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Honduras: Politik und Wirtschaft

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Honduras Politik und Wirtschaft TravelingWorld.de 5 5

Honduras wird auf Grundlage der Verfassung aus dem Jahre 1982 als Präsidialdemokratie geführt. Das Staatsoberhaupt, derzeit José Manuel Zelaya Rosales (Amtsantritt am 27.01.2006), ist zeitgleich Oberbefehlshaber der Streitkräfte und Regierungschef. Eine Wiederwahl des auf vier Jahre direkt ins Amt gewählten Präsidenten ist laut Verfassung nicht möglich. Das Einkammerparlament, Soberano Congreso Nacional, umfasst insgesamt 128 Abgeordnete, deren Amtszeit auf vier Jahre beschränkt ist. Neben der Regierungspartei PL (Partido Liberal) sind die Oppositionsparteien PN (Partido Nacional), PUD (Partido de Unificación Democrática), die PDCH (Partido Demócrata Cristiano de Honduras) und die PINU (Partido de Innovacion y Unidad) von großer politischer Bedeutung. Honduras verfügt des Weiteren über eine Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen, Weltbank, IWF sowie einigen anderen internationalen Verbänden. Verwaltet wird das Land über folgende Einteilung in 18 Distrikte (departementos): Atlántida, Choluteca, Colón, Comayagua, Copán, Cortés, El Paraíso, Francisco Morazán, Gracias a Dios, Intibucá, Islas de la Bahía, La Paz, Lempira, Ocotepeque, Olancho, Santa Barbara, Valle und Yoro. Die Bevölkerung des zentralamerikanischen Landes umfasst überwiegend Mestizen, daneben auch Afro-Honduraner und Garífunas, indianische Ureinwohner und Libanesen. Das derzeitige Bevölkerungswachstum liegt bei jährlich rund 2,4 %.

Das strukturschwache Honduras zählt zu den ärmsten Ländern innerhalb Zentralamerikas. Trotz einer liberalen Wirtschaftsausrichtung führen Armut, Arbeitslosigkeit und Abwanderung zu gravierenden strukturellen Problemen, die einer nachhaltig positiven Entwicklung bisher entgegenstehen. Neben den sozialen Differenzen schwächen fehlende Auslandsinvestitionen und die große Abhängigkeit von Weltmarktpreisen das wirtschaftliche Wachstum zusätzlich. Zudem hat der Hurrikan „Mitch“ im Jahre 1998 zu weitreichenden Schäden geführt, die zwar inzwischen weitestgehend behoben sind, das Land in seiner Entwicklung aber um Jahre zurückgeworfen haben. Während der Dienstleistungssektor und der Tourismus nur eine untergeordnete Rolle spielen, gelten die Landwirtschaft und die schwach ausgebildete Industrie als wichtigste Wirtschaftszweige. Für den Eigenbedarf werden überwiegend Mais, Bohnen, Hirse und Reis abgebaut, Exportgüter hingegen sind Kaffee, Bananen, Tabak, Shrimps und Fleisch. Honduras ist im Gegenzug auf den Import von Brennstoffen, Maschinen, Nahrungsmitteln und Industriegütern angewiesen. Die reichhaltig vorhandenen Bodenschätze wie Gold, Silber, Blei, Zink, Kupfer und Eisen sind bisher noch wenig erschlossen. Zudem existieren große Waldbestände, darunter Mahagoni, Zedern oder Kiefern. Haupthandelspartner sind die Vereinigten Staaten von Amerika, Guatemala und El Salvador, aber auch Japan, Venezuela und Deutschland.

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