Längste Seilbahn der Welt in Armenien eingeweihtEriwan (dpa) - Armenien will ins Guinness-Buch der Rekorde - und zwar mit einer Seilbahn. Dafür wurde in dem Land eine 5,7 Kilometer lange Strecke gebaut. Die Attraktion wurde nun eingeweiht. Sie führt über die malerische Worotan-Schlucht zum Kloster Tatew.
Der Kaukasus-Staat will damit die Bestmarke einer 4,5 Kilometer langen Seilbahn im US-Bundesstaat New Mexico ablösen. Die Strecke sei aber vor allem aus praktischen Gründen gebaut worden, sagte Präsident Sersch Sargsjan nach Medienangaben vom Montag (18. Oktober). Gemeinsam mit dem Oberhaupt der armenisch-apostolischen Kirche, Karekin II., nahm der Staatschef an der Jungfernfahrt teil.
Die Gondeln schweben in elf Minuten über die malerische Worotan-Schlucht zum Kloster Tatew, etwa 225 Kilometer südöstlich von Eriwan. Damit sei das Bauwerk aus dem 9. Jahrhundert, eine der größten Touristenattraktionen des Landes und Kandidat für die UNESCO- Welterbeliste, das ganze Jahr über für Touristen zu erreichen, hieß es. Die Seilbahn kostete umgerechnet etwa 32 Millionen Euro. Mehr als die Hälfte der Summe finanzierte der in Armenien geborene russische Geschäftsmann Ruben Wardanjan.
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