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Indonesien: Geschichte

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Indonesien Geschichte TravelingWorld.de 5 5

Das südostasiatische Land Indonesien, ein Inselstaat zwischen dem Pazifik und dem Indischen Ozean, zählt zweifellos zu den weltweit ältesten menschlichen Siedlungsgebieten. Archäologische Funde legen nahe, dass die Inselwelt in unterschiedlichen Einwanderungswellen seit etlichen hunderttausend Jahren bevölkert wurde. Ab Mitte des 3. Jahrtausend v.Chr erreichten einerseits malaiische Völker aus Südasien, andererseits auch Pygmäenstämme vom australischen Kontinent die einzelnen Inseln des Archipels. Über die vorchristlichen Strukturen Indonesiens ist wenig bekannt, allerdings wird angenommen, dass auf Java und Sumatra etwa im 3. Jahrhundert v.

Chr. ein erstes Staatswesen existierte. Verstärkte Handelsaktivitäten mit Vorderindien führten ab dem 2. Jahrhundert n.Chr. zur allmählichen Ausbreitung des Hinduismus. Spätestens mit dem Srivijaya-Königreich im südlichen Sumatra, ab dem 7. Jahrhundert überregional bedeutendes Handelszentrum, erreichten auch buddhistische Einflüsse die Inselwelt. Nachdem sich in den folgenden Jahrhunderten etliche Dynastien und lokale Königreiche auf den größeren Eilanden Indonesiens etablieren konnten, gewann im 14. Jahrhundert das hinduistische Reich der Majapahit die Oberherrschaft über weite Landesteile, unter anderem auch über Srivvijaya auf Sumatra. Arabische Händler und Seeleute sorgten etwa im gleichen Zeitraum für die Ausbreitung der islamischen Kultur, die vielerorts gegenüber den hinduistischen und buddhistischen Strukturen an Bedeutung gewann. Anfang des 16. Jahrhunderts erreichten die Portugiesen die indonesischen Inseln und etablierten erste Handelsniederlassungen. Der lukrative Handel mit Gewürzen, Edelhölzern und exotischen Früchten ließ das Land bald auch in den Fokus anderer Kolonialmächte geraten: Weite Teile des Archipels gerieten im 17. Jahrhundert unter die Kontrolle der niederländischen Ostindien-Kompanie, daneben existierten auch spanische und britische Besitzungen. Nach Auflösung der Handelskompanie im Jahre 1799 wurde Indonesien faktisch in den Status einer Kolonie der Niederlande erhoben. Zwar konnten die Briten zu Beginn des 19. Jahrhunderts ihren Einfluss in der Region noch einmal stärken, letztlich aber verblieb Indonesien – trotz des aufkeimenden Widerstandes der indigenen Bevölkerung – fest unter holländischer Verwaltung. Das britische Empire verzichtete im Jahre 1824 endgültig auf seine Ansprüche und erhielt dafür ehemals niederländische Besitzungen auf der Malaiischen Halbinsel. Indonesien, im 2. Weltkrieg von japanischen Verbänden besetzt, erklärte sich im Jahre 1945 im Rahmen einer Indonesischen Republik für unabhängig, wobei weite Teile des Archipels noch immer unter niederländischer Kontrolle standen. Nach jahrelangen Kämpfen erhielt der junge indonesische Staat schließlich 1949 die Anerkennung durch die ehemalige Kolonialmacht, wobei West-Papua erst 1963 eingegliedert wurde. Politischer Instabilität unter Staatspräsident Achmed Sukarno (antiwestlicher und autoritärer Regierungsstil) folgte Mitte der 1960er Jahre die gewaltsame Machtübernahme durch General Hadji Mohamed Soeharto (Suhartu). Der anschließenden Kommunistenverfolgen fielen hunderttausende Menschen, meist asiatischer Herkunft, zum Opfer. Suhartu öffnete andererseits das Land allmählich gen Westen und leitete einen wirtschaftlichen Aufschwung Indonesien herbei. Im Jahre 1975 begannen indonesische Truppen mit der Besetzung Ost-Timors, ehemalige Kolonie Portugals. Bei jahrelangen Guerillakämpfen kamen bis in die 1980er Jahre hinein zigtausende Menschen zu Tode; erst im Jahre 1999 wurde die Besetzung des Inselstaates aufgegeben. Ende der 1990er Jahre erlebte das südostasiatische Land im Zuge der Asienkrise einen schweren wirtschaftlichen Niedergang. Präsident Suhartu gab im Jahre 1998, nach wochenlangen Protesten und Unruhen innerhalb der Bevölkerung, seinen Rücktritt bekannt. Trotz reformorientierten Handels seitens der indonesischen Regierung ist die innenpolitische Lage bis in die Gegenwart äußerst instabil. Dazu führen insbesondere Unabhängigkeitsbestrebungen einzelner Provinzen, fundamentalistische Anschläge und ethnisch motivierte Auseinandersetzungen. In den letzten Jahren gab es vermehrt Terroranschläge auf die touristische Infrastruktur und verschiedene Auslandsvertretungen.

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