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Paraguay: Politik und Wirtschaft

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Paraguay Politik und Wirtschaft TravelingWorld.de 5 5

Paraguay wird auf Grundlage der Verfassung aus dem Jahre 1992 als Präsidialrepublik geführt. Das auf fünf Jahre direkt gewählte Staatsoberhaupt ist zugleich Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte, ernennt die Minister des Kabinetts und verfügt über ein Vetorecht. Derzeit hat Fernando Lugo Mendez die Präsidentschaft inne, dessen Amtsübernahme am 15.08.2008 erfolgte. Laut Verfassung ist eine Wiederwahl des Staatsoberhauptes nicht möglich. Das Zweikammerparlament besteht einerseits aus der Senatorenkammer mit insgesamt 45 Sitzen, andererseits aus der Abgeordnetenkammer, der 80 Repräsentanten angehören. Beide Institutionen werden für ebenfalls fünf Jahre gewählt. Neben der Regierungsbündnis ACP (Alianza Para el Cambio) sind folgende politische Parteien von Bedeutung: ANR (Asociación Nacional Republicana; auch Colorado-Partei) die UNACE (Unión Nacional de Ciudadanos Eticos) und die PPC (Partido Patria Querida). Das Land ist ferner Mitglied in den Vereinten Nationen, IWF, Weltbank, WTO und vielen anderen internationalen Verbänden und Organisationen. Verwaltet wird Paraguay über die Einteilung in 17 Departements und den Hauptstadtdistrikt Asunción. Zu den Departements gehören: Alto Paraná, Amambay, Boquerón, Caaguazú, Caazapá, Canindeyú, Central, Concepción, Cordillera, Guairá, Itapúa, Misiones, Ñeembucú, Paraguarí, Presidente Hayes und San Pedro. Die Bevölkerung des südamerikanischen Landes besteht zum überwiegenden Teil aus Mestizen, darüber hinaus auch Indianer, Europäer und Asiaten. Das jährliche Bevölkerungswachstum liegt bei rund 2,3 %.

Obgleich sich die wirtschaftliche Lage seit 2003 erheblich entspannt hat, muss Paraguay noch immer als Entwicklungsland (mit marktwirtschaftlicher Orientierung) eingestuft werden. Das Bruttoinlandsprodukt erreichte 2007 rund 11,3 Mrd. USD. Hemmend für eine nachhaltige Entwicklung sind Faktoren wie die hohe Arbeitslosigkeit und Armut, ein aufgeblähter öffentlicher Sektor mit unreformiertem Justiz- und Verwaltungswesen, Schattenwirtschaft und Korruption, sowie eine mangelhaft ausgebaute Infrastruktur. Hinzu kommt noch, dass das südamerikanische Land in hohem Maße von klimatischen Bedingungen und den Weltmarktpreisen abgängig ist. Die politische Instabilität der letzten Jahre hat die Situation zusätzlich verschärft. Zwar sind Bodenschätze vorhanden – insbesondere Eisen, Mangan, Kupfer, Kalkstein, Granit und Sandstein – die Vorkommen sind bisher aber nur unzureichend erschlossen. Wichtige Sektoren bilden einerseits die Industrie (Verarbeitung von land- und forstwirtschaftlichen Produkten), sowie Handel und Finanzen. Hauptsächlich handelt es sich bei Paraguay aber um einen Agrarstaat, in dem vielfach für den Eigenbedarf produziert wird. Kultiviert werden Sojabohnen, Mais, Maniok, Tabak, Obst und Gemüse, Baumwolle und Zuckerrohr, daneben auch Erdnüsse und Bataten. Viehhaltung (Rinder, Schafe und Pferde) spielt ebenso wie die Forstwirtschaft eine bedeutende Rolle. Während das Land auf den Import von Nahrungsmitteln, Konsumgütern, Fahrzeugen und Brennstoffen angewiesen ist, reduziert sich die ausgeführte Ware überwiegend auf Sojaprodukte und Fleisch. Haupthandelspartner sind die USA, daneben auch Argentinien, Brasilien und Uruguay.

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