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Peru: Politik und Wirtschaft

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Peru Politik und Wirtschaft TravelingWorld.de 5 5

Peru wird auf Grundlage der mehrfach geänderten Verfassung aus dem Jahre 1993 als Präsidialrepublik geführt. Das auf fünf Jahre direkt gewählte Staatsoberhaupt, zugleich Oberbefehlshaber der Streitkräfte, ist mit umfangreichen Kompetenzen zur Regierungsführung (z.B. Ministerernennung und Parlamentsauflösung) ausgestattet. Präsident ist derzeit Alan Garcia Pérez, dessen Amtsantritt am 28.7.2006 erfolgte. Eine Wiederwahl ist laut Verfassung nicht möglich. Dem Einkammerparlament gehören insgesamt 120 auf fünf Jahre gewählte Repräsentanten an. Von großer politischer Bedeutung sind neben parteilosen Abgeordneten: UPP (Unión por el Perú), UN (Unidad Nacional), AF (Alianza para el Futuro), PAP (Partido Aprista Peruano) und PP (Perú Posible), sowie etliche andere Parteien und Bewegungen. Das südamerikanische Land ist Mitglied der Vereinten Nationen, der Asia Pacific Economic Cooperation (APEC) und der Andengemeinschaft Comunidad Andina den Naciones (CAN), daneben aber auch in weiteren internationalen Verbänden organisiert. Verwaltet wird Peru über die Einteilung in folgende Regionen: Amazonas, Ancash, Apurímac, Arequipa, Ayacucho, Cajamarca, Callao, Cusco, Huancavelica, Huánuco, Ica, Junín, La Libertad, Lambayeque, Lima, Madre de Dios, Moquegua, Pasco, Piura, Puno, San Martín, Tacna, Tumbes und Ucayali. Die Bevölkerungsstruktur umfasst mehrheitlich Indigene (52 %), Mestizen (32 %), daneben auch Einwohner asiatischer, europäischer und afrikanischer Abstammung. Das Bevölkerungswachstum liegt bei jährlich rund 1,5 %.

Das Bruttoinlandsprodukt Perus lag im Jahre 2007 bei etwa 101,7 Mrd. USD. Damit zählt das Land zu den wirtschaftlich stärkeren Nationen auf dem südamerikanischen Kontinent. Trotzdem die politisch instabilen vergangenen Jahrzehnte eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung beeinträchtig haben, verfügt Peru heute über eine recht gute Ausgangslage, getragen vom konjunkturellen Aufschwung und etlichen ausländischen Investitionen. Dazu hat insbesondere die liberale marktwirtschaftliche Ausrichtung seit Mitte der 1990er Jahre entscheidend beigetragen. Dennoch gibt es einige strukturelle Probleme, vor allem hinsichtlich der Armut und Arbeitslosigkeit und des informellen Sektors. Peru verfügt grundsätzlich über einen großen Reichtum an Bodenschätzen, darunter Gold, Silber, Eisen, Erdöl, Erdgas, Wolfram, Zinn, Zink, Blei und Kupfer, daneben auch Salz und Guano (ein beliebter Dünger für die Landwirtschaft). Zum Bruttoinlandsprodukt trägt insbesondere der Dienstleistungssektor bei, aber auch die Industrie (mit Schwerpunkt auf der Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse, Textilproduktion, sowie Chemie- und Metallverarbeitung) und die Landwirtschaft. Hier werden, teilweise auf Basis der Subsistenzwirtschaft, Kaffee, Spargel, Kartoffeln, Paprika, Baumwolle, Zuckerrohr, Reis, Mais, Gemüse und Tabak kultiviert. Relevant ist auch der (teils illegale) Anbau von Koka. Zudem wird Fischerei, Forstwirtschaft (Kautschuk und Chinin) und Viehhaltung (Lamas, Alpakas, Schafe, Rinder und Ziegen) betrieben. Eine bedeutende Rolle spielt seit einigen Jahren auch der Umweltschutz: Das Roden der Tropenwälder, die Überfischung und nicht zuletzt der Schmuggel bedrohter Tierarten wird innerhalb der Gesellschaft inzwischen ernsthaft problematisiert. Zudem hat Peru wichtige Klimaschutzprotolle unterzeichnet. Das Land exportiert neben landwirtschaftlichen Produkten vor allem Rohstoffe ins Ausland; im Gegenzug werden Nahrungsmittel, chemische und pharmazeutische Produkte, Maschinen, Fahrzeuge und Industriegüter eingeführt. Haupthandelspartner sind die USA, China, Japan, Schweiz, Spanien, Deutschland, Kanada und Chile.

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