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Bahamas » Traumziele

Entspannter Urlaub auf den «Out Islands» der Bahamas

Harbour Island
Wo sogar die Strände rosa schimmern: Harbour Island gehört zu den etwas abgelegeneren «Out Islands» der Bahamas. (Bild: Bahamas Tourist Office/dpa/tmn)

Von Bernd Kubisch, dpa

Nassau (dpa/tmn) - Türen werden nicht verschlossen, Kinder gehen gern zur Schule. Und auch die Flamingos scheinen glücklich zu sein. Wo gibt's denn so was? Die Antwort lautet: auf etlichen kleineren Inseln der Bahamas, den «Out Islands».


Diese liegen anders als New Providence mit der Hauptstadt Nassau und Grand Bahama mit Freeport fernab der Touristenmassen, Spielkasinos und Fast-Food-Ketten. Etwa 30 der 700 Bahamas-Inseln sind bewohnt. Hinzu kommen mehr als 2000 Korallenriffe, die aus dem seichten Wasser ragen und vor allem Segler und Taucher in ihren Bann ziehen. Eines der bewohnten Eilande ist Eleuthera, das auf der Karte wie ein riesiges Seepferdchen mit sehr dünnem Mittelteil aussieht.


Die Insel ist 180 Kilometer lang, meist aber nur drei bis vier Kilometer breit und an der engsten Stelle keine zehn Meter schmal. Damit es die Insulaner und die Touristen trotzdem nicht weit zum Flughafen haben, besitzt Eleuthera gleich drei davon - internationale. Regelmäßige Flüge gibt es etwa nach Fort Lauderdale in Florida. Auf knapp 100 Gästezimmer in Eleuthera kommt ein Flughafen, sagt Tourismuschefin Glenda Johnson.


Flamingo
Auf den «Out Islands» der Bahamas leben Zehntausende der Vögel mit den langen Beinen. (Bild: D. Smith/Bahamas Tourist Board/dpa/tmn)

Im Ort Governor's Harbour führen Schuldirektorin Karen Crean und der zehnjährige Nigel Touristen gerne durch die Klassenräume. Nigel wundert sich, dass es in Deutschland Kinder geben soll, die nicht gern in die Schule gehen. Ananas und Orangen gedeihen auf Eleuthera prächtig, der Tourismus dagegen nur langsam - anders als in den 50er und 60er Jahren, als die Insel viele Industrielle aus den USA anzog.


Was lockt Urlauber heute nach Eleuthera und auf andere kleine Bahamas-Inseln? Es sind die Ruhe, die Sicherheit sowie das Faulenzen an hellsandigen Stränden zwischen Kokospalmen und Casuarina-Bäumen. «Die Gäste aus aller Welt schätzen es, dass die Uhren auf den 'Out Islands' langsam ticken und die Menschen Zeit haben», sagt Simon Worley an Bord der Autofähre «Sealink» zwischen Eleuthera und Nassau. Der Weltenbummler und Geschäftsmann hätte sich auch das Flugticket leisten können, doch der 42-jährige Engländer sagt: «Ich will Spaß und Freude. Die habe ich die vier Stunden auf See. »


An Bord sind die Imbisspreise günstig. Generell gilt für die Bahamas: Lebensstandard und Preise gehören zu den höchsten in der Karibik, die Straßen zu den saubersten und sichersten. Dann tauchen die ersten Lichter von Nassau in der Dämmerung auf. Deutlich zeichnen sich die Wohntürme des «Hotel Atlantis Paradise Island» ab. Mehr als 3500 Zimmer hat die Anlage, im Kasino stehen 800 Spielautomaten. Im Hafen entladen Fischer ihren frischen Fang, an Obstständen werden Kokosnüsse, Bananen und Ananas verkauft. Männer palavern, Marktfrauen tragen Lockenwickler.


Bahamas Daybreak III
Postschiffe wie die «Bahamas Daybreak III» transportieren von Autoreifen bis Ziegen alles zu den «Out Islands». (Bild: Kubisch/dpa/tmn)

Für manchen Weltenbummler beginnt an diesem Pier eines der letzten karibischen Abenteuer. Die «Lady Mathilda» könnte einen neuen weißen Anstrich vertragen, aber seetüchtig sei sie auf alle Fälle, versichert die Besatzung. Bis zu 36 Stunden braucht das Postschiff nach Great Inagua, dem südlichen Außenposten der Bahamas. Die Hinfahrt mit Bett und Mahlzeiten kostet 100 Dollar. In den kommenden Tagen starten in Nassau auch Schiffe nach Abaco, Andros, Bimini, Cat Island, Harbour Island, Exuma und Long Island. Jede Insel hat ihre Besonderheiten, besonders aber trifft das auf Great Inagua zu. In den Salzlagunen und im Inagua National Park fühlen sich Pelikane, Reiher, Kormorane, Papageien und 60 000 bis 80 000 Flamingos wohl. Auf jeden der 970 Insulaner kommen also mindestens 62 der pinkfarbenen Vögel.


Genau 15 Postschiffe liegen an diesem Abend im Hafen von Nassau, etwa weitere 15 sind auf See. Transportiert wird neben Post und Passagieren einfach alles: Reifen, Kabelrollen, Klobürsten, Säfte und Rum - eben all das, was die Bewohner der «Out Islands» brauchen. «Manchmal nehmen wir auch Ziegen und Hühner mit», sagt Quincy Sawyer von der «Bahamas Day Break 3». An ihr hat der Rost schon ein wenig das Blau am Bug zerfressen, die Klimaanlage funktioniert aber. Nachts spielen Crew und Passagiere Karten oder Domino. Die Fahrt nach Eleuthera dauert acht Stunden und kostet mit Bett 35 Dollar.


Auf fast jede kleine Insel fliegen auch Propellermaschinen. Wo keine Piste vorhanden ist, landet in Strandnähe ein Wasserflugzeug - dann gibt es beim Aussteigen nasse Füße. Die Gastfreundschaft ist überall groß. Wer etwa auf Great Exuma spazieren geht, dem kann es passieren, dass ein Autofahrer stoppt und ihm die Mitfahrt anbietet. Auf den Bahamas sind knapp 1000 Familien Gastgeber im Programm «People-to-People». Sie laden Urlauber, die ihr Interesse beim Tourismusbüro bekunden, zu Dorfbummel oder Sportveranstaltungen ein. «Mancher Gast hat so schon bei uns Freunde fürs Leben kennengelernt», erzählt Programm-Direktorin Marilyn Johnson in Nassau.


Exuma Cays
Wie grüne Tupfer ragen die abgelegenen Regionen der Bahamas wie hier die Exuma Cays aus dem Atlantik. (Bild: Bahamas Tourist Office/dpa/tmn)

Informationen: Bahamas Tourist Office, c/o Herzog HC Marketing, Friesstraße 3, 60388 Frankfurt, Telefon: 069/42 08 90 49, E-Mail: bahamas@herzog-hc. de

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