Schneechaos: Wie Reisende an ihr Ziel kommenBerlin (dpa) - Tief «Petra» hat Deutschland überquert und fast überall Schneefall, Sturm und Eis gebracht. Auf den Autobahnen herrscht noch immer Chaos. Auch Flüge in Frankfurt werden wieder annulliert. Deshalb hier eine Übersicht, wo sich Reisende informieren können.
«Petra» ist so gut wie weg und hinterlässt Schnee, Frost und Glätte in Deutschland. Nach Durchzug des Sturmtiefs hob der Deutsche Wetterdienst (DWD) in der Nacht die meisten Unwetterwarnungen auf, lediglich für Baden-Württemberg und Sachsen wurden sie aufrechterhalten. Ruhig ist es aber dennoch nicht.
Nach rund neun Stunden hat Nordrhein-Westfalen das Fahrverbot für Lastwagen im ganzen Land wieder aufgehoben. Als letzter der fünf Regierungsbezirke war der Raum Münster am Freitagmorgen (16. Dezember) wieder freigegeben worden. Die Polizei hatte am Donnerstagabend nach heftigen Schneefällen alle Autobahnen für Lastwagen über 7,5 Tonnen gesperrt. Teilweise war der Verkehr zum Erliegen gekommen. Zahlreiche Lastwagen blieben stecken oder stellten sich quer, weshalb Streu- und Räumfahrzeuge nicht mehr durchkamen. Auch am Freitagmorgen waren noch mehrere Autobahnabschnitte gesperrt. Die Polizei appellierte an alle, vorsichtig zu fahren.
Die Polizeistellen in Bayern sahen dem morgendlichen Verkehr gelassen entgegen. Auf der Autobahn 9 bei Nürnberg kündigten sich kleine Probleme der Lastwagen auf Steigungen an, aber es entstanden keine Staus und Sperrungen dadurch. «Es schneit halt, so wie immer im Winter» war der Kommentar eines Sprechers in Kempten im Allgäu.
In Baden-Württemberg begann es am frühen Morgen heftig zu schneien. Teilweise lagen schon 20 Zentimeter Schnee und die Autobahnen waren weiß, wie die Behörden mitteilten. Weil kaum jemand unterwegs war, ging aber auch wenig schief.
In Hessen blieben sogar Streudienste auf den Autobahnen liegen. In Frankfurt schliefen so viele Menschen im Stau in ihren Autos ein, dass die Polizei sie wecken musste, damit es weitergehen konnte. Im Saarland strandeten vor allem Lastwagen. Das es auch in Frankreich und Luxemburg ein Fahrverbot für Laster ab 7,5 Tonnen gab, reihten sich auf der A8 an der Grenze nach Luxemburg mehr als hundert Brummis.
Auch im Luftverkehr wird es am Freitag (17. Dezember) wieder Flugausfälle geben. Am Frankfurter Flughafen fielen rund 100 Verbindungen aus. «Am Donnerstag waren es 246 Annullierungen», sagte der Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport, Heinz Fass. Das Problem seien vor allem Flüge, die aus anderen Teilen Deutschlands, wie etwa München, nicht rausgingen. Die Landebahnen wurden in Frankfurt aber regelmäßig vom Schnee befreit. Auch in Berlin-Tegel wurden die meisten Flüge gestrichen.
Infos Informationen für Reisende - Bahnreisende informieren sich unter der kostenlosen Telefonnummer 08000/ 99 66 33 oder im Internet unter «bahn.de/aktuell». - Das Fraport Communication Center des Flughafen Frankfurt am Main erreichen Kunden unter 0180/ 53724636 (für 14 Cent pro Minute; Mobilfunkpreise max. 42 Cent pro Minute). Im Internet sind die Flugpläne unter «frankfurt-airport.de» abzurufen. - Die Hauptinformation München Airport Center, Ebene 03, ist 24 Stunden besetzt und erteilt unter der Rufnummer 089/ 975 00 Auskünfte über aktuelle Ankünfte und Abflüge, Anschlussflüge oder die An- und Abreise zum Flughafen. E-Mail: info@munich-airport.de und Internet: «munich-airport.de». - Flugreisende in Berlin erreichen die Flughafeninformation unter 0180/ 5000186 (für 14 Cent pro Minute; Mobilfunkpreise max. 42 Cent pro Minute). Weitere Auskünfte unter: «berlin-airport.de»
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