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Deutschland

Flugsteuer: Nur ein Faktor beim Ticketpreis

Von Sascha Meyer, dpa

Berlin (dpa) - Beim Buchen eines Urlaubsflugs oder der nächsten Geschäftsreise müssen sich Millionen Passagiere in Deutschland an einen zusätzlichen Kostenpunkt gewöhnen: die Luftverkehrssteuer. Diese umstrittene Abgabe wurde vom Bundestag beschlossen.


Vergeblich haben die Airlines gegen die Flugsteuer gekämpft. Immerhin zieht ihr Geschäft inzwischen wieder an. Dennoch hat der Bundestag am Donnerstag (28. Oktober) die Steuer abgesegnet. Auch die Länder können die Pläne über den Bundesrat nicht mehr stoppen. Wie viel von dem Aufschlag der Ticketabgabe bei den Reisenden landet, muss sich erst zeigen. Hier die wichtigsten Fragen zu neuen Ticketabgabe:


Wie hoch ist die Luftverkehrssteuer?

Der Aufschlag wird nach Entfernung in drei Stufen für Abflüge ab 1. Januar 2011 erhoben. Im Inland und auf europäischen Kurzstrecken wie nach Frankreich oder Spanien sind es 8 Euro, in Stufe zwei für Mittelstreckenziele wie Ägypten 25 Euro. Für alle weiter entfernten Destinationen werden 45 Euro kassiert. Messlatte ist die Distanz vom größten deutschen Flughafen in Frankfurt zum Hauptflughafen des Ziellands. Nach Economy und Business Klasse wird nicht unterschieden.


Gibt es Ausnahmen von der Steuer?

Befreit sind Kinder unter zwei Jahren, die ohnehin keinen eigenen Sitzplatz haben. In letzter Minute wurde geändert, dass Inselflüge in Deutschland sowie zu dänischen und niederländischen Nordseeinseln steuerfrei bleiben. Davon profitieren auch Urlauber. Ausgenommen ist zudem die Luftfracht, da das Geschäftsfeld «in einem intensiven internationalen Wettbewerb steht», wie die Bundesregierung befand. Für Umsteiger gilt: Abflüge in Deutschland sind steuerfrei, wenn sie im Rahmen eines Transferfluges mit Weiterflug gebucht wurden. Dies gilt auch, wenn Reisende aus dem Ausland an deutschen Drehkreuzen zwischenstoppen und gleich einen Weiterflug mitgebucht haben.


Wer muss die Steuer eigentlich zahlen?

«Steuerschuldner ist das Luftverkehrsunternehmen», heißt es im Gesetz. Die Bundesregierung geht aber davon aus, dass die Airlines ihre Mehrkosten auf die Ticketpreise aufschlagen. Doch das dürfte nicht überall möglich sein. «Ich gehe nicht davon aus, dass wir das eins zu eins weitergeben können an die Kunden», sagte Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber. «Das haben wir noch nie geschafft. Dazu ist einfach die Wettbewerbsintensität zu groß.» An seinen 99-Euro-Tickets inklusive Steuern und Gebühren will der Branchenprimus festhalten.


Wie bekommen die Fluggäste die Steuer zu spüren?

In Buchungsmasken im Internet wird der neue Kostenfaktor klar ausgewiesen: «Ihr Reisepreis inkl. staatlicher Luftverkehrssteuer», heißt es etwa bei Germanwings. Die deutsche Nummer zwei, Air Berlin, stellt dem «Gesamtpreis inkl. Luftverkehrssteuer» den niedrigeren Betrag ohne Steuer gegenüber. Auf welchen Grundpreis 8, 25 oder 45 Euro aufgeschlagen werden, ist aber unterschiedlich. Denn über ihre Computer steuern die Airlines komplexe Preissysteme mit diversen Variablen - etwa nach Tag, Uhrzeit, Auslastung oder dem aktuellen Buchungseingang. Als Werbegag lockten Billigflieger schon mit 0 Euro Flugpreis. «Entscheidend ist letztlich die Endsumme», erläuterte ein Branchenkenner. Da ist die Steuer ein Faktor unter vielen.


Hatte die Steuer schon Auswirkungen?

Am Tag vor der Bundestagsentscheidung verkündete der irische Billigflieger Ryanair unter Protest, das Angebot an seiner deutschen Basis Hahn im Hunsrück 2011 deutlich zu kappen. Andere große Anbieter beobachten vorerst keine drastischen Einbrüche, nachdem die Steuer schon seit 1. September berechnet wird - damals hatte sie das Bundeskabinett beschlossen. Die Nachfrage sei ungebrochen, heißt es beim Reisekonzern Tui. Air Berlin will erst einmal untersuchen, ob Kunden auf Flüge verzichten oder auf grenznahe Airports im Ausland ausweichen. Lufthansa-Boss Mayrhuber rechnet damit, dass die Steuer vor allem Käufer extrem billiger Tickets abschrecken dürfte. Allerdings sei sie auch für die Lufthansa «nicht geschäftsfördernd».



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