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Malawi: Politik und Wirtschaft

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Malawi Politik und Wirtschaft TravelingWorld.de 5 5

Malawi wird auf Grundlage der Verfassung aus dem Jahre 1995 als präsidiale Republik mit Mehrparteiensystem geführt. Das Staatsoberhaupt, gleichzeitig Oberbefehlshaber der Armee und Regierungschef, ist seit dem 24.5.2005 Bingu wa Mutharika, dessen Amtszeit offiziell bis 2010 andauert. Mit umfangreichen Kompetenzen zur Regierungsführung ausgestattet, ernennt der auf fünf Jahre direkt gewählte Präsident unter anderem über die Mitglieder seines Kabinetts. Eine einmalige Wiederwahl des Staatsoberhauptes ist laut Verfassung möglich. Das Einkammerparlament, die „National Assembly“, umfasst insgesamt 193 Abgeordnete, deren Amtszeit auf ebenfalls fünf Jahre begrenzt ist. Neben der Regierungspartei DPP (Democratic Progressive Party) sind folgende Oppositionsparteien von großer Bedeutung: Die MCP (Malawi Congress Party), die UDF (United Democratic Front), die AFORD (Alliance for Democracy), die RP (Republican Party), die NDA (National Democratic Alliance), PPM (People’s Progressive Movement), MGODE (Movement for Genuine Democratic Change) sowie einige weitere Bewegungen. Malawi ist Mitglied in den Vereinten Nationen, der Afrikanischen Union, Weltbank, IWF und anderen internationalen Verbänden. Verwaltet wird das Land über die Einteilung in drei Regionen (Norden, Zentrum, Süden) und 28 Distrikte. Die Bevölkerung umfasst unterschiedlichste Ethnien, darunter Chewa, Tonga und Yao, aber auch Minderheiten an Europäern und Asiaten. Das derzeitige Bevölkerungswachstum liegt bei jährlichen 2,3 %.

Malawi erwirtschaftete im Jahre 2006 über ein Bruttoinlandsprodukt von rund 2,5 Mrd. USD, womit das afrikanische Land zu den ärmsten Staaten der Erde zählt. Trotzdem die Regierung große Bemühungen in den wirtschaftlichen Aufbau und die Armutsbekämpfung setzt, ist Malawi durch etliche strukturelle Probleme in seiner nachhaltigen Entwicklung entscheidend behindert. Dazu gehören die mangelhafte Infrastruktur, das geringe Bildungsniveau und die hohen Analphabetenrate einerseits, die Auslandsverschuldung und fehlende Anbindung an den Weltmarkt andererseits. Daneben ist der afrikanische Staat mit Ausnahme von Kohlevorkommen als relativ ressourcenarm zu bezeichnen. Der wichtigste Wirtschaftzweig ist die Landwirtschaft, in der überwiegend für den Eigenbedarf Hirse, Mais, Maniok, Hirse, Hülsenfrüchte, Tee und Zucker angebaut werden, für den Export auch Tabak, Kaffee und Baumwolle. Fischfang und Viehzucht (Geflügel, Rinder, Schweine und Ziegen) spielen nur eine untergeordnete Rolle. Der Dienstleistungssektor und die Industrie sind sehr schwach entwickelt, letztere konzentriert sich auf die Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte. Malawi ist darüber hinaus auf umfangreiche Importe aus dem Ausland angewiesen, wozu unter anderem Nahrungsmittel, Kraftstoffe und Kapital gehören. Als Haupthandelspartner sind Deutschland, USA, Südafrika und Großbritannien zu benennen.

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