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Indonesien: Politik und Wirtschaft

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Indonesien Politik und Wirtschaft TravelingWorld.de 5 5

Indonesien wird auf Grundlage der inzwischen geänderten Verfassung aus dem Jahre 1945 als Präsidialrepublik geführt. Das direkt auf fünf Jahre gewählte Staatsoberhaupt, zugleich auch Regierungschef, ist seit 2004 Susilo Bambang Yudhoyono. Daneben existiert ein Einkammerparlament (Dewan Perwakilan Rakyat) mit insgesamt 550 Repräsentanten. Die Verfassungsgebende Versammlung (bestehen aus den Repräsentanten des Parlaments und Vertretern der Provinzen) hat keinen Einfluss auf die grundlegenden Richtlinien der Politik. Neben der Partei Golkar haben die PD (Partei Demokrat), die PDI-P (Partai Demokrasi Indonesia – Perjuangan) eine größere politische Bedeutung. Verwaltet wird Indonesien über die Einteilung in 33 Provinzen, denen seit dem Jahr 2007 gewählte Gouverneure vorstehen. Für die Provinzen Aceh und Papua besteht ein Sonderstatus.

Das südostasiatische Land ist ferner Mitglied der Vereinten Nationen, der Weltbank, WHO, IWF und vielen weiteren internationalen Verbänden und Organisationen. Die dichtbesiedelten Inseln weisen eine ethnisch differenzierte Struktur auf: Neben Javanesern, Sundanesern und Balinesen gibt es Minderheiten chinesischer, indischer und arabischer Abstammung. Das derzeitige Bevölkerungswachstum liegt bei jährlich rund 2 %.

Indonesien erwirtschaftete im Jahre 2007 ein Bruttoinlandsprodukt von rund 430 Mrd. USD. Das Land hat sich von der schweren Asienkrise Ende der 1990er Jahre weitestgehend erholt und verfügt mittlerweile über eine stabile, zumeist marktwirtschaftliche Ausrichtung. Eine nachhaltig positive Entwicklung wird aber durch den informellen Sektor und eine bedeutende Korruptionsrate beeinträchtig, zudem ist die Infrastruktur in vielen Wirtschaftssektoren nur unzureichend ausgebaut (Telekommunikation, Verkehrs- und Transportwesen). Trotz umfangreicher Rohstoffe wie Nickel, Kupfer, Zinn, Gold, Bauxit sowie Erdöl und Ergas ist Indonesien in hohem Maße von den Rohstoffpreisen auf dem Weltmarkt abhängig. Vermehrt setzt die Regierung in den letzten Jahren auf die Gewinnung ausländischer Investoren und die Aushandelung umfangreicher Handelsabkommen mit anderen Staaten. Die Landwirtschaft gehört zu den bedeutendsten Wirtschaftssektoren: Angebaut werden Kaffee, Tee, Tabak, Zuckerrohr, Getreide, Soja und Kautschuk. Daneben sind auch Fischfang und Forstwirtschaft (Edelhölzer) von Relevanz. In industrieller Hinsicht spielen vor allem die Textilbranche, die Lederwarenverarbeitung und Möbelherstellung eine gewichtige Rolle. Potential bieten auch Bergbau und Tourismus (Bali, Java und Sumatra), wobei letzterer in den vergangenen Jahren durch vermehrte Terroranschläge auf Urlaubsziele einen Rückgang erfahren hat. Indonesien hat durch die Bevölkerungsdichte und zunehmende Urbanisierung mit gravierenden Umweltproblemen, z.B. Überfischung, Entwaldung und Ausbeutung der Ressourcen, zu kämpfen. Das südostasiatische Land importiert vorwiegend Maschinen, Fahrzeuge und Industriegütern, ausgeführt werden hingegen landwirtschaftliche Produkte, Textilien und Rohstoffe. Haupthandelspartner sind Malaysia, China, Singapur und Japan, ferner auch die USA und die Staaten der Europäischen Union.

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