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Moldawien: Sehenswürdigkeiten von Chisinau

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Moldawien Sehenswürdigkeiten von Chisinau TravelingWorld.de 5 5

Chisinau, die Hauptstadt der Republik Moldau, liegt im Herzen des an Rumänien und der Ukraine grenzenden Landes, inmitten des Osteuropäischen Flachlandes. Die Stadt wird von der Bic durchflossen. Erste Erwähnungen Chisinau, das damals noch Teil des Fürstentums Moldau war, gehen auf die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts zurück. Das Fürstentum stand erst unter polnischer, dann unter osmanischer Oberhoheit, bis 1818 im Frieden von Bukarest die Abtretung an das Russische Zarenreich erfolgte. Ab diesem Zeitpunkt galt Chisinau als Auffanglager für politisch problematische und sonstige auffällige Bürger. Im 2. Weltkrieg wurde die Stadt beinahe komplett zerstört; Ende Juni 1940 wurde sie von der Roten Armee besetzt und Bessarabien, das zu Rumänien gehörte, von der Sowjetunion annektiert. Im November desselben Jahres erschütterte ein Erdbeben die Stadt, das ebenfalls schwere Beschädigungen verursachte. Nach Kriegsende wurde Bessarabien von Rumänien als Teil der UdSSR anerkannt, und Chisinau wurde Hauptstadt der Moldauischen Sozialistischen Sowjetrepublik. 1991 folgte der offizielle Austritt aus der Sowjetunion, und seitdem ist Chisinau Hauptstadt der unabhängigen Republik Moldau. Die Stadt selbst gliedert sich einerseits in die Altstadt mit verwinkelten und großteils schmal gebauten Straßen und Gassen zwischen verschiedensten Gebäuden, andererseits in die Innenstadt - der modernere, durchgeplante Stadtteil mit gradlinigen, breiteren Straßen. Auf eine bewegte Geschichte kann die Catedrala Nasterea Domnului, die Kathedrale der Geburt des Herrn, mit ihrem eindrucksvollen Glockenturm zurückblicken. 1830 wurde sie in sechsjähriger Bauzeit vom Architekten Avraam Melnikov im Stil des russischen Klassizismus errichtet. Säulengänge säumen die hellgelben Außenwände der aus Stein und Ziegel erbauten Kathedrale. In den Wirren des 2. Weltkrieges wurde sie bei Bombenangriffen schwer beschädigt, ihre Restauration begann aber bereits im darauffolgenden Jahr, wurde aber erst in den 1950er Jahren abgeschlossen. Dabei erhielt sie ihre heutige halbkugelförmige Tambour-Kuppel, durch die durch acht große Fenster Licht ins Innere der Kathedrale fällt. Die Restaurierung der Wandmalereien wurde zum Großteil dem rumänischen Künstler Jean Alexandru Steriadi überlassen. Im Dezember 1962, zwei Nächte vor dem Heiligen Abend, verlor die Kathedrale ihren Glockenturm. Die sozialistische Stadtverwaltung hatte dessen Sprengung angeordnet. Die Kathedrale wurde nachfolgend als Ausstellungshalle des Ministeriums für Kultur der Moldauischen SSR genutzt, Gottesdienste wurden nicht mehr abgehalten. Eine erneute Sakralisierung erfolgte erst 1989, und nochmalige umfassende Restaurierungsarbeiten dauerten bis in die Mitte der 1990er Jahre. 1996 wurde mit dem Bau eines neuen Glockenturms begonnen, der ein Jahr später fertiggestellt wurde, sich optisch jedoch etwas von dem ersten Turm unterschied. Unweit der Kathedrale wurde der 13 m hohe Triumphbogen errichtet. Der „Heilige Bogen“ folgte 1841 nach einjähriger Bauzeit dem bereits fünf Jahre zuvor in Moskau - ebenfalls anlässlich des russischen Sieges im Russisch-Türkischen Krieg Ende der 1820er Jahre - errichteten Triumphbogens. Bauherr war der Architekt Luca Zauskevici. Im Bogen selbst befindet sich eine mehr als sechs Tonnen schwere Glocke, die aus türkischen Kanonen gegossen wurde. Chisinau ist insgesamt eine sehr grüne Stadt, was neben den zahlreichen Parkanlagen auch vielen von Bäumen gesäumten Straßen zu verdanken ist. Im Zentrum selbst finden sich zwei Parks, der Gradina Publica Stefan cel Mare si Sfint und der neun Hektar große Parcul Catedralei, der 1836 zeitgleich mit der Catedrala Nasterea Domnului eröffnet wurde. Im Südwesten liegt der Parcul Valea Morilor. Der 1951 eröffnete Park „Tal der Mühlen“ mit einer Fläche von rund 114 ha beherbergt auch einen künstlich angelegten See. Dieser ist der Lebensraum von rund 20 Fischarten, darunter auch Barsche und zahlreiche Karpfenfische.

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Reiseführer Moldawien

  Kontinent: Europa  
Hauptstadt: Kischinau (Chiºinãu)
Einwohner: 4.455.000
Fläche: 33.843 km²

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