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Burundi: Politik und Wirtschaft

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Burundi Politik und Wirtschaft TravelingWorld.de 5 5

Burundi wird auf Grundlage der neuen Verfassung aus dem Jahre 2005 als Republik mit präsidialem Regierungssystem und Mehrparteiensystem geführt. Das auf fünf Jahre ins Amt gewählte Staatsoberhaupt ist derzeit Pierre Nkurunziza, dessen Amtsantritt am 26.08.2005 erfolgte. Ihm stehen insgesamt zwei Vizepräsidenten zur Seite. Das Parlament besteht einerseits aus einer Nationalversammlung, der 118 Repräsentanten angehören und die eine 60/40-Verteilung zwischen den Volksgruppen der Hutu und Tutsi vorsieht, sowie zusätzlich auch mehrere Mandate für Frauen und Twa umfasst. Andererseits existiert ein Senat mit 49 Sitzen, ebenfalls mit einer ausgewogenen Verteilung zwischen den ethnischen Gruppen ausgestattet. Folgende Parteien sind im politischen Geschehen von großer Bedeutung: Die CNDD/ FDD (Conseil National pour la Défense de la Démocratie/ Forces de Défense de la Démocratie), die UPRONA (Union pour le Progrès National) und die FRODEBU (Front pour la Démocratie au Burundi). Darüber hinaus gibt es mehrere kleine Oppositionsparteien und Bewegungen. Verwaltet wird Burundi über die Einteilung in folgende Provinzen: Bubanza, Bujumbura Mairie, Bujumbura Rural, Bururi, Cankuzo, Cibitoke, Gitega, Karuzi, Kayanza, Kirundo, Makamba, Muramvya, Muyinga, Mwaro, Ngozi, Rutana und Ruyigi. Das afrikanische Land ist ferner Mitglied der Vereinten Nationen, der Afrikanischen Union, sowie weiteren internationalen Verbänden und Organisationen. Die Bevölkerung umfasst zum überwiegenden Teil Hutu, weiterhin Tutsi, Twa und wenige Europäer. Burundi zählt zu den am dichtesten besiedelten Staaten der Erde; das jährliche Bevölkerungswachstum liegt bei rund 2,7 %.

Das Bruttoinlandsprodukt Burundis lag im Jahre 2006 bei rund 981 Mio. USD, womit das Land zu den ärmsten Staaten der Erde zählt. Die wirtschaftliche Lage ist desolat, maßgeblich getragen von den Folgen des jahrelangen Bürgerkriegs, innenpolitischer Instabilität und ethnischen Spannungen zwischen den Hutu und Tutsi. Die Rückkehr und Integration der vertriebenen Flüchtlinge stellt eine zusätzliche Problematik dar. Ein Großteil der Bevölkerung Burundis lebt unterhalb der Armutsgrenze, zudem ist das Land häufig von Naturkatastrophen und Missernten betroffen. Die auftretenden Hungersnöte sind aufgrund der deutlichen Überbevölkerung kaum zu kompensieren. Wirtschaftsembargos im Zusammenhang mit dem Bürgerkrieg haben eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung, ebenso wie die geographische Lage des Binnenlandes, zusätzlich belastet. Heute ist der Staat, unter anderem durch die hohe Auslandsverschuldung, im Wesentlichen auf internationale Finanzhilfe angewiesen und verzeichnet wenige Investitionen. Bodenschätze sind zwar vorhanden (Kobalt, Gold, Uran, Erdöl, Nickel und Kupfer), werden aber kaum abgebaut. Die Industrie konzentriert sich auf die Textil- und Nahrungsmittelverarbeitung. Der wichtigste Wirtschaftssektor ist die Landwirtschaft. Hier werden Kaffee, Tee, Maniok, Hirse, Gemüse, Süßkartoffeln und Bananen angebaut, zumeist für den Eigenbedarf. Auch Fischfang und Viehzucht (Rinder, Schafe und Ziegen) wird betrieben. Für den Export relevant ist einzig Kaffee, hingegen müssen vor allem Nahrungsmittel und Maschinen eingeführt werden. Haupthandelspartner Burundis sind die USA, Belgien, Deutschland, Kenia und Pakistan.

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Reiseführer Burundi

  Kontinent: Afrika  
Hauptstadt: Bujumbura
Einwohner: 8.390.000
Fläche: 27.830 km²

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