Reisepartner  Reisepartner finden: Sie sind noch nicht für unsere neue kostenlose Community angemeldet! Hier klicken, um sich kostenlos anzumelden »

Reisepartner finden bei TravelingWorldTravelingWorld:   Home | Impressum |
Login | Reisepartner | Tour | Registrieren |
 
 

Anzeige 
 
Startseite                   
Reise-Community
 
 

Kongo, Demokratische Republik: Sehenswürdigkeiten

Bewertung:
Kongo, Demokratische Republik Sehenswürdigkeiten TravelingWorld.de 5 5

Aufgrund der derzeitigen innenpolitischen Lage sollte von Reisen in die Demokratische Republik Kongo dringend Abstand genommen werden. Im Osten des Landes liefern sich Rebellenbewegungen und Regierungstruppen seit Monaten militärische Auseinandersetzungen, insbesondere in der Stadt Goma. Darüber hinaus ist die Sicherheitslage im gesamten Land instabil: Mit Unruhen, Überfällen und vergleichbaren Gewaltakten muss gerechnet werden, ebenso besteht in einigen Regionen Minengefahr. Das Straßenverkehrssystem ist desolat, zudem gibt es gravierende Sicherheitsmängel bei Eisenbahn-, Luftfahrt- und Fährverkehr. Wer das Land dennoch bereisen möchte, sollte sich rechtzeitig mit der zuständigen Botschaft in Kinshasa in Verbindung setzen. Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise neben einem Reisepass ein Visum, das vor Reiseantritt bei der kongolesischen Botschaft in Bonn beantragt kann und gegebenenfalls vor Ort verlängert werden kann. Zudem ist eine Gelbfieberimpfung zwingend vorgesehen. Ein darüber hinausgehender Impfschutz ist sehr empfehlenswert. Die medizinische Versorgung im Lande ist nicht flächendeckend gewährleistet und entspricht keinesfalls dem europäischen Standard. Leider verhindert die derzeitige politische Situation, dass sich die Demokratische Republik Kongo zu einem attraktiven Reiseziel entwickeln kann – Potential hat das zentralafrikanische Land allenfalls! In der Hauptstadt Kinshasa (ehemals Léopoldville), in der heute rund 8 Millionen Menschen leben, finden Touristen eine Menge interessanter Sehenswürdigkeiten vor. Empfehlenswert ist nicht nur ein Besuch des Nationalmuseums, welches vor allem traditionelle kongolesische Kunst zeigt, sondern auch ein Blick in die „Musée de l'Université“ von Kinshasa, die prähistorische und völkerkundliche Ausstellungen präsentieren. Die Hauptstadt beherbergt etliche Grün- und Parkanlagen, die Schönste findet sich vielleicht am See „Ma Valée“, ganz in der Nähe des Universitätsgebäudes. Ansonsten bietet Kinshasa dem Besucher eine Mischung aus modernen Elementen – Regierungsgebäude, Diplomatenviertel, Bars, Restaurants, Hochhäuser und Boulevards – und traditioneller afrikanischer Kultur, zu finden unter anderem auf den kunsthandwerklichen Märkten der Metropole. Zu erreichen ist die Hauptstadt, die nur durch den Fluss Kongo von Brazzaville getrennt wird, über den internationalen Flughafen oder den Schiffsverkehr. Eine bedeutende Rolle spielt die Stadt als Sitz von Bildungsinstitutionen, darunter Fachhochschulen, Akademien und Bibliotheken. Für Naturfreunde böten sich in der Demokratischen Republik Kongo eine Reihe von Attraktionen: Zum einen der Westen mit dem nur etwa 37 km umfassenden Küstenabschnitt zum Atlantischen Ozean. Zum anderen die Livingstonefälle unterhalb Kinshasas, benannt nach dem Forscher und Missionar David Livingstone, der Zentralafrika Mitte des 19. Jahrhunderts erforschte. Weiter gen Osten fänden sich an den Nebenflüssen des Kongo unzählige andere kleinere oder größere Wasserfälle, von denen die Boyomafälle (auch Stanleyfälle nach Henry Morton Stanley) sicherlich zu den bekanntesten zählen. Die einzigartige Flora und Fauna könnte in den Naturschutzgebieten und Reservaten beobachtet und erkundet werden, wozu sich unter anderem Wanderungen oder Safaris anböten. Leider existiert, auch aufgrund der derzeitigen innenpolitischen Lage, bisher keinerlei touristische Infrastruktur, die derartige – geführte oder individuelle - Touren ermöglichen würde. Kivu, ganz im Osten des Landes gelegen, böte das größte touristische Potential: Hier hat die Demokratische Republik Kongo nicht nur Anteile am Tanganyika- und am Kivusee, sondern verfügt auch über einzigartige Regenwaldflächen, in denen Gorillas, Schimpansen und die seltenen Okapi leben. Im Südosten ist Lulumbashi für Städteurlauber interessant: In der zweitgrößten Metropole des Landes, die im Übrigen erst Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet wurde, gibt es unter anderem einen sehenswerten Zoo, einen Botanischen Garten, etliche Bildungseinrichtungen und ein Nationalmuseum.

Weiter lesen ...


 
  

 

 

 
   
 

Anzeige Reisepartner