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Estland: Politik und Wirtschaft

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Estland Politik und Wirtschaft TravelingWorld.de 5 5

Estland wird auf Grundlage der Verfassung aus dem Jahre 1992 als parlamentarische Demokratie geführt, wobei das derzeitige Staatsoberhaupt Thomas Hendrik Ilves seit dem 09.10.2006 im Amt ist. Im Rahmen seiner vielfältigen Kompetenzen fungiert der auf fünf Jahre gewählte Präsident auch als Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Das Einkammerparlament „Riigikogu“, zuletzt bestimmt im Jahre 2007, umfasst 101 Abgeordnete, die für vier Jahre in ihr Amt gewählt werden. Neben der liberalen RE (Estnische Reformpartei), der nationalkonservativen IRL und der sozialdemokratischen EK (Estnische Sozialdemokratische Partei), die derzeit gemeinsam eine Regierungskoalition bilden, sind unter anderem die Zentrumspartei, die Volksunion und die Grünen von Bedeutung. Estland wird über die Einteilung in insgesamt 15 Landkreise, 202 Gemeinden und etliche, teilweise selbständig regierte Städte verwaltet. Das Land ist ferner Mitglied in den Vereinten Nationen, der EU, NATO, Europarat, IWF, OSZE, WHO und WTO, zudem in zahlreichen regionalen und überregionalen Verbänden. Die Bevölkerung des nordosteuropäischen Staates umfasst zum einen rund zwei Drittel Esten, zum anderen rund 25 % Russen, Ukrainer, Weißrussen, Finnen, Juden, Deutsche, Letten, Litauer etc., wobei das Land abgesehen von einigen Ballungsräumen überaus dünn besiedelt ist.

Das Bruttoinlandsprodukt lag im Jahre 2006 bei rund 13 Mrd. Euro und wies im gleichen Zeitraum eine Wachstumsrate von 11, 4 % auf. Durch eine liberale Wirtschaftspolitik verfügt Estland über eine stabile Ausgangslage, die sich dank der guten Binnennachfrage und gestiegener Löhne stetig verbessert. Allerdings hat ein Trend zur Abnahme des Exportwachstums eingesetzt, weshalb derzeit die Haushaltskonsolidierung im Vordergrund des Interesses steht. Estland ist insgesamt um eine feste Eingliederung in den europäischen Wirtschaftsraum bemüht, sodass die EU-Richtlinien trotz ungleicher Währung (geplant ist ein Beitritt nach 2010) im Wesentlichen eingehalten werden. Zudem zeigt das Land ein starkes umweltpolitisches Engagement, was sich insbesondere in der Entwicklung alternativer Energieträger offenbart. Neben der Immobilien- und Baubranche gelten Tourismus, Industrie und Transportwesen (hier besonders der Passagierverkehr in die skandinavischen Länder sowie der Ölhandel mit Russland) als wirtschaftliche Leistungsträger, hingegen sind Land- und Forstwirtschaft kaum von Bedeutung. Kultiviert werden lediglich Kartoffeln, Futterpflanzen, Getreide und Flachs. Darüber hinaus wird Viehhaltung, insbesondere von Schafen, Ziegen, Schweinen und Geflügel, betrieben. Holz ist zudem ein wichtiges Exportgut, ebenso wie Maschinen, Anlagen, Metall und Mineralöl, sowie Produkte der überaus leistungsfähigen Textil-, Elektro-, Fisch- oder Papierindustrie. Importiert werden müssen vor allem Erdöl und Erdgas. Haupthandelspartner Estlands sind einerseits Länder der europäischen Union, unter anderem Deutschland, Finnland oder Schweden, andererseits auch Russland oder die USA.

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