtung der Adria vorschlug, lehnten diese trotz guter Beziehungen ab, um ihr Territorium und ihren Status als Republik nicht zu gefährden. Auch nach Beendigung der Herrschaft Napoleons und Wiederherstellung der politischen Verhältnisse blieb die Unabhängigkeit San Marinos unangetastet. Mehr noch, der Staat bot im Zuge von Revolutionen und Unabhängigkeitsbestrebungen in Italien einigen Flüchtlingen Asyl an, unter anderem Giuseppe Garibaldi, dem auch die san-marinesische Staatsbürgerschaft verliehen wurde. Neben der Abschaffung der Todesstrafe als erstes europäisches Land überhaupt etablierte sich Mitte des 19. Jahrhunderts eine Zollunion mit Italien, seit 1879 mündete dies zusätzlich in einen Freundschaftsvertrag beider Länder. Zwar verhielt sich San Marino während des 1. Weltkrieges neutral, doch kämpften auch Freiwillige an der Seite der italienischen Truppen. Der 2. Weltkrieg konnte ohne Verluste überstanden werden, allerdings führte das Bombardement durch britische Verbände im Jahre 1944 trotz der allgemein bekannten Neutralität San-Marinos zu vielen Todesopfern. Ferner nahm das Land erneut italienische Flüchtlinge auf. Neben der Etablierung des Frauenwahlrechts prägten wechselnde Koalitionen das politische Geschehen der folgenden Jahrzehnte. Zudem erfolgte die Aufnahme in den Europarat und in die Vereinten Nationen. Seit 2002 ist der Euro das gängige Zahlungsmittel im Staat.

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