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Kongo, Republik: Geschichte

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Kongo, Republik Geschichte TravelingWorld.de 5 5

Die Republik Kongo, eine zentralafrikanischer Staat an der Küste des Atlantischen Ozeans, wurde bereits in der Frühzeit durch unterschiedlichste Volksstämme besiedelt. Bis zu seiner Entdeckung durch die Portugiesen im 15. Jahrhundert gehörte das Land zum Königreich Kongo. Eine erstmalige Erforschung erfolgte allerdings erst 1875 durch Savorgnan de Brazza, der das Staatsgebiet durch Abschluss von Protektoratsverträgen in französischen Besitz brachte. Nach der Gründung der heutigen Hauptstadt Brazzaville im Jahre 1880 wurde das Land zunächst selbständige Kolonie, 1903 mit der Bezeichnung Mittel-Kongo versehen, und 1910 gemeinsam mit Gabun, Zentralafrika und Tschad als Kolonialföderation Französisch-Äquatorialafrika neu organisiert. Zeitweilig trat Frankreich 1911 einige dieser Regionen an das Deutsche Reich ab; diese Vereinbarung wurde nach dem Ende des 1. Weltkriegs im Versailler Vertrag wieder zurückgenommen. Ab 1946 als französisches Überseeterritorium geltend, nahm die Föderation 1958 ein Angebot des Präsidenten Charles de Gaulle zur Unabhängigkeit an. Nach der folgenden Aufteilung Französisch-Äquatorialafrikas agierte die neu gebildete Republik Kongo unter ihrem Präsidenten Fulbert Youlou erstmals autonom. Dessen Regime wurde 1963 unter Mithilfe von Armee und Gewerkschaften zugunsten eines sozialistisch ausgerichteten Einparteienstaats unter Präsident Alphonse Massamba-Débat gestürzt. Ein Militärputsch im Jahre 1968 brachte Marien Ngouabi an die Macht, dessen neu proklamierte Volksrepublik Kongo auf Basis der Einheitspartei PCT (Parti Congolais du Travail) feste Beziehungen zu China, Kuba und der ehemaligen Sowjetunion aufnahm, allerdings unter Beibehaltung der französischen Verbindungen. Nachdem Ngouabi 1977 bei einem Putschversuch ermordet wurde, übernahm ein Militärkomitee unter Führung Generals Joachim Yhomby-Opango vorübergehend die Regierungsgeschäfte, die schließlich 1979 auf Oberst Denis Sassou Nguesso übergingen, der eine weitesgehende Öffnung des Landes nach Westen vornahm. Eine endgültige Loslösung vom sozialistischen Gedanken erfolgte aber erst 1990 mit der Aufgabe des Machtmonopols seitens der PCT und dem Beschluss zur Durchführung staatlicher Reformen. Durch einen Volksentscheid aus dem Jahre 1992 wurde freien Wahlen ebenso zugestimmt wie einer Rückbenennung des Staates in die Republik Kongo. Aus der Abstimmung zur Präsidentschaft ging im gleichen Jahr Pascal Lissoubas als Sieger hervor, ein Vertreter der UPADS (Union Panafricain pour la Démocratie Sociale), die 1993 auch die Parlamentswahlen für sich entscheiden konnte. Spannungen zwischen altmarxistischen und demokratischen Kräften entluden sich in einem ersten Bürgerkrieg, dessen Lösung erst 1994 durch den „Accord von Libreville" erreicht wurde. Dennoch verfügten seither nahezu alle relevanten politischen Parteien über bewaffnete Elemente in ihren Reihen. Im Rahmen des Wahlkampfes von 1997, in welchem es erneut zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Anhängern Lissoubas auf der einen und Kräften des ehemaligen Präsidenten Sassou Nguessos auf der anderen Seite kam, erklärte sich letzterer schließlich zum Staatsoberhaupt und bildete zunächst eine Übergangsregierung. Heftige Kämpfe zwischen den Regierungstruppen und Milizen Lissoubas bestimmten seit 1998 das Geschehen. Nach einem Waffenstillstand im Jahre 1999 wurde Sassou Nguessos drei Jahre später auf Grundlage einer neuen Verfassung als Staatspräsident offiziell bestätigt. Ein erneuter Ausbruch der Auseinandersetzungen wurde durch ein Friedensabkommen weitesgehend beigelegt. 2005 folgte im Rahmen einer Nachwahl die reguläre Besetzung des Parlaments, ein Jahr später die Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen.

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Reiseführer Kongo, Republik

  Kontinent: Afrika  
Hauptstadt: Brazzaville
Einwohner: 3.900.000
Fläche: 342.000 km²

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