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Kroatien: Geschichte

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Kroatien Geschichte TravelingWorld.de 5 5

Die ersten Siedlungen an der Dalmatischen Küste entstanden im 11. und 12. Jahrhundert v. Chr. durch griechische Kolonisation. Berichten zufolge stammen die Kroaten aus dem heutigen Galizien, welche erstmals im 10.Jhr.

schriftlich belegt wurden. Durch Pabst Johannes VIII. erhält Kroatien im Jahr 879 seine Anerkennung, fällt aber wenig später zurück in das Byzantinische Kaiserreich.
Erster König des Landes wird Tomislav (910-928) im Jahr 924, mit dem Segen der römisch-katholischen Kirche.
Er verteidigt sein Königreich, das sich inzwischen aus Zentralkroatien, Slawonien sowie Teilen Dalmatiens und Bosniens zusammensetzt, gegen den Einfall der Magyaren und Ungarn. Seine Blütezeit erreichte das Land durch König Petar Kresimir IV., der im Jahr 1059 das Christentum einführt, und somit Rom verbunden bleibt. Das Königreich bleibt bis ins Jahr 1102 bestehen. Durch eine Personalunion mit Ungarn erfolgte 1102 die Krönung des ungarischen Königs Koloman zum kroatischen König, mit eigener Verwaltung, und kroatischen Befehlshabern (Ban). Diese Union bleibt mit einigen Unterbrechungen bis ins Jahr 1918 bestehen.
Im 15. Jahrhundert erleiden Ungarn und Kroatien schwere Gebietsverluste durch die Osmanen. Um nicht noch mehr Gebiete abtreten zu müssen, und um militärischen Beistand zu erhalten, fordern die Kroaten die Habsburger auf, die Regentschaft des Landes zu übernehmen. Bis ins 18. Jhr. bleibt ein Großteil Kroatiens unter der Verwaltung der Österreicher, nur die Republik Dubrovnik konnte bis 1808 seine Unabhängigkeit bewahren.
Im Jahr 1815 nach den napoleanischen Kriegen, konnten die Habsburger noch ganz Istrien und Dalmatien unter ihre Herrschaftsgewalt bringen. Diese Gebiete wurden aber aus politschen Gründen zu seperaten Kronländern, und nicht mit dem übrigen Kroatien vereint. Das Königreich Kroatien und Slawonien fiel unter die ungarische Reichshälfte. Unter der Führung von Ban Josip Jelacic kam es um 1848 zur Revolution gegen die Habsburger, welche durch den Österreichisch-ungarischen, sowie Ungarisch-kroatischen Ausgleich beendet wurden. Erst mit Ende des ersten Weltkrieges im Jahr 1918 konnte sich Kroatien aus der Österreichisch-ungarischen Monarchie lösen.


Gegen Ende November 1918, durch italienische Truppen besetzt, beschloß der Nationalrat der Slowenen, Kroaten und Serben, die Vereinigung Kroatiens mit dem Königreich Serbien. Im Jahr 1929 erfolgte die Auflösung des Parlaments durch König Aleksander I. und benannte den Staat in Königreich Jugoslawien um. Am 10.April 1941 marschierten deutsche Truppen in Zagreb ein, und das Land wurde zum Kassallenstaat. Durch Unterstützung der Achsenmächte riefen die Ustasaden (eine durch Mussolini unterstützte faschistische Bewegung) den unabhängigen Staat Kroatiens aus.
Eine faschistische Diktatur hielt Einzug, dessen Hauptbefehlshaber Ante Pavelic war. Er ließ systematisch alle Gegner seiner Diktatur ermorden. Kroatische Kommunisten formieren sich gegen das Ustasa- Regime und konnten 1942/43 einen großen Teil des Landes zurückerobern.
Nach Kriegsende wird Kroatien eine von sechs Teilrepubliken gegründete sozialistische Republik, und ab dem Jahr 1963 eine Sozialistische Förderaive Republik Jugoslawiens, unter der Regierung Titos.
Nach seinem Tod im Jahr 1980 begannen die Spannungen zwischen Kroatien und der von den Serben dominierten jugoslawischen Regierung. Durch großen Druck der Bevölkerung führte die jugoslawische Regierung ein Mehrparteinsystem ein. Bei den Wahlen 1990 gewann der Kroate Franjo Tudjman (ein ehemaliger Gefolgsmann Titos) mit seiner demokratischen Gemeinschaft HDZ. Sehr zum Missfallen der Serbischstämmigen- die laut Verfassung das zweite Staatsvolk darstellten- wurde Tudjman Präsident, und Kroatien 1991 unabhängig. Durch einen Militärputsch versuchte die von Serben dominierte Volksarmee, die Unabhängigkeitsbestrebungen niederzuwerfen. Das Vorhaben kroatische Gebiete mit geringem Anteil an serbischer Bevölkerung abzuspalten, und Serbien anzugliedern, endete in dem fast vier Jahre andauernden Kroatenkrieg, der Tausende Opfer auf beiden Seiten zu beklagen hatte. Erst durch den militärischen Erfolg der Kroaten, und dem geschlossenen Vertrag von Dayton, endete das blutige Gemetzel am 14.Dezember 1995. Im Oktober 2001 unterzeichnet Kroatien ein Stabilisierungsabkommen mit der Europäischen Union, was den freien Zutritt zum Binnenmarkt ermöglicht. Zugleich wird aber festgelegt, eine neue Wirtschafts- und Sozialreform einzuführen. Seit Juni 2004 ist Kroatien offizieller Beitrittskandidat. Zu Verhandlungen kam es aber erst am 3.Oktober 2005, da nach Auffassung der EU-Kommission, sich Kroatien wenig kooerativ gegenüber dem Haager Kriegsverbrechertribunal zeigte, um die damaligen Kriegsverbrecher für ihre Taten zur Verantwortung zu ziehen.

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