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Jordanien: Politik und Wirtschaft

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Jordanien Politik und Wirtschaft TravelingWorld.de 5 5

Jordanien wird auf Grundlage der mehrfach geänderten Verfassung aus dem Jahre 1952 als konstitutionelle Monarchie der haschemitischen Dynastie geführt. Staatsoberhaupt, zugleich Oberbefehlshaber der Streitkräfte und mit umfangreichen Kompetenzen zur Regierungsführung (z.B. Ministerernennung) ausgestattet, ist derzeit König Abdullah II. bin al-Hussein, dessen Amtsantritt im Jahre 1999 erfolgte. Darüber hinaus gibt es eine parlamentarische Ebene, die einerseits aus einem Unterhaus mit 110 direkt gewählten Repräsentanten, andererseits aus einem Oberhaus mit 55 vom König ernannten Mitgliedern besteht. Von politischer Bedeutung sind die Islamische Aktionsfront und die Vertreter ethnischer Minderheiten (darunter Christen oder Tschetschenen).

Verwaltet wird Jordanien über die Einteilung in insgesamt zwölf Gouvernements, denen jeweils ein Gouverneur vorsteht; zudem bestehen auch Gemeindeverwaltungen. Das vorderasiatische Land ist ferner Mitglieder der Vereinten Nationen, der Organisation Islamischer Länder und der Arabischen Liga, sowie weiteren internationalen Verbänden und Organisationen. Die Bevölkerungsstruktur ist mehrheitlich von Arabern geprägt. In Jordanien gibt es Minderheiten von Palästinensern, Armeniern und Türken, aber auch Kurden und Tscherkessen (ein ursprünglich aus dem Kaukasus stammendes Volk). Das derzeitige Bevölkerungswachstum liegt bei rund 2,5 %.

Jordanien erwirtschaftete im Jahre 2008 ein nominales Bruttoinlandsprodukt von rund 14 Mrd. USD. Grundsätzlich verfügt das vorderasiatische Land über eine liberale und marktwirtschaftliche Wirtschaftsausrichtung: Privatisierungs- und Modernisierungsvorhaben wurden insbesondere seit Ende der 1990er Jahre konsequent umgesetzt, zudem wurden vermehrt ausländische Investoren angeworben. Das stetige Wirtschaftswachstum hat auch durch die Folgen der Weltwirtschaftskrise im Jahre 2008 nur marginal abgenommen – Jordanien bildet längst ein wichtiges internationales Drehkreuz für Handelsaktivitäten in Vorderasien. Negativ wirken sich allerdings die fortschreitende Wasserknappheit der Region, was unter anderem eine intensive Bewässerung in der Landwirtschaft notwendig macht, sowie die hohen Kosten des öffentlichen und sozialen Sektors aus. Neben einer hohen Auslandsverschuldung besteht die Problematik der Abhängigkeit von internationalen Finanzhilfen. Größtes Hemmnis im Entwicklungsprozess der Wirtschaft ist nach wie vor der Nahostkonflikt, dessen politische Auswirkungen auch Jordanien schwer treffen. Trotz der geographisch recht ungünstigen Bedingungen verfügt das Land über einen gut ausgebauten Bergbausektor (Phosphatabbau, weiterhin Uranvorkommen) und einen funktionierenden Dienstleistungssektor. Potential versprechen insbesondere der Tourismus und die Energiebranche. Innerhalb der Landwirtschaft werden Obst, Gemüse, Getreide, Tabak und Oliven, sowie auch Zitrusfrüchte, Bananen und Melonen angebaut. Jordanien exportiert überwiegend chemische Produkte, Rohstoffe und Textilien, der Import umfasst Treibstoffe, Maschinen, Fahrzeuge und Industriegüter. Haupthandelspartner sind die USA, Japan und die Staaten der Europäischen Union.

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