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Honduras: Geschichte

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Honduras Geschichte TravelingWorld.de 5 5

Der zentralamerikanische Staat Honduras, zwischen dem Karibischen Meer und dem Pazifischen Ozean gelegen, wurde bereits seit dem 6. Jahrtausend v.Chr. durch Stämme aus dem heutigen Mexiko besiedelt. Während der Blütezeit der Maya-Hochkultur im 1. Jahrtausend n.Chr. gehörte zumindest West-Honduras (mit dem Zentrum Copán) zum Kernsiedlungsgebiet des indigenen Volkes. Nach dessen Niedergang unterlag das Land zudem der Einwanderung unterschiedlichster Volksgruppen, welche ursprünglich vom südamerikanischen Festland stammten. Als erster Europäer erkundete schließlich Christoph Kolumbus auf seiner dritten Westindien-Reise im Jahre 1502 die Küste vor Honduras. Seinen Landsmännern Hernán Cortes und Pedro de Alvarado gelang in den folgenden Jahren die schrittweise Eroberung des Landes, einhergehend mit dramatischen Verlusten innerhalb der indigenen Bevölkerung. Im Jahre 1540 erfolgte die Angliederung Honduras an das Generalkapitanat Guatemala, sowie einige Zeit später die Erhebung von Comayagua zur Hauptstadt der Provinz. Nach der Loslösung Guatemalas von der spanischen Fremdherrschaft im Jahre 1821 wurde Honduras unabhängig und schloss sich zunächst (gemeinsam mit Guatemala) dem Kaiserreich Mexiko an. Nachdem dieses staatliche Gebilde nach nur zwei Jahren einen Zusammenbruch erlitten hatte, erklärte sich das Land der neu gebildeten Zentralamerikanischen Föderation („Provincias Unidas del Centro de America“) zugehörig. Auseinandersetzungen zwischen dem konservativen und dem liberalen Lager innerhalb der Föderation führten letztlich zu deren Zusammenbruch, infolge dessen Honduras den Status als eigenständige Republik im Jahre 1838 endgültig konstituieren konnte. Seither prägten Bürgerkriege und nachbarstaatliche Konflikte mit El Salvador das politische Geschehen, zudem wurde die Hauptstadt des Landes von Comayagua nach Tegucigalpa verlegt. Trotzdem Honduras als zeitweise größter Bananenexporteur der Welt zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu starkem Wirtschaftswachstum gelangte (unter anderem durch deutsche und amerikanische Investoren), führte die instabile politische Lage wiederholt zur militärischen Intervention seitens der USA. Ab den 1920er Jahren wuchs die wirtschaftliche Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten stetig. Innenpolitisch durch wechselnde, teils autokratische Regimes stark geschwächt, kam es 1969 im sogenannten „Fußballkrieg“ erneut zu kriegerischen Auseinandersetzungen mit El Salvador und zur Ausweisung salvadorianischer Siedler. Nach Beilegung des Konfliktes durch den Friedensschluss im Jahre 1980 kehrte Honduras zu einem demokratisch-parlamentarischen System zurück. Die USA, die das zentralamerikanische Land in den 1980er Jahren als wichtige militärische Basis nutzen, stellten schließlich 1990 ihre Militärhilfe ein. Seither konnte der Einfluss des Militärs zugunsten ziviler Institutionen schrittweise reduziert werden. Ziele der heutigen Politik bestehen heute vor allem in einer Verbesserung der wirtschaftlich desolaten Lage, sowie in einer langfristigen Lösung der Kriminalitätsproblematik.

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