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Burkina Faso: Geschichte

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Burkina Faso Geschichte TravelingWorld.de 5 5

Die ersten Einwohner des westafrikanischen Landes Burkina Faso waren Pygmäen – Jäger und Sammler, die bereits weit in vorchristlicher Zeit hier lebten. Im 11. Jahrhundert n.Chr. wanderten zunächst die Mossi (ein Reitervolk, ursprünglich aus Ghana stammend) in die von unterschiedlichsten Ethnien bevölkerte Region ein und begründeten erste lokale Fürstentümer und Königreiche. Später folgten Migrationswellen teilweise islamisierter Volksgruppen, darunter vor allem Fulbe und Tuareg, die sich im Westen des heutigen Burkina Faso niederließen. Mitte des 19. Jahrhunderts bereiste der deutsche Afrikaforscher Heinrich Barth das Land, welches bald schon in den Interessenbereich der europäischen Großmächte fiel. Im Jahre 1896 setzten sich schließlich die Franzosen mit der Eroberung des heutigen Staatsgebietes von Burkina Faso durch, wobei das Reich der Mossi formell bestehen blieb. Fortan französisches Protektorat, konnten sich die europäischen Herrscher erfolgreich den Aufständen der Bevölkerung erwehren, gerichtet vor allen gegen die Zwangsrekrutierung der Einheimischen. Ab 1919 erhielt das Land unter der Bezeichnung „Obervolta“ zunächst den Status einer eigenständigen Kolonie Frankreichs – wenige Jahre später wurde sie aber aufgrund ihrer Unrentabilität den umliegenden Kolonien Elfenbeinküste, Niger und Französisch-Sudan zugeteilt. Nach dem 2. Weltkrieg endeten Bestrebungen, diese Zusammenlegung von 1932 rückgängig zu machen, schließlich in der Wiederherstellung der ehemaligen Kolonie Obervolta, die fortan mit beschränkter Selbstverwaltung und dem Verwaltungssitz Ouagadougou geführt wurde. In den 1950er Jahren etablierten sich feste Unabhängigkeitsbestrebungen und der Wunsch nach staatlicher Selbstbestimmung. Volta erhielt folglich im Jahre 1958 zunächst den Status einer autonomen Republik: Zwei Jahre später wurde das Land schließlich in die vollständige staatliche Souveränität entlassen. Maurice Yaméogo, ein Angehöriger der Volksgruppe Mossi, regierte in den folgenden Jahren auf Basis der Einheitspartei UDV (Union Démocratique Voltaique); zudem trat Obervolta den Vereinten Nationen bei. Misswirtschaft und die langfristige Unterdrückung oppositioneller Kräfte führte 1966 zum Sturz der Regierung, zur Verfassungsauflösung und zur Machtübernahme durch eine Militärregierung. Neben der innenpolitisch äußerst instabilen Lage führten Naturkatastrophen und Grenzkonflikte dazu, dass die Armeeführung auch in den folgenden Jahren wiederholt die Macht im Land übernahm, vor allem zu Beginn der 1980er Jahre. 1984 wurde der Landesname Obervolta schließlich in Burkina Faso umgeändert. Drei Jahre später, nach blutigen Unruhen um die Staatsführung und einem erneuten Militärputsch, konnte Blaise Comparoé die Präsidentschaft des Landes übernehmen. Seither wurden viele Schritte zur Demokratisierung Burkina Fasos unternommen, darunter die Etablierung eines Mehrparteiensystems und marktwirtschaftlicher Strukturen, sowie die Annahme einer neuen Verfassung – dennoch zählt das westafrikanische Land heute zu den ärmsten Staaten der Erde.

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