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Äthiopien » Reiseberichte

Der Norden Äthiopiens lockt mit alter Kultur

Äthiopiens Norden
Äthiopien ist eines der ärmsten Länder der Erde. Dennoch lohnt sich ein Besuch im Norden des Landes. (Bild: Ethiopian Airlines/dpa/tmn)

Von Carola Frentzen, dpa

Bahir Dar (dpa/tmn) - Der Blaue Nil, das Schloss von Kaiser Fasilidas und die grandiosen Simien-Berge: Schon die Namen der Attraktionen, die es in der nordäthiopischen Region Amhara zu sehen gibt, laden zum Träumen ein.


Selbst erfahrene Reisende wissen oft nicht, dass das Land am Horn von Afrika, das zu den ärmsten Staaten der Erde zählt, zahlreiche Natur- und Kulturschätze beherbergt. Was Touristen im Norden Äthiopiens finden, sind keine Safaris mit Löwen und Giraffen, sondern die Spuren einer jahrtausendealten Kultur.


Anflug auf Bahir Dar: Die Maschine kreist durch den wolkenlosen afrikanischen Himmel, als plötzlich eine riesige Wasserlandschaft am Horizont auftaucht. Fast sieht das Gewässer aus wie ein Meer, so groß und weit liegt es da im äthiopischen Hochland. Der Tana-See ist mit 3600 Quadratkilometern Fläche der größte See Äthiopiens. Wer aus der meist kühlen Hauptstadt Addis Abeba anreist, der erfreut sich in Bahir Dar eines etwas wärmeren Klimas. Die Hauptstadt der Region Amhara strahlt gelassene Ruhe aus.


Im Garten des Tana-Hotels verstärkt sich der Eindruck der Stille. Leise plätschert der See ans Ufer, wie vor 1000 Jahren fahren Papyrus-Boote über das Wasser, und in den Bäumen zwitschern bunte Vögel. Mit Motorbooten können Urlauber von hier aus zu den zahlreichen Inseln des Tana-Sees fahren, auf denen Mönche in völliger Abgeschiedenheit leben. Eine Reise zu diesen spirituellen Orten ist wie ein Zeitsprung ins 14. Jahrhundert, kaum etwas erinnert an Zivilisation.


Die Klöster und Kirchen heißen Debre Maryam, Narga Selassie oder Beta Giorgis. Sie verfügen über gut erhaltene, teilweise auch restaurierte Wandmalereien und kleinen Schatzkammern, in denen wertvolle Kronen, Gewänder oder koptische Kreuze aufbewahrt werden. Die eindrucksvollsten Klöster Dega Estefanos und Kebran Gabriel sind allerdings nur für Männer zugänglich.


Auch ein Abstecher zu den «Blue Nile Falls», den Wasserfällen des blauen Nils, ist zu empfehlen. Die Quelle des Flusses liegt im Tana-See, von hier aus tritt der Blaue Nil seine lange Reise nach Khartoum im Sudan an, wo er sich mit dem Weißen Nil vereint und weiter zum Mittelmeer fließt. Ungefähr 30 Kilometer entfernt von seinem Ursprung stürzt der Fluss in einen Canyon - in der Regenzeit wird er zu einem bis zu 400 Meter breiten und 45 Meter hohen Wasserfall.


In einer rund vierstündigen Fahrt geht es von Bahir Dar nach Gondar. Natürlich gibt es auch Flüge in die ehemalige äthiopische Hauptstadt, der Landweg ist jedoch die bessere Alternative, um einen Eindruck vom Hochland der Amhara-Region zu bekommen.


Gondars Wahrzeichen ist der Mitte des 17. Jahrhunderts gebaute Palast des Kaisers Fasilidas. Der Komplex umfasst etwa 7000 Quadratmeter und ist von einer breiten Mauer umgeben. Innerhalb der Mauer stehen noch sieben größere Gebäude der Gondar-Kaiser. In der Stadt, besonders rund um den Marktplatz, stoßen Besucher aber auch auf lebendige Gegenwart. Eselskarren dienen als Lastenträger, kleine Mopeds wurden zu «Rikschas» umgebaut und werden als Taxi genutzt.


Zum Abschluss eines Reise nach Amhara sollten Reisende nicht die Simien Mountains verpassen. Hier werden mehrtägige Trekking-Touren durch den Nationalpark angeboten. Fast mit Sicherheit bekommen Wanderer dabei auch Gelada-Paviane, Walia-Steinböcke und Simien-Füchse zu Gesicht. Hier liegt auch der 4620 Meter hohe Ras Dashen, der höchste Berg Äthiopiens.



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