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Burkina Faso: Politik und Wirtschaft

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Burkina Faso Politik und Wirtschaft TravelingWorld.de 5 5

Burkina Faso wird auf Grundlage der mehrfach geänderten Verfassung aus dem Jahre 1991 als präsidiale Republik geführt. Das auf fünf Jahre direkt gewählte Staatsoberhaupt ist zugleich Oberbefehlshaber der Streitkräfte und mit weitreichenden Kompetenzen zur Regierungsführung ausgestattet, darunter die Ernennung des Kabinetts. Eine einmalige Wiederwahl des Präsidenten, seit seiner Bestätigung im Amt vom 13.11.2005 erneut Blaise Compaoré, ist laut Verfassung möglich. Seit dem Jahr 2002 existiert nur noch eine Institution der Legislative, nachdem das Repräsentantenhaus abgeschafft wurde. Dem Parlament gehören insgesamt 111 für fünf Jahre ins Amt gewählte Vertreter an. In Burkina Faso gibt es einige bedeutende Parteien, darunter die CDP (Congrès pour la Démocratie et le Progrès), die ADF-RDA (Alliance pour la Démocratie et la Fédération et Rassemblement Démocratique Africain), die PDP (Parti pour la Démocratie et le Progrès) und die UNDD (Union Nationale pour la Démocratie et le Développement). Daneben existieren zahlreiche kleinere Parteien und Bewegungen. Das westafrikanische Land ist ferner Mitglied in den Vereinten Nationen, in der Afrikanischen Union, AKP und vielen anderen internationalen Verbänden und Organisationen. Verwaltet wird das Staatsgebiet über die Einteilung in 13 Regionen (Boucle du Mouhoun, Cascades, Centre, Centre-Est, Centre-Nord, Centre-Ouest, Centre-Sud, Est, Hauts-Bassins, Nord, Plateau Central, Sahel und Sud-Ouest), die jeweils von einem Gouverneur geführt werden. Die Bevölkerungsstruktur ist sehr heterogen: Neben Mossi, Bobo, Fulbe und Tuareg leben hier Lobi, Kassena und Bissa, wobei sich weit über die Hälfte der Einwohner zum Islam bekennen. Das jährliche Bevölkerungswachstum liegt bei rund 2,5 %.

Das Bruttoninlandsprodukt Burkina Fasos betrug im Jahre 2007 etwa 6,756 Mrd. USD und verzeichnet damit eine deutliche Steigerung zum Vorjahr. Trotzdem gehört das Land zu den ärmsten Staaten der Erde. Die Wirtschaftslage ist aufgrund des niedrigen Bildungsniveaus, der Überbevölkerung, Armut und Arbeitslosigkeit als desolat zu bezeichnen. Die Abhängigkeit von internationalen Geldgebern, die ungünstige geographische Lage als Binnenland und der fehlende Anschluss an Wirtschaftsmärkte wirken sich zudem besonders negativ aus. Eine wichtige Einnahmequelle des Staates sind die Rücküberweisungen im Ausland lebender Arbeitskräfte, vor allem aus der Elfenbeinküste. Seit einigen Jahren ist man außerdem bemüht, flächendeckend in den Ausbau des Gesundheitswesens, die Schulbildung und die Armutsbekämpfung zu investieren. Das westafrikanische Land verfügt über großes Potential im Hinblick auf Bodenschätze (Mangan, Silber, Gold, Zink, Kupfer, Phosphat, Titan, Nickel, Blei und Bauxit), allerdings fehlen die infrastrukturellen Voraussetzungen zum Abbau. Die Industrie konzentriert sich im Wesentlichen auf die Nahrungsmittelverarbeitung. Fast die gesamte Bevölkerung ist im landwirtschaftlichen Sektor tätig, überwiegend auf Basis der Subsistenzwirtschaft. Kultiviert werden Maniok, Reis, Mais, Getreide, Zuckerrohr, Baumwolle, Sesam und Erdnüsse, aber auch Kartoffeln und Tabak. Viehzucht (Rinder, Schafe, Geflügel, Ziegen und Schweine) und Fischfang spielen ebenfalls eine bedeutende Rolle. Während vor allem Baumwolle, Tabak, Erdnüsse, Felle und Häute exportiert werden, ist Burkina Faso dringend auf den Import aller relevanten Güter angewiesen. Haupthandelspartner sind die Staaten der EU, vor allem Frankreich, ferner die Elfenbeinküste.

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