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Island: Sehenswürdigkeiten von Reykjavik

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Island Sehenswürdigkeiten von Reykjavik TravelingWorld.de 5 5

Reykjavik ist die Hauptstadt Islands und zugleich die nördlichste Hauptstadt der Welt. Unweit des nördlichen Polarkreises gelegen, sind die Sommernächte taghell, jedoch erhält die Stadt an den kurzen Wintertagen nur etwa vier Stunden Sonnenlicht. Bezüglich der Gründungsgeschichte gibt es mehrere Varianten: Laut des Landnámabók („Landnahmebuch“, Buch der Besiedlung Islands) wurde Reykjavik von dem Wikinger Ingólfur Arnarson gegründet, der sich dort niederließ, wo die ins Meer geworfenen Stützen seines Hochsitzes an Land gespült wurden. Ausgrabungen zufolge sollen jedoch im 9. Jahrhundert norwegische Wikinger und keltische Immigranten an der Stelle des heutigen Reykjavik gesiedelt haben. Als die wohl größte Katastrophe in der Geschichte Islands kann der Ausbruch des Laki-Kraters bezeichnet werden, der am 08.06.

1783 mit einem Erdbeben begann und acht Monate andauerte. Während dieser Zeit trat aus ungefähr 130 Kratern Lava mit einem Gesamtvolumen von 12 km³ bis 15 km³ aus, die Lavafontänen erreichten Höhen von mehreren hundert Metern und bedeckten letztendlich eine Fläche von 565 km². Die folgende Vergiftung - aufgrund der Reaktion des in hohen Mengen ausgestoßenen Schwefeldioxids mit den Wassertröpfchen in der Luft zu schwefelhaltiger Säure und Schwefelsäure - führte vielfach zur Verendung des Viehs, und mehr als ein Fünftel der isländischen Bevölkerung erlag dem Hungertod. Selbst über Westeuropa hing eine giftige Aerosolwolke, davon wochenlang auch über den britischen Inseln, wo der Höhenrauch Atemnot bei der Bevölkerung hervorrief und allein Großbritannien 25.000 Tote bescherte. 2000 brach auf Island der Vulkan Hekla aus. Mitte des 18. Jahrhunderts bildeten sich die ersten Industriebetriebe, die sich hauptsächlich mit der Verarbeitung von Wolle beschäftigten. Viele Dänen besiedelten das Land; etwa ein Vierteljahrhundert später erhielt Island eine eigene Verfassung, war jedoch weiterhin Dänemark unterstellt. So auch, als es 1918 zum Königreich erklärt wurde. In den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts blühte der Export von Frischfisch und Stockfisch. Die Elliðaá, der größte Fluss in Reykjavik, ist nicht schiffbar, dafür aber bis heute ein sehr lachsreiches Gewässer. Im 2. Weltkrieg war Reykjavik von Engländern, dann von Amerikanern besetzt. 1944 wurde Island zur Republik erklärt und Reykjavik die Hauptstadt eines unabhängigen Landes mit Sitz des Parlaments und des Premierministers. Eine Elfenbeauftragte gibt es beim Stadtbauamt, wie gerne behauptet, jedoch nicht. Dennoch bedarf es laut isländischem Baugenehmigungsverfahren einer Prüfung, ob durch eventuelle Bauvorhaben Kulturgut in Mitleidenschaft gezogen wird. Hierzu zählen z.B. auch Steine und Felsen, von denen in Märchen und Sagen behauptet wird, dass sie von Elfen bewohnt werden. Ist dies der Fall, muss ein Gutachten von einer externen Person erstellt werden, die allgemein als elfenkundig angesehen wird. Aufgrunddessen mag die Straßenführung in Island hin und wieder etwas eigentümlich erscheinen. Die wenigsten Isländer glauben an Elfen, aber die meisten wollen nicht abstreiten, dass es sie vielleicht doch gibt. Dieser Glaube ist womöglich zurückzuführen auf die unberechenbaren Kräfte und Mächte der Natur, denen die Menschen in Island tagtäglich ausgesetzt sind und erleben, wie sich das Land über Nacht verändern kann. So ist der Gedanke an Magie nicht mehr allzu fern. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Hallgrímskirkja. Ihr 74,5 m hoher Turm bietet einen schönen Ausblick über Reykjavik und bei gutem Wetter bis zum Snæfellsjökull. Im Inneren finden sich zahlreiche gotische Stilelemente; hinter dem Hauptaltar kann man durch die Kirchenfenster direkt den Himmel sehen.

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