Reisepartner  Reisepartner finden: Sie sind noch nicht für unsere neue kostenlose Community angemeldet! Hier klicken, um sich kostenlos anzumelden »

Reisepartner finden bei TravelingWorldTravelingWorld:   Home | Impressum |
Login | Reisepartner | Tour | Registrieren |
 
 

Anzeige 
 
Startseite                   
Reise-Community
 
 
TravelingWorld » Reisenews » Allgemein » Bei Jugendreisen auf den Altersunterschied achten

Deutschland

Bei Jugendreisen auf den Altersunterschied achten

Berlin (dpa/tmn) - Wollen Kinder mit einer Jugendgruppe verreisen, sollten Eltern nach Ansicht von Experten darauf achten, dass die Reisegruppe keinen großen Altersunterschied aufweist.


Wenn - wie im aktuellen Missbrauchsfall auf der Insel Ameland - Kinder und Jugendliche von 8 bis mehr als 14 Jahren zusammengebracht werden, entstehe oft eine starke Hierarchie, erklärt Ludwig Ottenbreit vom Jugendreisen-Fachverband Reisenetz. Mit einem solchen Machtgefälle steige die Gefahr von Übergriffen, sagte der Geschäftsstellenleiter der Organisation in Berlin.


Eltern achten also am besten darauf, dass sich die Teilnehmer einer Jugendreise etwa auf dem gleichen Entwicklungsstand befinden. Ottenbreit empfiehlt folgende Aufteilung: Kinder von 6 bis 10 Jahren, Frühpubertierende von 11 bis 13 Jahren sowie 13- bis 15-Jährige und 16- bis 17-Jährige.


Zwischen Betreuern und Teilnehmern müsse dagegen ein deutlicher Altersunterschied liegen. Die Faustregel für die Betreuer laute «ältester Teilnehmer plus fünf Jahre», sagte Ottenbreit. Das sei für die Autorität der Gruppenleiter wichtig - und dafür, dass sich die Betreuer und Teilnehmer nicht allzu nahe kommen: «Wenn ein 18-Jähriger eine 17-Jährige betreut, ist das schwierig».


Grundsätzlich sollten Betreuer volljährig sein, um die Verantwortung übernehmen zu können. Ottenbreit plädierte außerdem dafür, dass sie stets ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen müssen. «Das kann Missbrauch zwar nicht endgültig verhindern, aber seine Wahrscheinlichkeit verringern.» Außerdem wirke es auf Täter abschreckend, bei Sexual- ebenso wie bei Drogendelikten.


Ein wichtiger Anhaltspunkt für die Seriosität und Verlässlichkeit von Reiseanbietern sei, dass sie auf Anfrage der Eltern ihr Betreuungs- und Schulungskonzept offenlegen. «Die Schulung der Betreuer ist der entscheidende Punkt», sagte Ottenbreit. Ihre Qualität könnten Eltern schon aus dem Umfang schließen: «Ein Wochenende ist sehr knapp, fünf Tage sollten es schon sein.»


Grundlegende Bestandteile einer Schulung seien Erste Hilfe, Aufsichtspflichten, Programmgestaltung und Animation. Außerdem sollten Betreuer den aktuellen Jugendjargon verstehen und mit Alkoholmissbrauch, Liebeskummer oder Selbstmorddrohungen umgehen lernen - und damit, dass pubertierende Teilnehmerinnen sie anhimmeln.


Bei ihrer Suche nach verlässlichen Jugendreise-Anbietern könnten sich Eltern unter anderem am Reisenetz-Siegel orientieren. Welche Veranstalter das Siegel tragen, ist laut Ottenbreit in der Mitgliederliste unter «reisenetz.org» zu sehen. Die Kriterien sind unter «jugendreisequalitaet.de» zu finden. Ein weiteres Qualitätssiegel ist «SicherGut!», vergeben vom BundesForum Kinder- und Jugendreisen in Berlin.


Links


Weitere Reisenachrichten für Südsudan

Familienurlaub mit den Landal GreenParks
Urlaub mit Kindern: An diese Dinge solltest du unbedingt denken
Touristische Ratespiele: Eine Auswahl
Ski-Urlaub im Winter – Beliebte Skigebiete
Nürnberg, Dresden und Co: Die schönsten Weihnachtsmärkte

Mehr Nachrichten für Südsudan »

Weitere Reisenachrichten in "Allgemein"

Silvester in Amsterdam
Kroatien - Das sechstgünstigste Urlaubsziel für Familien in Europa
Familienurlaub mit den Landal GreenParks
Work and Travel USA - eine tolle Möglichkeit Land und Leute kennenzulernen
Im Winter nach Australien – wo ist es am angenehmsten?

Mehr Nachrichten in "Allgemein" »



Kommentare

Noch kein Kommentar vorhanden ...

Um Kommentare verfassen zu können, musst du dich einloggen.


BildBildBildBildBild
BildBildBildBildBild
BildBildBildBildBild
 

 

 
   
 

Anzeige Reisepartner