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Bolivien: Politik und Wirtschaft

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Bolivien Politik und Wirtschaft TravelingWorld.de 5 5

Nach der mehrfach modifizierten Verfassung von 1947 wird Bolivien als präsidiale Republik seit dem 22.01.2006 von Staatspräsident und Regierungschef Evo Morales Ayma regiert, dessen Amtszeit offiziell bis 2011 andauert. Neben der Regierungspartei MAS sind die PODEMOS (Poder Democrático Socialista), UN (Union Nacional) und die MNR von Bedeutung. Der Präsident, der auf fünf Jahre direkt vom Volk gewählt wird, ernennt und entlässt die Minister und ist darüber hinaus mit Vollmachten für die Außenpolitik und die Gesetzgebung ausgestattet. Das auf ebenfalls fünf Jahre gewählte Zweikammerparlament besteht zum einen aus den 27 Mitgliedern des Senats, zum anderen aus 130 Repräsentanten des Abgeordnetenhauses. Es besteht eine Wahlpflicht. Verwaltet wird Bolivien durch die Einteilung in insgesamt neun Departements, denen seit 2005 direkt gewählte Präfekten vorstehen, und deren Unterteilung in 311 Gemeinden mit Bürgermeistern und Gemeinderäten. Neben der Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen und deren Sonderorganisationen ist Bolivien auch in etlichen lateinamerikanischen Wirtschaftsverbänden vertreten. Die Bevölkerung besteht zu rund 65 % aus den Indigenen, meist Hochlandindianer, und etwa 35 % Mestizen und Weiße, davon zumeist Spanier.

Das Bruttoinlandsprodukt des Jahres 2004 betrug rund 10 Mrd. USD. Bolivien verfügt zwar einerseits über einen enormen Reichtum an Ressourcen, gilt aber aufgrund unzureichender Infrastruktur und hoher Arbeitslosigkeit als eines der ärmsten Länder Südamerikas. Die Landwirtschaft stellt dabei einen wichtigen, aber insgesamt eher unrentablen Wirtschaftszweig dar. Angebaut werden vor allem Getreide, Kartoffeln, Zuckerrohr, Reis, Kaffee, Tabak, Soja und Baumwolle, aber auch die illegalen Kokasträucher zur Gewinnung von Kokain. Während die Forstwirtschaft kaum von Bedeutung ist, wird die Haltung von Rindern, Schafen und Lamas, letztere als Lasttiere und Woll-Lieferanten, zunehmend wichtiger. Eine exponierte Stellung im wirtschaftlichen Geschehen nimmt allerdings der Bergbau ein: Gefördert werden Zinn, Zink, Blei, Kupfer, Wolfram, Wismut, Antimon, Gold, Silber, daneben auch Erdöl und Erdgas. Die Industrie produziert vor allem einfache Konsumgüter wie Textilien und Nahrungsmittel, ferner existieren Zement- und Papierfabriken ebenso wie eine chemische Industrie und Erdölraffinerien. Die Haupthandelspartner Boliviens sind die südamerikanischen Länder mit Brasilien, Argentinien und Chile, ansonsten die USA und Großbritannien und Japan. Als wichtigste Exportgüter sind die Bergbauprodukte zu bezeichnen.

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